05-13-2026, 04:57 PM
Der VfL Bochum muss in Karlsruhe auf vier verletzte Spieler verzichten, Talente rücken auf. Kevin Vogt sorgt für eine besondere Aktion.
Manchmal dürfen auch Profifußballer sündigen, wenn ein verdienter Spieler seine lange Karriere beendet. Kevin Vogt hatte zum Ausstand einen Food-Truck bestellt, spendierte eine Runde Currywurst, Pommes oder Burger nach der Einheit. Und die war zuvor im teils strömenden Regen durchaus intensiv. Abschenken, betonte Trainer Uwe Rösler nach dem Trainings-Wochenauftakt am Mittwoch, will der VfL im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in Karlsruhe nichts.
Es gehe um eine gute Platzierung, perspektivisch um viel (TV‑)Geld – und einen guten Abschluss. Mit einem Sieg würde der Tabellenzehnte VfL am KSC vorbeiziehen auf Rang neun, bei einer Niederlage droht im schlechtesten Fall Rang zwölf. „Wenn wir die Saison mit einem Sieg abschließen könnten, wäre das für alle Spieler, den Trainerstab, den ganzen Verein sehr positiv, weil man mit ein bisschen Rückenwind in den Urlaub geht und die Vorbereitung anfängt. Und vielleicht können andere Spieler, an denen wir dran sind, nochmal das Potenzial sehen, das wir nächstes Jahr versuchen auszuschöpfen“, sagte Rösler.
Matus Bero ist angeschlagen
Dabei muss er auf die verletzten Mikkel Rakneberg, Maximilian Wittek, Philipp Strompf und Mats Pannewig verzichten. Matus Bero absolvierte ein Laufprogramm, er hatte einen Schlag abbekommen am Samstag beim 1:1 gegen Hannover. Der Kapitän werde aber am Donnerstag wieder trainieren.
Schwer wiegt indes der Ausfall von Pannewig. Der 21-Jährige hatte sich gegen Hannover am Schienbein verletzt, wird konservativ behandelt, aber mindestens die Vorbereitung weitgehend verpassen. Rösler rechnet nicht damit, „dass er zu Saisonbeginn schon spielfit ist“, sagte der Trainer. Die Liga startet vom 7. bis 9. August, allein im August folgen noch zwei weitere Ligaspiele und ein Pokalspiel.
Rösler: Pannewig ist ein „Eckpfeiler“
Da die zentralen Mittelfeldspieler Matus Bero, Cajetan Lenz, Francis Onyeka und Kjell Wätjen den Klub verlassen, ist Pannewig mehr denn je als „Eckpfeiler“ eingeplant für die kommende Saison, sagte Rösler. „Er hat ja schon dieses Jahr viel gespielt, kennt unsere Prinzipien, weiß, was der Trainerstab will. Dass er ausfällt zum Anfang der Saison, ist nicht vorteilhaft“, so der Coach. „Das Glück im Unglück ist, dass wir das jetzt schon wissen. Der Verein kann noch reagieren. Da sind wir dabei.“
Lasse Isbruch rückt zu den Profis auf
Einer, der als Sechser zumindest perspektivisch die Lücke füllen könnte, ist Lasse Isbruch. Der 17-Jährige, dessen langfristiger Vertrag beim VfL sich an seinem 18. Geburtstag Mitte Juni in einen Profivertrag umwandelt, trainierte am Mittwoch erstmals mit dem Team. Nach einer sechsmonatigen Verletzungspause ist der U17-Nationalspieler seit März auf einem guten Weg zurück. So glänzte er im DM-Achtelfinale der U19 gegen Hannover (3:2). Isbruch habe allerdings noch Probleme mit dem Schambein, meinte Rösler.
Isbruch ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, ein Taktgeber mit gutem Pass. Er wird die Sommervorbereitung bei den Profis absolvieren, erklärte Rösler. „Dann sehen wir, ob er den Sprung schon schafft“, so der Trainer über den 1,89 Meter großen Mittelfeldmann, der 2026/27 auch noch in der A-Jugend spielen könnte. „Ich plane schon mit ihm im besten Fall, und ich gehe vom besten Fall aus“, sagte Rösler. Wichtig sei, dass er von Beginn der Vorbereitung an komplett dabei sein kann.
Einsatzzeit für Keumo und Crimaldi?
Eher unwahrscheinlich ist, dass Isbruch bereits in Karlsruhe zum Aufgebot zählt. Für Pannewig wird der zuletzt gesperrte Cajetan Lenz spielen. Die U19-Talente Darnell Keumo (Linksverteidiger) und Alessandro Crimaldi (Flügelstürmer), die beide in dieser Saison viel in der U21 spielten und bereits gegen Hannover auf der Bank saßen, dürften dagegen erneut dabei sein. Ob sie zum Einsatz kommen? „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, und das ist meine Intention, würde ich dem einen oder anderen schon Minuten geben. Wie bei Kevin vorige Woche“, sagte Rösler. Entscheidend sei aber der Spielverlauf.
