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Das wünschen sich die Fans nun vom Verein
#1
Nach dem Klassenerhalt des VfL Bochum fordern Fans frische Impulse und eine klare Transferstrategie – doch reicht das für einen Neustart? 

Die magische 40-Punkte-Marke hat der VfL Bochum mit dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld erreicht. Doch das Ziel war ein anderes als Absteiger aus der Bundesliga. Eigentlich, so war der Plan der Verantwortlichen, wollten sie im oberen Drittel der Tabelle mitspielen und je nach Verlauf der Saison im Kampf um den Aufstieg eingreifen. Der Etat war mit rund 22 Millionen Euro üppig bemessen, wenngleich Konkurrenten wie etwa Hertha BSC noch mehr aufboten, um den Aufstieg zu schaffen. Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum, kalkulierte sogar mit einem Minus von 4,5 Millionen Euro. 

Der damalige Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner verpflichtete teure Missverständnisse, die der aktuellen sportlichen Führung noch Probleme bereiten. Ibrahim Sissoko, der überhaupt keine Rolle in dieser Saison spielt, und der unglückliche, weil verletzungsanfällige Kevin Vogt, verschlingen viel Geld. Andere Transfers funktionierten ebenfalls nicht, wodurch die Saison sportlich extrem ernüchternd enden wird. 

Fans des VfL Bochum gefrustet nach der Saison
Viele Fans des VfL Bochum sind entsprechend gefrustet. „Niemand hat gesagt, dass wir aufsteigen müssen. Klar aber, dass mit Ach und Krach am 32. Spieltag den Klassenerhalt festmachen, nicht die Ansprüche eines Absteigers aus der Bundesliga wie den VfL Bochum sein kann“, schrieb Instagram-Nutzer „Tuan61737“ unter einem Social-Media-Beitrag dieser Redaktion, in dem wir nach Meinungen der Anhänger fragten.

Nach dem Abstieg hatten sie auf Aufbruchstimmung gehofft, auf einen positiven Saisonverlauf, auf eine Mannschaft, die Spaß macht. Das allerdings war nur selten der Fall, was sich auch in der Stimmung niederschlägt. Die Unterstützung in Heim- und Auswärtsspielen ist zwar nach wie vor groß, doch momentan nur wenig mit der aus den Bundesliga-Jahren zu vergleichen. Wir wollten daher von den Fans des VfL Bochum bei Instagram wissen, was sie sich für die kommende Spielzeit erhoffen. 

VfL Bochum steht erneut vor einem Umbruch
Mehrfach wurde der Wunsch nach einem guten Transferfenster geäußert. Damit stimmen die Anhänger in die Aussage von Trainer Uwe Rösler ein, der noch am Samstagabend schrieb: „Jetzt müssen wir nach vorn schauen, und die Rekrutierungsabteilung hat einen wichtigen und hektischen Sommer vor sich.“

Darauf zahlte auch der Kommentar des Nutzers „Papa von Minif“ ein. „Der Mannschaft muss durch den anstehenden Umbruch eine neue Struktur gegeben werden“, schrieb er via Instagram und forderte „schnellere Innenverteidiger mit guter Spieleröffnung, im Mittelfeld laufstarke, ballsichere Spieler, die auch mal das Tor treffen, und im Sturm brauchen wir eine Ergänzung zu Philipp Hofmann.“ 

Fans wollen weniger Leihspieler
Mehrere Fans forderten auch die Abkehr vom Konzept mit Leihspielern. Im aktuellen Kader stehen mit Francis Onyeka, Farid Alfa-Ruprecht, Kjell Wätjen, Leandro Morgalla und Callum Marshall fünf Profis, die im Sommer zu ihren Heimatvereinen zurückkehren werden. Zwar ging das Konzept in weiten Teilen auf, weil die jungen Spieler viele Einsatzminuten sammelten und auch anständige Leistungen aufs Feld brachten. Doch der VfL wird sie alle wieder abgeben müssen. „Ich verstehe, dass man nicht die Möglichkeiten hat, solche Spieler fest zu verpflichten, aber wenn jedes Jahr die halbe Mannschaft wegbricht, ist auch niemandem geholfen“, schrieb deshalb der Nutzer „Eltorbinho“. 

