04-22-2026, 11:29 AM
Magenprobleme machten Maximilian Wittek zu schaffen. Inzwischen ist er wieder fit und wehrt sich gegen Kritik an der Mannschaft.
Am Dienstag konnte Maximilian Wittek wieder lachen. Der Linksverteidiger des VfL Bochum war in der lockeren Einheit voller Elan. Er hechtete den Bällen beim Fußballtennis hinterher, gab keinen verloren. Ähnlich, wie er es gern am vergangenen Samstag im Zweitliga-Spiel gegen Dynamo Dresden (0:2) getan hätte. Doch daraus wurde nichts, der gebürtige Bayer musste seinen Einsatz kurzfristig absagen
„Ich hatte das so auch noch nicht“, sagte er im Gespräch mit dieser Redaktion. „Ich hatte vor dem Aufwärmen schon leicht gemerkt, dass der Magen Probleme bereitet, und habe mir etwas geben lassen. Beim Fünf-gegen-Fünf und später bei den Flanken und Torschüssen hat es mich gehoben“, gab er einen Einblick in seine Probleme auf dem Feld in Dresden. „Dann musste ich schnell in die Kabine in Richtung Keramik und musste mich übergeben.“
Ein Einsatz sei dann nicht mehr infrage gekommen, sagte der 30-Jährige. Nicht einmal auf der Bank konnte er Platz nehmen, „weil wir nicht genau wussten, ob es ein Infekt ist. Deshalb habe ich sicherheitshalber Abstand genommen.“ Rund um das Wochenende jedenfalls klagten auch andere Spieler über Probleme mit dem Magen. Am Dienstag meldete sich Kjell Wätjen kurzfristig ab. „Wir haben aktuell eine kleine Magen-Darm-Welle. Ein paar Physios hatten das schon gehabt, der eine oder andere Spieler auch“, sagte Trainer Uwe Rösler. Allerdings haben einige Spieler auch den Verdacht, dass es an verzehrten Lebensmitteln liegen könnte.
Wittek nimmt Morgalla in Schutz
Für Wittek lief bei der 0:2-Niederlage gegen Dynamo Dresden Leandro Morgalla auf der linken Abwehrseite auf und war prompt beim ersten Gegentreffer durch Jason Ceka zu weit weg von seinem Gegenspieler. Wittek, ganz der Führungsspieler, nahm seinen Ersatzmann aber in Schutz. „Es ist für Leo nicht optimal gelaufen. Er hat erst kurz vor Anpfiff erfahren, dass er spielt. Und dann noch auf der anderen Seite“, sagte er. Dies sei aus eigener Erfahrung schwierig. „Ich hatte das in München auch mal machen müssen. Das ist vom Bewegungsablauf etwas anderes. Aber das erste Tor müssen wir vorher schon verhindern. Es war eine Verkettung von Situationen.“
Auch sehe er den Auftritt seiner Kollegen in Dresden ähnlich wie Rösler nicht so kritisch wie es viele Fans taten. „Wir haben zu wenig aus dem gemacht, was wir uns erspielt haben. Wir hatten die eine oder andere Chance. Wir haben es nicht konsequent gemacht, treffen mehrfach das Außennetz oder schießen den Torwart an“, sagte der 30-Jährige. Hinten hätte der VfL Bochum in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, sei dann aber im zweiten Durchgang und speziell nach dem 0:2 „sehr offen und konteranfällig“ gewesen.
Wittek sieht guten Auftritt in Dresden
Deshalb verstehe er die Kritik an der Einstellung der Mannschaft auch nicht. Diese sei gut gewesen, versicherte er. Vielmehr „war die Verunsicherung in der zweiten Halbzeit“ da. „Nach dem Gegentreffer sind wir zu passiv geworden. Es war so ein Spiel, wo man das Gefühl hat, noch Stunden spielen zu können, ohne ein Tor zu erzielen. Daher haben wir gewechselt, um nicht die Räume zu öffnen und noch mehr Gegentore zu kassieren.“ Das Torverhältnis sei derzeit noch ein „Zusatzpunkt“ gegenüber direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Es wäre schade gewesen, wenn wir das hergegeben hätten.“
Das soll nun auch im Heimspiel gegen Fürth bewahrt werden – am besten sogar verbessert werden. Dann würde der VfL Bochum nämlich auch den wichtigen Dreier einfahren, der wohl gleichzusetzen wäre mit dem Klassenerhalt. Mit dann 39 Punkten dürfte die Mannschaft von Rösler nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
Wittek will Heimstärke nutzen
Ein Vorteil am Sonntag dürfte dann sein, dass es zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten geht – wie schon vor eineinhalb Wochen gegen Eintracht Braunschweig. „Es ist etwas anderes, wenn man zu Hause spielt. Es ist kompakter, es kann eine Wucht entstehen. Dadurch kommt das Gefühl, dass mehr geht“, sagte Wittek. „Wir haben eine lange Woche – wie vor Braunschweig. Wir werden sehr detailliert an den Abläufen arbeiten und uns das Selbstvertrauen im Training erarbeiten.“
