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Verstärkt Lauterns Stürmer den VfL? Der Check
#1
Daniel Hanslik vom 1. FC Kaiserslautern ist ein Kandidat beim VfL Bochum. Der Angreifer hat mehrere Optionen. Wie realistisch ist ein Wechsel an die Castroper Straße? Eine Einordnung. 

Der Kaderumbruch beim VfL Bochum wird groß ausfallen im Sommer, auf fast allen Positionen besteht Bedarf. Priorität haben die Innenverteidigung und das Mittelfeldzentrum, für das wie berichtet mit Sechser Enis Cokaj der erste Zugang feststeht. 

Aber auch im Sturmzentrum will sich der VfL breiter aufstellen, nachdem sich sämtliche im Sommer geholten Offensivkräfte, allen voran Ibrahim Sissoko, als Flop erwiesen. Der in den letzten Monaten in bestechender Form auftrumpfende Philipp Hofmann ist im bevorzugten 4-2-3-1-System von Trainer Uwe Rösler konkurrenzlos, ein neuer Herausforderer wird gesucht. Eine Spur führt zum 1. FC Kaiserslautern. 

Vertrag von Hanslik in Kaiserslautern läuft aus
Daniel Hanslik ist ein Kandidat beim VfL. Der Vertrag des Deutsch-Polen bei den Pfälzern läuft nach sechs Jahren beim FCK im Sommer aus, er wird nicht verlängert. Hanslik ist damit ablösefrei, was für den VfL ein wesentliches Kriterium bei der Spielersuche ist. Nach Informationen dieser Redaktion hat Bochum bereits Gespräche mit der Spielerseite geführt, wie auch Sky und andere Medien berichteten.

Passt der 29-Jährige ins Anforderungsprofil? Ein klares Ja. Hanslik hat beim FCK Höhen und Tiefen erlebt, stieg fast in die vierte Liga ab, dann in die 2. Liga auf und trumpfte in der Vorsaison groß auf (acht Tore, zehn Torvorlagen in 31 Spielen). In dieser Saison aber lief es nicht mehr so rund. Unter Trainer Torsten Lieberknecht war er nach anfänglichem Verletzungspech nur noch Joker, stand zuletzt im Februar in der Startelf. In seinen 945 Zweitliga-Minuten (23 Einsätze) kommt er dennoch auf drei Tore und fünf Torvorlagen. Eine gute Quote. 

Hanslik überzeugt mit Einsatz und Flexibilität als Neuzugang-Kandidat
Bevorzugt spielt der 1,86 Meter große Angreifer als klarer Neuner im Sturmzentrum, fühlt sich aber auch in einer Doppelspitze wohl, was er in der Vorsaison eindrucksvoll bewies. Er ist robust, kopfballstark, bringt ein gutes Tempo mit und ist vor allem äußerst laufstark. Hanslik bringt seinen Einsatzwillen, seine Physis im Spiel gegen den Ball ein, was für Trainer Uwe Rösler ein wichtiges Kriterium ist. Ein Haken: Einen höheren Transfererlös in der Zukunft verspricht er allein schon aus Altersgründen nicht.

Charakterlich würde der 29-Jährige ins Bochumer Transferschema passen. Er kennt Auf- und Abstiegskampf, gilt als druckresistent, als Teamplayer und Mentalitätsspieler, der auch verbal vorangeht. Zugleich kann er sich auch hinten anstellen, ohne Theater zu machen. In der aktuellen Form geht Philipp Hofmann ja als klare Nummer eins ins Rennen in der kommenden Saison. Hanslik wäre sein Herausforderer. 

Hanslik prüft Angebote aus In- und Ausland
Die bereits geführten Gespräche mit Bochum sollen bei der Spielerseite durchaus Eindruck hinterlassen haben. Ob Hanslik wirklich zum VfL Bochum wechselt, ist aber offen. Denn der ablösefreie Angreifer hat einen Markt. Neben mehreren Zweitligisten und mindestens einem möglichen Bundesliga-Absteiger gibt es auch Interesse aus dem Ausland. Hanslik hat viele Optionen, mit einer Entscheidung ist daher frühestens in ein paar Wochen zu rechnen. Umgekehrt hat auch der VfL Bochum mehrere Alternativen im Blick, unter anderem gab es bereits Kontakt zum ebenfalls von etlichen Klubs umworbenen Mika Schroers (Alemannia Aachen).

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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