05-04-2026, 12:28 PM
Nach dem Klassenerhalt kann der VfL Bochum für die Zukunft planen. Das bedeutet auch, dass es Abgänge im Kader geben wird. Einer ist nun klar.
Dass beim VfL Bochum in diesem Sommer wieder einmal ein großer Umbruch im Kader vonstatten gehen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Fünf Leihspieler werden den Verein aller Voraussicht nach verlassen. Leihspieler, die der VfL in dieser Spielzeit bei anderen Vereinen untergebracht hat, dürfen ebenfalls gehen. Von Ibrahim Sissoko möchte man sich gern trennen. Generell scheint niemand unverkäuflich bei entsprechenden Angeboten. Der Abgang von Cajetan Lenz zur TSG Hoffenheim ist bereits fix. Und bei fünf Spielern läuft zudem der Vertrag am 30. Juni aus.
Einer solcher Spieler ist Matus Bero, der Kapitän des VfL Bochum. Nach Informationen dieser Redaktion wird der slowakische Nationalspieler seinen Vertrag an der Castroper Straße auch nicht verlängern. Nach offenen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen des Vereins, Bero und seinem Berater ist die Entscheidung gefallen, dass beide Seiten getrennte Wege gehen. Bero, so heißt es, sieht seine Zukunft eher in einer ersten europäischen Liga. Der Verein möchte zudem Platz machen für andere Spielertypen.
Rösler schwärmte zuletzt von Bero
Damit endet im Sommer nach drei Jahren die Zeit von Bero beim VfL. 2023 kam er von Vitesse Arnheim nach Bochum und überzeugte über weite Strecken mit seiner Laufstärke, seinem Biss. Unter all seinen Trainern wie etwa Thomas Letsch oder Dieter Hecking war er unumstrittener Stammspieler.
Erst unter Uwe Rösler fand er sich häufiger auf der Bank wieder – was auch mit einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung zu tun hatte. Bis der im vergangenen Sommer von der Mannschaft gewählte Kapitän seinen Wert immer häufiger zeigte. „Bero ist im Moment der Spieler, den wir brauchen. Er ist eine Führungspersönlichkeit – auch auf dem Platz“, sagte Rösler kürzlich. „Er sucht die Zweikämpfe, gewinnt sie auch. Es ist kein Thema, ihn draußen zu lassen.“ Erst am Wochenende beim 1:1 bei Arminia Bielefeld habe er ihm mit seiner Kabinenansprache in der Halbzeit sehr geholfen, offenbarte Rösler.
Künftig wird Rösler ohne ihn planen müssen. Bero möchte eine neue Herausforderung annehmen, sieht sich nicht in der Zweiten Liga. Mit 30 Jahren unterschreibt er in diesem Sommer möglicherweise seinen letzten großen Vertrag. Rösler wusste offenbar schon seit einiger Zeit, wie Bero denkt. „Er kann sich gut einschätzen, hat Selbstvertrauen und weiß, wie gut er ist. Er gibt jetzt Vollgas, um sich zu empfehlen für alle möglichen Optionen“, sagte er Mitte April gegenüber dieser Redaktion. Der VfL Bochum ist keine mehr davon.
Talente bekommen Chance
Das bedeutet auch, dass der Umbruch im zentralen Mittelfeld groß ausfallen wird. Mit Lenz und Bero verlassen zwei zentrale Spieler den VfL. Mit Enis Cokaj ist der klassische Sechser bereits verpflichtet, gesucht wird nun zusätzlich ein laufstarker Spieler. Mit Tom Meyer, Lasse Isbruch und Moritz Göttlicher stehen zudem drei Talente bereit, die sich im Sommer für diese Position empfehlen wollen und sollen.
Quelle: WAZ.de
Dass beim VfL Bochum in diesem Sommer wieder einmal ein großer Umbruch im Kader vonstatten gehen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Fünf Leihspieler werden den Verein aller Voraussicht nach verlassen. Leihspieler, die der VfL in dieser Spielzeit bei anderen Vereinen untergebracht hat, dürfen ebenfalls gehen. Von Ibrahim Sissoko möchte man sich gern trennen. Generell scheint niemand unverkäuflich bei entsprechenden Angeboten. Der Abgang von Cajetan Lenz zur TSG Hoffenheim ist bereits fix. Und bei fünf Spielern läuft zudem der Vertrag am 30. Juni aus.
Einer solcher Spieler ist Matus Bero, der Kapitän des VfL Bochum. Nach Informationen dieser Redaktion wird der slowakische Nationalspieler seinen Vertrag an der Castroper Straße auch nicht verlängern. Nach offenen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen des Vereins, Bero und seinem Berater ist die Entscheidung gefallen, dass beide Seiten getrennte Wege gehen. Bero, so heißt es, sieht seine Zukunft eher in einer ersten europäischen Liga. Der Verein möchte zudem Platz machen für andere Spielertypen.
Rösler schwärmte zuletzt von Bero
Damit endet im Sommer nach drei Jahren die Zeit von Bero beim VfL. 2023 kam er von Vitesse Arnheim nach Bochum und überzeugte über weite Strecken mit seiner Laufstärke, seinem Biss. Unter all seinen Trainern wie etwa Thomas Letsch oder Dieter Hecking war er unumstrittener Stammspieler.
Erst unter Uwe Rösler fand er sich häufiger auf der Bank wieder – was auch mit einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung zu tun hatte. Bis der im vergangenen Sommer von der Mannschaft gewählte Kapitän seinen Wert immer häufiger zeigte. „Bero ist im Moment der Spieler, den wir brauchen. Er ist eine Führungspersönlichkeit – auch auf dem Platz“, sagte Rösler kürzlich. „Er sucht die Zweikämpfe, gewinnt sie auch. Es ist kein Thema, ihn draußen zu lassen.“ Erst am Wochenende beim 1:1 bei Arminia Bielefeld habe er ihm mit seiner Kabinenansprache in der Halbzeit sehr geholfen, offenbarte Rösler.
Künftig wird Rösler ohne ihn planen müssen. Bero möchte eine neue Herausforderung annehmen, sieht sich nicht in der Zweiten Liga. Mit 30 Jahren unterschreibt er in diesem Sommer möglicherweise seinen letzten großen Vertrag. Rösler wusste offenbar schon seit einiger Zeit, wie Bero denkt. „Er kann sich gut einschätzen, hat Selbstvertrauen und weiß, wie gut er ist. Er gibt jetzt Vollgas, um sich zu empfehlen für alle möglichen Optionen“, sagte er Mitte April gegenüber dieser Redaktion. Der VfL Bochum ist keine mehr davon.
Talente bekommen Chance
Das bedeutet auch, dass der Umbruch im zentralen Mittelfeld groß ausfallen wird. Mit Lenz und Bero verlassen zwei zentrale Spieler den VfL. Mit Enis Cokaj ist der klassische Sechser bereits verpflichtet, gesucht wird nun zusätzlich ein laufstarker Spieler. Mit Tom Meyer, Lasse Isbruch und Moritz Göttlicher stehen zudem drei Talente bereit, die sich im Sommer für diese Position empfehlen wollen und sollen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."