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Presseberichte zum 34. Spieltag: Karlsruhe - VfL
#1
Der VfL Bochum muss in Karlsruhe auf vier verletzte Spieler verzichten, Talente rücken auf. Kevin Vogt sorgt für eine besondere Aktion. 

Manchmal dürfen auch Profifußballer sündigen, wenn ein verdienter Spieler seine lange Karriere beendet. Kevin Vogt hatte zum Ausstand einen Food-Truck bestellt, spendierte eine Runde Currywurst, Pommes oder Burger nach der Einheit. Und die war zuvor im teils strömenden Regen durchaus intensiv. Abschenken, betonte Trainer Uwe Rösler nach dem Trainings-Wochenauftakt am Mittwoch, will der VfL im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in Karlsruhe nichts. 

Es gehe um eine gute Platzierung, perspektivisch um viel (TV‑)Geld – und einen guten Abschluss. Mit einem Sieg würde der Tabellenzehnte VfL am KSC vorbeiziehen auf Rang neun, bei einer Niederlage droht im schlechtesten Fall Rang zwölf. „Wenn wir die Saison mit einem Sieg abschließen könnten, wäre das für alle Spieler, den Trainerstab, den ganzen Verein sehr positiv, weil man mit ein bisschen Rückenwind in den Urlaub geht und die Vorbereitung anfängt. Und vielleicht können andere Spieler, an denen wir dran sind, nochmal das Potenzial sehen, das wir nächstes Jahr versuchen auszuschöpfen“, sagte Rösler. 

Matus Bero ist angeschlagen
Dabei muss er auf die verletzten Mikkel Rakneberg, Maximilian Wittek, Philipp Strompf und Mats Pannewig verzichten. Matus Bero absolvierte ein Laufprogramm, er hatte einen Schlag abbekommen am Samstag beim 1:1 gegen Hannover. Der Kapitän werde aber am Donnerstag wieder trainieren.

Schwer wiegt indes der Ausfall von Pannewig. Der 21-Jährige hatte sich gegen Hannover am Schienbein verletzt, wird konservativ behandelt, aber mindestens die Vorbereitung weitgehend verpassen. Rösler rechnet nicht damit, „dass er zu Saisonbeginn schon spielfit ist“, sagte der Trainer. Die Liga startet vom 7. bis 9. August, allein im August folgen noch zwei weitere Ligaspiele und ein Pokalspiel. 

Rösler: Pannewig ist ein „Eckpfeiler“
Da die zentralen Mittelfeldspieler Matus Bero, Cajetan Lenz, Francis Onyeka und Kjell Wätjen den Klub verlassen, ist Pannewig mehr denn je als „Eckpfeiler“ eingeplant für die kommende Saison, sagte Rösler. „Er hat ja schon dieses Jahr viel gespielt, kennt unsere Prinzipien, weiß, was der Trainerstab will. Dass er ausfällt zum Anfang der Saison, ist nicht vorteilhaft“, so der Coach. „Das Glück im Unglück ist, dass wir das jetzt schon wissen. Der Verein kann noch reagieren. Da sind wir dabei.“

Lasse Isbruch rückt zu den Profis auf
Einer, der als Sechser zumindest perspektivisch die Lücke füllen könnte, ist Lasse Isbruch. Der 17-Jährige, dessen langfristiger Vertrag beim VfL sich an seinem 18. Geburtstag Mitte Juni in einen Profivertrag umwandelt, trainierte am Mittwoch erstmals mit dem Team. Nach einer sechsmonatigen Verletzungspause ist der U17-Nationalspieler seit März auf einem guten Weg zurück. So glänzte er im DM-Achtelfinale der U19 gegen Hannover (3:2). Isbruch habe allerdings noch Probleme mit dem Schambein, meinte Rösler.

Isbruch ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, ein Taktgeber mit gutem Pass. Er wird die Sommervorbereitung bei den Profis absolvieren, erklärte Rösler. „Dann sehen wir, ob er den Sprung schon schafft“, so der Trainer über den 1,89 Meter großen Mittelfeldmann, der 2026/27 auch noch in der A-Jugend spielen könnte. „Ich plane schon mit ihm im besten Fall, und ich gehe vom besten Fall aus“, sagte Rösler. Wichtig sei, dass er von Beginn der Vorbereitung an komplett dabei sein kann. 

Einsatzzeit für Keumo und Crimaldi?
Eher unwahrscheinlich ist, dass Isbruch bereits in Karlsruhe zum Aufgebot zählt. Für Pannewig wird der zuletzt gesperrte Cajetan Lenz spielen. Die U19-Talente Darnell Keumo (Linksverteidiger) und Alessandro Crimaldi (Flügelstürmer), die beide in dieser Saison viel in der U21 spielten und bereits gegen Hannover auf der Bank saßen, dürften dagegen erneut dabei sein. Ob sie zum Einsatz kommen? „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, und das ist meine Intention, würde ich dem einen oder anderen schon Minuten geben. Wie bei Kevin vorige Woche“, sagte Rösler. Entscheidend sei aber der Spielverlauf.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Trainer Christian Eichner verabschiedet sich beim Heimspiel gegen Bochum vom KSC. Sein Ex-Stürmer Philipp Hofmann hat eine klare Botschaft. 

