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"Einer der besten Stürmer dieser Liga"
#1
Im Heimspiel gegen Fürth war wieder einmal Philipp Hofmann der Bochumer Heilsbringer. Während der Doppelpacker sich nach der Partie bescheiden gab, überschlugen sich die Lobeshymnen von allen Seiten - auch vom Gegner. 

Der Ball war schnell futsch im Spiel gegen Dresden. Am 30. Spieltag vermisste der VfL Bochum seinen Stoßstürmer und Ballverteiler an allen Ecken und Enden. Nach einer offensiv ganz dünnen Vorstellung verloren die Blau-Weißen hochverdient mit 0:2 bei Dynamo. Als der VfL dann Sonntagmittag die Aufstellung veröffentlichte, dürfte sich bei allen Beteiligten Erleichterung breitgemacht haben, als der in Dresden angeschlagen fehlende Philipp Hofmann wieder in der ersten Elf auftauchte. Wieder einmal unterstrich der Angreifer seine bestechende Form (kicker-Note 1,5; Spieler des Spieltags in der 2. Liga) und steuerte die einzigen beiden VfL-Treffer zum Sieg über die Spielvereinigung aus Fürth bei. 

Was wäre Bochum ohne Hofmann? Auf die Frage antwortete Cheftrainer Uwe Rösler mit einer Anekdote aus der Halbzeitpause. "Ich habe zur Halbzeit gesagt: 'Du bist der beste Mann auf dem Platz, weiter, weiter.' Er muss die Bälle halten, muss die Tore machen. Richtig gut", lobte Rösler seinen Schützling nach der Partie am Sky-Mikro. Fürth-Trainer Heiko Vogel schlug in die gleiche Kerbe: "Philipp Hofmann ist einer der besten Stürmer dieser Liga." 

Der 33-jährige Stoßstürmer übte sich nach der Partie in Bescheidenheit. "Wir haben das Spiel heute gewonnen und nicht nur Philipp Hofmann. Ich bin gut in Form aktuell und versuche, den Jungs so zu helfen. Das klappt gerade gut, aber da gehören natürlich auch andere dazu", so Hofmann, der bereits zum 4:1-Heimsieg über Braunschweig einen entscheidenden Teil beitrug (zwei Vorlagen und ein Treffer). 

Nach sechs Treffern aus den vergangenen vier Einsätzen steht der Stürmer nun insgesamt bei 21 Scorerpunkten in der laufenden Saison (zwölf Treffer und neun Vorlagen, Platz 4 ligaweit). Diese Zahlen lieferten einen entscheidenden Beitrag zum rechnerisch beinahe sicheren Klassenerhalt. 

Beinahe. Das betonten wieder einmal alle Beteiligten des Klubs von der Castroper Straße eifrig, allen voran Rösler, der einer Bochumer Party nach dem wichtigen Heimsieg einen Riegel vorschob: "Nein! Wir sind mathematisch noch nicht durch. Wir haben uns wieder in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht." Hofmann pflichtete seinem Trainer bei: "Wenn man sieht, wie eng die Liga ist, ist es einfach nur ein Sieg heute. Diese Liga ist unberechenbar." 

Am kommenden Spieltag kann der VfL bei Arminia Bielefeld alle Zweifel beseitigen und den Klassenerhalt auch rechnerisch sichern. Aktuell sind es sechs Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsrang und die Relegation bei drei ausstehenden Spielen. Bei einem eigenen Sieg und Punktverlusten von Fürth sowie Magdeburg wäre der Ligaverbleib fix. Doch auch wenn die Konkurrenz nicht mitspielt, dürfte bei einem Dreier an der Bielefelder Alm nichts mehr schieflaufen. Schließlich kann sich das Torverhältnis des VfL sehen lassen - auch dank Hofmann. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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