Dahin gehen auch die Planungen der Verantwortlichen des VfL Bochum. In der nun anstehenden Transferperiode wollen sie möglichst ohne Leihspieler auskommen. Einzig wenn die Qualität des Spielers so hoch ist, dass er die Mannschaft von Beginn an bereichern würde, wolle man sich mit einer möglichen Leihe beschäftigen. Wenn es nach „Eltorbinho“ geht, solle generell auf einen anderen Punkt geachtet werden. „Lieber über den Teamgeist als über einzelne Spieler kommen. Und das heißt, Spieler mit Charakter zu verpflichten, die nach oben und nicht nach unten schauen.“ 

Der Nutzer mwrnr1 stellte sogar einen Vergleich zum Reviernachbarn FC Schalke 04 an, der in der vergangenen Saison ebenfalls gegen den Abstieg aus der Zweiten Bundesliga kämpfte und schlussendlich am vergangenen Wochenende nach einem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf den Bundesliga-Aufstieg fixierte. „So blöd und traurig es klingt... mal nach Gelsenkirchen gucken. Da hat man gesehen, dass man mit wenig viel erreichen kann.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Wenn ich lese, was einige Fans so von sich geben und "fordern" kann ich nur sagen: " Gut, dass die nichts zu Sagen haben."

Dass Absteiger meistens große Schwierigkeiten haben, ist nicht erst seit dem VfL Abstieg bekannt. Wer nach Gelsenkirchen verweist, mit dem Hinweis " wie man aus wenig viel machen kann", hat für meine Begriffe , ein paar Zellen zu wenig im Gehirn. 

Natürlich haben sich Alle einen besseren Saisonverlauf erhofft. Das gilt auch für das verpflichtete Personal. Dass die Verantwortlichen nicht mit dem leitenden Personal zufrieden war,, zeigen die Konsequenzen bzw. Freistellungen. Beim spielenden Personal ist das allerdings nicht so einfach.
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#3
Ja klar. Wünschen darf man ja. Wobei nur auf das Unmögliche schauen, bringt auch nix. Es ist alternativlos, den Kader komplett umzukrempeln, weil allein mindestens 10, eher mehr Spieler den VfL verlassen werden. Egal, wie die neuen einschlagen, von Anlaufproblemen können wir alle getrost ausgehen. Da muss sich erst eine Struktur bilden, auch in der Kabine. Und dann kann sehr gut geschehen, dass sich UR verbraucht und seine Energie nicht mehr überspringt. Solche Trainer verbrauchen sich mitunter sehr schnell. Kann passieren, muss abern8cht. Dagegen helfen Erfolge. Der Nachbar hat sie zur rechtenZeit eingefahren und davon die ganze Saison profitiert.

Unser Team hat in den letzten 2 Saisons enorm viel Kredit verspielt. Den bei denFans mit Leistung und trotz Stadionu.bau zurückzuholen dürfte das oberste Ziel sein. D3nn dann spielen sie auch erfolgreich.
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#4
Ich sage es immer wieder: Das VfL-Spiel auf Schalke war ein Turning-Point. Für beide Mannschaften. Der VfL war die bessere Mannschaft. Schalke gewinnt glücklich. Gewinnt Bochum das Spiel, wäre Hecking vermutlich noch Trainer, der Vfl hatte eine ruhigere Saison gespielt und Schlake wäre auch nächstes Zweiligist. So eng hängt vieles zusammen.

Aber hätte Jette eine Fahrradkette …
internette Grüsse und gutgehn

der webjogi
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#5
Im Grunde hat es doch , nach dem Aufstieg nach jeder Saison einen "Umbruch" gegeben, Wenn man ehrlich ist, hat Reis den Karren an die Wand gefahren, als err dem schnöden Mammon folgte, gab es ein Chaos nach dem anderen. neue Trainer mussten/wollten mit dem Personal des Vorgängers neue Spielsysteme implementieren, was regelmäßig in die Hose ging.
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