52 Tore hat er für den Karlsruher SC erzielt und 18 Treffer vorbereitet in seinen drei Jahren bei den Badensern. Im Sommer 2022 wechselte Philipp Hofmann zum VfL Bochum, am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) kehrt der 33-Jährige erstmals in seine alte sportliche Heimat zurück. „Ich hatte eine tolle Zeit beim KSC, habe noch viele Kontakte und freue mich einfach auf das Wiedersehen“, sagt der Stürmer. „Ich bin froh, dass beide Teams mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Trotzdem fahren wir dahin, um das Spiel zu gewinnen. Wir wollen unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.“ 

KSC nimmt Abschied von Klub-Legende Eichner
Tabellarisch geht es nur noch um Rang neun, mit dem ersten Auswärtssieg seit November würde der VfL am KSC noch vorbeiziehen und auch den letzten Platz in der Auswärtstabelle abgeben. Bei einer Niederlage könnte der Tabellenzehnte auf Rang zwölf abrutschen.

Während es zeitgleich in allen acht anderen Partien noch um den Aufstieg oder gegen den Abstieg geht, können die Teams im Wildparkstadion befreit aufspielen. Dennoch wird es emotional. Für Hofmann, der erstmals in den für rund 170 Millionen Euro umgebauten, seit 2023 fertig gestellten „neuen“ Wildpark zurückkehrt. Und vor allem für Christian Eichner. 

Hofmann über Eichner: „Er ist ein toller Trainer“
Der dienstälteste Trainer der 2. Liga wird nach sechs Jahren den Klub verlassen, bei dem er schon in der Jugend spielte, zum Profi reifte, seit 2016 ununterbrochen als Trainer arbeitet, seit Februar 2020 als Cheftrainer der Profis. Nachdem der Klub sich im Dezember bereits von seinem engsten Vertrauten, Co-Trainer und Klub-Ikone Zlatan Bajramovic, überraschend getrennt hatte, entschied sich der Verein im April für einen kompletten Neustart im Sommer, obwohl Eichner noch einen Vertrag bis 2027 hat. Erneut eine umstrittene Entscheidung. „Eiche passt zum Klub. Schade, dass es für ihn beim KSC zu Ende geht“, sagt Hofmann.

Zweieinhalb Jahre war der 43-Jährige auch sein Coach, hat ihn letztlich zum Bundesliga-Stürmer geformt. „Ich habe noch Kontakt, ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Er ist ein toller Trainer“, sagt Hofmann. „Eiche soll einen tollen Abschied haben, aber am besten ohne Punkte“, betont der Angreifer. 

Topscorer Hofmann warnt vor Karlsruhes Topscorer Wanitzek
Neben Rang neun hat Hofmann ja auch noch ein persönliches Ziel, nachdem er in der Rückrunde zu seiner alten KSC-Stärke gefunden hat im Abschluss. 23 Scorer-Punkte sind sein Rekord, zwei Punkte fehlen zur Einstellung. Mit zwölf Toren und neun Vorlagen liegt er auf Rang vier der Scorer-Tabelle der 2. Liga. 24 Punkte hat Offensivkraft Marvin Wanitzek, für Hofmann der „Mr. Karlsruhe“ auf dem Platz, mit dem er zusammenspielte, der seit 2017 dem Klub die Treue hält.

„Wir müssen auf ihn aufpassen, gerade bei Standards“, weiß Hofmann vor dem Duell der beiden Topscorer. „Ich will unbedingt noch scoren“, sagt der Arnsberger. „Aber wenn es nicht klappt, ist es auch nicht schlimm, wenn andere die Tore machen. Hauptsache, wir machen nochmal ein gutes Spiel, auch für die Fans - und um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen.“ 