Quelle: WAZ.de
Manchmal dürfen auch Profifußballer sündigen, wenn ein verdienter Spieler seine lange Karriere beendet. Kevin Vogt hatte zum Ausstand einen Food-Truck bestellt, spendierte eine Runde Currywurst, Pommes oder Burger nach der Einheit. Und die war zuvor im teils strömenden Regen durchaus intensiv. Abschenken, betonte Trainer Uwe Rösler nach dem Trainings-Wochenauftakt am Mittwoch, will der VfL im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in Karlsruhe nichts.
Es gehe um eine gute Platzierung, perspektivisch um viel (TV‑)Geld – und einen guten Abschluss. Mit einem Sieg würde der Tabellenzehnte VfL am KSC vorbeiziehen auf Rang neun, bei einer Niederlage droht im schlechtesten Fall Rang zwölf. „Wenn wir die Saison mit einem Sieg abschließen könnten, wäre das für alle Spieler, den Trainerstab, den ganzen Verein sehr positiv, weil man mit ein bisschen Rückenwind in den Urlaub geht und die Vorbereitung anfängt. Und vielleicht können andere Spieler, an denen wir dran sind, nochmal das Potenzial sehen, das wir nächstes Jahr versuchen auszuschöpfen“, sagte Rösler.
Matus Bero ist angeschlagen
Dabei muss er auf die verletzten Mikkel Rakneberg, Maximilian Wittek, Philipp Strompf und Mats Pannewig verzichten. Matus Bero absolvierte ein Laufprogramm, er hatte einen Schlag abbekommen am Samstag beim 1:1 gegen Hannover. Der Kapitän werde aber am Donnerstag wieder trainieren.
Schwer wiegt indes der Ausfall von Pannewig. Der 21-Jährige hatte sich gegen Hannover am Schienbein verletzt, wird konservativ behandelt, aber mindestens die Vorbereitung weitgehend verpassen. Rösler rechnet nicht damit, „dass er zu Saisonbeginn schon spielfit ist“, sagte der Trainer. Die Liga startet vom 7. bis 9. August, allein im August folgen noch zwei weitere Ligaspiele und ein Pokalspiel.
Rösler: Pannewig ist ein „Eckpfeiler“
Da die zentralen Mittelfeldspieler Matus Bero, Cajetan Lenz, Francis Onyeka und Kjell Wätjen den Klub verlassen, ist Pannewig mehr denn je als „Eckpfeiler“ eingeplant für die kommende Saison, sagte Rösler. „Er hat ja schon dieses Jahr viel gespielt, kennt unsere Prinzipien, weiß, was der Trainerstab will. Dass er ausfällt zum Anfang der Saison, ist nicht vorteilhaft“, so der Coach. „Das Glück im Unglück ist, dass wir das jetzt schon wissen. Der Verein kann noch reagieren. Da sind wir dabei.“
Lasse Isbruch rückt zu den Profis auf
Einer, der als Sechser zumindest perspektivisch die Lücke füllen könnte, ist Lasse Isbruch. Der 17-Jährige, dessen langfristiger Vertrag beim VfL sich an seinem 18. Geburtstag Mitte Juni in einen Profivertrag umwandelt, trainierte am Mittwoch erstmals mit dem Team. Nach einer sechsmonatigen Verletzungspause ist der U17-Nationalspieler seit März auf einem guten Weg zurück. So glänzte er im DM-Achtelfinale der U19 gegen Hannover (3:2). Isbruch habe allerdings noch Probleme mit dem Schambein, meinte Rösler.
Isbruch ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, ein Taktgeber mit gutem Pass. Er wird die Sommervorbereitung bei den Profis absolvieren, erklärte Rösler. „Dann sehen wir, ob er den Sprung schon schafft“, so der Trainer über den 1,89 Meter großen Mittelfeldmann, der 2026/27 auch noch in der A-Jugend spielen könnte. „Ich plane schon mit ihm im besten Fall, und ich gehe vom besten Fall aus“, sagte Rösler. Wichtig sei, dass er von Beginn der Vorbereitung an komplett dabei sein kann.
Einsatzzeit für Keumo und Crimaldi?
Eher unwahrscheinlich ist, dass Isbruch bereits in Karlsruhe zum Aufgebot zählt. Für Pannewig wird der zuletzt gesperrte Cajetan Lenz spielen. Die U19-Talente Darnell Keumo (Linksverteidiger) und Alessandro Crimaldi (Flügelstürmer), die beide in dieser Saison viel in der U21 spielten und bereits gegen Hannover auf der Bank saßen, dürften dagegen erneut dabei sein. Ob sie zum Einsatz kommen? „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, und das ist meine Intention, würde ich dem einen oder anderen schon Minuten geben. Wie bei Kevin vorige Woche“, sagte Rösler. Entscheidend sei aber der Spielverlauf.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."