Quelle: WAZ.de
Am Dienstag konnte Maximilian Wittek wieder lachen. Der Linksverteidiger des VfL Bochum war in der lockeren Einheit voller Elan. Er hechtete den Bällen beim Fußballtennis hinterher, gab keinen verloren. Ähnlich, wie er es gern am vergangenen Samstag im Zweitliga-Spiel gegen Dynamo Dresden (0:2) getan hätte. Doch daraus wurde nichts, der gebürtige Bayer musste seinen Einsatz kurzfristig absagen
„Ich hatte das so auch noch nicht“, sagte er im Gespräch mit dieser Redaktion. „Ich hatte vor dem Aufwärmen schon leicht gemerkt, dass der Magen Probleme bereitet, und habe mir etwas geben lassen. Beim Fünf-gegen-Fünf und später bei den Flanken und Torschüssen hat es mich gehoben“, gab er einen Einblick in seine Probleme auf dem Feld in Dresden. „Dann musste ich schnell in die Kabine in Richtung Keramik und musste mich übergeben.“
Ein Einsatz sei dann nicht mehr infrage gekommen, sagte der 30-Jährige. Nicht einmal auf der Bank konnte er Platz nehmen, „weil wir nicht genau wussten, ob es ein Infekt ist. Deshalb habe ich sicherheitshalber Abstand genommen.“ Rund um das Wochenende jedenfalls klagten auch andere Spieler über Probleme mit dem Magen. Am Dienstag meldete sich Kjell Wätjen kurzfristig ab. „Wir haben aktuell eine kleine Magen-Darm-Welle. Ein paar Physios hatten das schon gehabt, der eine oder andere Spieler auch“, sagte Trainer Uwe Rösler. Allerdings haben einige Spieler auch den Verdacht, dass es an verzehrten Lebensmitteln liegen könnte.
Wittek nimmt Morgalla in Schutz
Für Wittek lief bei der 0:2-Niederlage gegen Dynamo Dresden Leandro Morgalla auf der linken Abwehrseite auf und war prompt beim ersten Gegentreffer durch Jason Ceka zu weit weg von seinem Gegenspieler. Wittek, ganz der Führungsspieler, nahm seinen Ersatzmann aber in Schutz. „Es ist für Leo nicht optimal gelaufen. Er hat erst kurz vor Anpfiff erfahren, dass er spielt. Und dann noch auf der anderen Seite“, sagte er. Dies sei aus eigener Erfahrung schwierig. „Ich hatte das in München auch mal machen müssen. Das ist vom Bewegungsablauf etwas anderes. Aber das erste Tor müssen wir vorher schon verhindern. Es war eine Verkettung von Situationen.“
Auch sehe er den Auftritt seiner Kollegen in Dresden ähnlich wie Rösler nicht so kritisch wie es viele Fans taten. „Wir haben zu wenig aus dem gemacht, was wir uns erspielt haben. Wir hatten die eine oder andere Chance. Wir haben es nicht konsequent gemacht, treffen mehrfach das Außennetz oder schießen den Torwart an“, sagte der 30-Jährige. Hinten hätte der VfL Bochum in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, sei dann aber im zweiten Durchgang und speziell nach dem 0:2 „sehr offen und konteranfällig“ gewesen.
Wittek sieht guten Auftritt in Dresden
Deshalb verstehe er die Kritik an der Einstellung der Mannschaft auch nicht. Diese sei gut gewesen, versicherte er. Vielmehr „war die Verunsicherung in der zweiten Halbzeit“ da. „Nach dem Gegentreffer sind wir zu passiv geworden. Es war so ein Spiel, wo man das Gefühl hat, noch Stunden spielen zu können, ohne ein Tor zu erzielen. Daher haben wir gewechselt, um nicht die Räume zu öffnen und noch mehr Gegentore zu kassieren.“ Das Torverhältnis sei derzeit noch ein „Zusatzpunkt“ gegenüber direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Es wäre schade gewesen, wenn wir das hergegeben hätten.“
Das soll nun auch im Heimspiel gegen Fürth bewahrt werden – am besten sogar verbessert werden. Dann würde der VfL Bochum nämlich auch den wichtigen Dreier einfahren, der wohl gleichzusetzen wäre mit dem Klassenerhalt. Mit dann 39 Punkten dürfte die Mannschaft von Rösler nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
Wittek will Heimstärke nutzen
Ein Vorteil am Sonntag dürfte dann sein, dass es zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten geht – wie schon vor eineinhalb Wochen gegen Eintracht Braunschweig. „Es ist etwas anderes, wenn man zu Hause spielt. Es ist kompakter, es kann eine Wucht entstehen. Dadurch kommt das Gefühl, dass mehr geht“, sagte Wittek. „Wir haben eine lange Woche – wie vor Braunschweig. Wir werden sehr detailliert an den Abläufen arbeiten und uns das Selbstvertrauen im Training erarbeiten.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."