Quelle: WAZ.de
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#3
   
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„Wollen auswärts eine Trendwende schaffen“
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34. Spieltag, das letzte Pflichtspiel der Saison 2025/26: Der VfL Bochum 1848 gastiert am Sonntagnachmittag (17. Mai, Anstoß: 15:30 Uhr) beim Karlsruher SC. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete vorab auf der obligatorischen Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Maximilian Wittek, Mikkel Rakneberg, Mats Pannewig und Philipp Strompf fallen bekanntlich aus. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung.“
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…Neuzugang Berkan Taz: „Er bringt frischen Wind in unsere Mannschaft. Das ist das, was wir gesucht haben, was wir brauchen und wollen. Berkan hat viel individuelle Klasse, ist Standardspezialist, bewegt sich gut in engen Räumen und kann selbst Tore schießen und vorbereiten. Er macht auch gute Meter im Spiel. In der 2. Bundesliga hat er bislang wenig Erfahrung. Nun hat er die Chance, sich bei einem super Verein wie dem VfL in der 2. Bundesliga zu beweisen. Berkan ist unheimlich motiviert, das merkt man.“
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…die Trainingswoche: „Es ging im Training ordentlich zur Sache. Wir haben professionelle Fußballspieler, die jedes Spiel gleich angehen. Wir wollen wieder eine gute Einstellung auf den Platz bringen, so wie gegen Hannover. Das war sehr ordentlich.“
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…seine Erwartungen und die Marschroute für das Spiel: „Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die eine ähnliche Qualität haben und sich in einer ähnlichen Tabellenregion befinden. Aus meiner Sicht wird die Mannschaft das Spiel gewinnen, die mehr investiert. Ich hoffe, dass wir das sein werden. Beide Mannschaften haben einen erfahrenen Trainer. Ich schätze Christian Eichner sehr. In der heutigen Zeit sechs Jahre bei einem Verein Cheftrainer zu sein, ist ein Gütesiegel und ein Qualitätsmerkmal. Dennoch möchten wir der Partycrasher sein. Auch im Hinblick auf die nächste Saison muss es unser Anspruch sein, das Spiel zu gewinnen und hungrig zu sein. Wir wollen auch auswärts eine Trendwende schaffen. Wir sind mit einem guten Gefühl aus dem Hannover-Spiel gegangen – sowohl individuell als auch im Kollektiv. Das wollen wir nun auch in Karlsruhe umsetzen.“
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…Einsätze von jungen Spielern: „Auch in der vergangenen Woche war geplant, jungen Spielern erste Einsatzminuten zu geben. Aufgrund des Spielverlaufs mit verletzungsbedingten Wechseln kam das ein oder andere nicht zustande. In Karlsruhe wollen wir ein gutes Resultat einfahren und gleichzeitig auch jungen Spielern ein paar Minuten geben, sofern es der Spielverlauf hergibt.“
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#4
Der VfL Bochum will in Karlsruhe zeigen, dass er es auch auswärts kann, Talente sollen Minuten sammeln. Und zwei Verletzte sind bis zum Start Ende Juni noch nicht wieder fit. 

Als Zehnter geht der VfL Bochum in den letzten Zweitliga-Spieltag. Am Sonntag (15:30 Uhr) beim Karlsruher SC stellt sich nur die Frage, auf welchem Rang der VfL die Saison beendet. 

Bei einem Sieg wäre man Neunter, verliert man auch diese Auswärtspartie, dann kann es noch runter auf Platz 13 gehen. Rund um die Pressekonferenz vermeldete der VfL auch den Transfer von Berkan Taz, der aus Verl nach Bochum wechselt 

VfL-Coach Uwe Rösler erhofft sich vom Spielmacher "frischen Wind." Den kann er aber erst in der kommenden Spielzeit bringen. Beim KSC müssen es noch die Spieler richten, die in der laufenden Spielzeit auswärts so oft enttäuschten. Nur zwei Siege gab es in der Fremde, kein Team ist auswärts so schlecht wie der VfL 

Rösler hofft, dass das Auswärts-Gesicht am Sonntag nicht wieder voll durchkommt. Vor den 90 Minuten beim KSC betonte er: "Im Training geht es zur Sache. Wir haben ein gutes Gefühl nach dem Hannover-Spiel. Wir wollen das jetzt in Karlsruhe auch umsetzen." 

Wobei der Ex-Profi auch darüber nachdenkt, Talenten etwas Praxis zu verschaffen, wie er verriet: "Ich hoffe, es wird mir gestattet, dem ein oder anderen jungen Spieler Minuten zu geben." 

Tabellarisch stehen der VfL und Karlsruhe vor dem Aufeinandertreffen nebeneinander, was für Rösler auch passt, wie er sagte: "Das sind zwei Mannschaften, die eine ähnliche Qualität haben. Und die auch in der Tabelle in ähnlichen Regionen unterwegs sind. Das Team, das mehr investieren wird, wird gewinnen. Ich hoffe, dass wir es sind." 

Nach dem Spiel geht es in den Urlaub, am 25. Juni startet dann die Sommervorbereitung. Rösler rechnet damit, dass mit Maximilian Wittek und Philipp Strompf zwei Verletzte dann wieder dabei sind. Bei Mikkel Rakneberg und Mats Pannewig wird es wohl etwas länger dauern, ehe sie wieder bei der Mannschaft sind." 

So könnte der VfL Bochum zum Abschluss in Braunschweig spiele
T. Horn - Morgalla, Masovic, Loosli, Olsen - Bero, Lenz - Miyoshi, Onyeka, Kwarteng - P. Hofmann

Es fehlen: Pannewig (Schienbeinverletzung), Rakneberg (Knie-OP), Strompf (Schambeinentzündung), Wittek (Oberschenkelverletzung)

Quelle: Revieersport.de
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