05-04-2026, 11:54 PM
Der VfL Bochum hat in der vergangenen Woche Mitglieder und Dauerkarteninhaber über die geplanten Umbaumaßnahmen informiert. Nicht alle Fans sind damit einverstanden.
Ab der kommenden Saison wird das Vonovia Ruhrstadion saniert. Das hat Folgen für die Fans des VfL Bochum. In einer Informationsveranstaltung erläuterte der Klub Fans und Mitgliedern in der vergangenen Woche, wie der Umbau in den kommenden drei Jahren vollzogen werden soll.
"Das Bekenntnis zur Castroper Straße macht das Leiden während der dreijährigen Bauzeit erträglicher. Sie findet im laufenden Spielbetrieb statt, dadurch müssen wir alle Opfer bringen", sagte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig den 1400 anwesenden Mitgliedern und Dauerkarteninhabern.
Doch nun regt sich Widerstand. Eine kleine Gruppe VfL-Anhänger mit Sitzplatz-Dauerkarten in Block N1 bemängelt mangelnde Transparenz und fehlenden Dialog im Vorfeld der geplanten Änderungen. Sie wollen nach dem Umbau auf ihre angestammten Sitzplätze im Block N1 zurückkehren. Der Verein will in diesem Bereich allerdings den Familienblock ansiedeln und bietet den Dauerkartenbesitzern einen Umzug in den Block Q2 an.
Dagegen wollen einige VfL-Fans vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Hannover 96 unter dem Motto "N1 ist unsere Heimat und soll es auch bleiben. Pro Umbau - Contra Umsiedlung" protestieren.
"Ich sitze dort, seitdem die Dauerkarten in N1 angeboten wurden", erklärt Martin Thiede. Er ist einer der Organisatoren der Aktion. "Dass das Stadion umgebaut und renoviert werden muss, da sind wir uns ja alle einig. Auch darin, dass man in der Umbauphase dann mit geringer Stadionkapazität vielleicht auch einmal keine Karte mehr bekommt. Aber was wir kritisieren, ist, dass mit uns im Vorfeld niemand gesprochen hat", sagt Thiede.
Durch die Umsetzung in den neuen Block nach der Umbauphase sei man im Vergleich zu den anderen Fans dauerhaft betroffen. Dennoch habe niemand vom VfL den Dialog gesucht. Er selbst habe erst durch die Teilnahme an der Info-Veranstaltung davon erfahren.
Künftig sollen den Dauerkartenbesitzern aus dem jetzigen Block N1 Dauerkarten im neu geschaffenen Block Q2 angeboten werden. Dieser neue Block soll künftig zwischen der Ostkurve und Block A zu finden sein. "Und genau das passt uns nicht", sagt Thiede. "In Block A stehen die meisten Zuschauer trotz ihrer Sitzplätze. Wir sind aber überwiegend in gesetztem Alter und wollen das Spiel sitzend erleben, teilweise müssen wir das aus gesundheitlichen Gründen auch. Das wird dann aber nicht mehr möglich sein."
Thiede bringt drei Alternativen ins Spiel: "Entweder man verlegt den Familienblock direkt in den Block Q2. Oder man bietet denjenigen Dauerkarteninhabern, die nicht in den Block Q2 wechseln wollen, ein Vorkaufsrecht für andere neue Plätze an. Oder der Block A wandert in den Bereich Q2. Und wir gehen in den alten Block A."
Man habe auch bereits die vom Verein angebotene Möglichkeit der Mail an den Klub genutzt und warte nun auf eine inhaltliche Antwort. Diese erwarte man sich spätestens nach einer Sitzung des Fangremiums in der kommenden Woche. "Der Klub hat sich Dialog auf die Fahne geschrieben. Wir sind für Gespräche jederzeit offen und hoffen auf eine gute Lösung."
Quelle: Reviersport.de
Ab der kommenden Saison wird das Vonovia Ruhrstadion saniert. Das hat Folgen für die Fans des VfL Bochum. In einer Informationsveranstaltung erläuterte der Klub Fans und Mitgliedern in der vergangenen Woche, wie der Umbau in den kommenden drei Jahren vollzogen werden soll.
"Das Bekenntnis zur Castroper Straße macht das Leiden während der dreijährigen Bauzeit erträglicher. Sie findet im laufenden Spielbetrieb statt, dadurch müssen wir alle Opfer bringen", sagte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig den 1400 anwesenden Mitgliedern und Dauerkarteninhabern.
Doch nun regt sich Widerstand. Eine kleine Gruppe VfL-Anhänger mit Sitzplatz-Dauerkarten in Block N1 bemängelt mangelnde Transparenz und fehlenden Dialog im Vorfeld der geplanten Änderungen. Sie wollen nach dem Umbau auf ihre angestammten Sitzplätze im Block N1 zurückkehren. Der Verein will in diesem Bereich allerdings den Familienblock ansiedeln und bietet den Dauerkartenbesitzern einen Umzug in den Block Q2 an.
Dagegen wollen einige VfL-Fans vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Hannover 96 unter dem Motto "N1 ist unsere Heimat und soll es auch bleiben. Pro Umbau - Contra Umsiedlung" protestieren.
"Ich sitze dort, seitdem die Dauerkarten in N1 angeboten wurden", erklärt Martin Thiede. Er ist einer der Organisatoren der Aktion. "Dass das Stadion umgebaut und renoviert werden muss, da sind wir uns ja alle einig. Auch darin, dass man in der Umbauphase dann mit geringer Stadionkapazität vielleicht auch einmal keine Karte mehr bekommt. Aber was wir kritisieren, ist, dass mit uns im Vorfeld niemand gesprochen hat", sagt Thiede.
Durch die Umsetzung in den neuen Block nach der Umbauphase sei man im Vergleich zu den anderen Fans dauerhaft betroffen. Dennoch habe niemand vom VfL den Dialog gesucht. Er selbst habe erst durch die Teilnahme an der Info-Veranstaltung davon erfahren.
Künftig sollen den Dauerkartenbesitzern aus dem jetzigen Block N1 Dauerkarten im neu geschaffenen Block Q2 angeboten werden. Dieser neue Block soll künftig zwischen der Ostkurve und Block A zu finden sein. "Und genau das passt uns nicht", sagt Thiede. "In Block A stehen die meisten Zuschauer trotz ihrer Sitzplätze. Wir sind aber überwiegend in gesetztem Alter und wollen das Spiel sitzend erleben, teilweise müssen wir das aus gesundheitlichen Gründen auch. Das wird dann aber nicht mehr möglich sein."
Thiede bringt drei Alternativen ins Spiel: "Entweder man verlegt den Familienblock direkt in den Block Q2. Oder man bietet denjenigen Dauerkarteninhabern, die nicht in den Block Q2 wechseln wollen, ein Vorkaufsrecht für andere neue Plätze an. Oder der Block A wandert in den Bereich Q2. Und wir gehen in den alten Block A."
Man habe auch bereits die vom Verein angebotene Möglichkeit der Mail an den Klub genutzt und warte nun auf eine inhaltliche Antwort. Diese erwarte man sich spätestens nach einer Sitzung des Fangremiums in der kommenden Woche. "Der Klub hat sich Dialog auf die Fahne geschrieben. Wir sind für Gespräche jederzeit offen und hoffen auf eine gute Lösung."
Quelle: Reviersport.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."