05-17-2026, 06:43 AM
Fünf Leihspieler verlassen den VfL Bochum. Was bleibt hängen? Onyeka, Morgalla, Wätjen, Alfa-Ruprecht und Marshall über Erfahrungen und Highlights.
Der VfL Bochum beendet an diesem Sonntag die Saison mit dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC (15.30 Uhr/Sky). Nach einem katastrophalen Start schaffte der Klub unter Trainer Uwe Rösler die Wende, feierte vorzeitig den Klassenerhalt, kann noch Neunter werden. Ihren Anteil daran haben auch Francis Onyeka, Kjell Wätjen, Leandro Morgalla, Farid Alfa-Ruprecht und Callum Marshall. Für die fünf jungen Spieler endet mit der Saison die Leihe, sie kehren zunächst zu ihren Stammklubs zurück. Was nehmen sie mit aus ihrer VfL-Zeit, was waren die Höhepunkte?
Kjell Wätjen: „Gerade aus der Hinrunde nehme ich sehr viel mit“
Der 20-Jährige Mittelfeldspieler Kjell Wätjen hat es von Bochum aus nicht weit zurück zu seinem Stammverein Borussia Dortmund. „Ich habe viel auch neben dem Platz gelernt, speziell im Umgang mit den anderen“, sagt er. Dass man den Turnaround geschafft habe, unter Druck Leistung bringen musste, sei eine wertvolle Erfahrung gewesen. „Gerade aus der Hinrunde nehme ich sehr viel mit. Das Niveau der Zweiten Liga ist hoch, deshalb war es ein sehr lehrreiches Jahr.“
Sportlich lief es für ihn nicht ganz so rund wie erhofft, Stammspieler war Wätjen nie. In immerhin 25 Einsätzen aber kam er zum Zug, erzielte ein Tor im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg. Sein Highlight, sagt Wätjen, ebenso wie der Pokalerfolg beim FC Augsburg.
Leandro Morgalla: „Wie man als Team wächst, wie man sich da gemeinsam rausboxt“
Rechtsverteidiger Leandro Morgalla sieht das ähnlich wie Wätjen: „Ich glaube, vor allem wir jungen Spieler konnten einiges mitnehmen, weil wir alle noch nie solche Erfahrungen gemacht haben, wenn es mal so ein Down gibt“, sagt der 21-Jährige. „Wie man als Team wächst, wie man sich da gemeinsam rausboxt - deswegen war es für mich sowohl spielerisch als auch neben dem Platz ein sehr erfolgreiches Jahr.“
Morgalla war von Anfang an Stammkraft, musste erst am Ende mitunter Oliver Olsen den Vorzug lassen. Mit bisher 32 Einsätzen und 2190 Spielminuten ging die Leihe für alle Seiten voll auf. „Die Spielpraxis ist wichtig und auch für die Persönlichkeitsentwicklung konnte ich, konnten wir als Mannschaft viel mitnehmen“, sagt er.
Sein persönliches Highlight? „Ich glaube, das Tor in Berlin werde ich mit Sicherheit nicht vergessen.“ Bei Hertha traf er in der Nachspielzeit zum 1:1, es war sein erster Treffer als Profi überhaupt. Auch die 3:2-Heimspiele am Samstagabend gegen Hertha BSC und Kaiserslautern bleiben besonders haften. Jetzt kehrt der Abwehrspieler zu RB Salzburg zurück.
Callum Marshall: „Die Fans haben sich die Lunge aus dem Hals geschrien“
Im Winter kam Callum Marshall aus der Premiere League zum VfL. Der Nordire legte stark los, baute am Ende etwas ab, erzielte in 15 Einsätzen zwei Tore. „Es hat mir jedes Mal Spaß gemacht, wenn ich gespielt habe. Also habe ich es genossen; es wird schön sein, darauf zurückzublicken“, sagt der 21-Jährige.
Sein größter Moment: Direkt bei seinem ersten Spiel gegen Darmstadt 98 traf er in der 82. Minute zum 3:3. „.Das Stadion war so laut, die Fans haben sich die Lunge aus dem Hals geschrien. Mir bleibt dieses Spiel besonders in Erinnerung – aufgrund der tollen Atmosphäre und natürlich wegen meines Tores.“ Jetzt geht es zunächst zurück zu West Ham United.
Francis Onyeka: „Am Ende hat das dann halt auch so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Francis Onyeka stieg unter Rösler zu einem Schlüsselspieler in der Offensive auf, spielte meist Zehner, mitunter auch als Stürmer oder Sechser. Der 19-Jährige überzeugte mit seiner Flexibilität, Robustheit, technischer Klasse, mit acht Toren in 29 Einsätzen, auch wenn ihm in der Rückrunde die Konstanz fehlte. „Als ich hier hingekommen bin, war es schon mein Ziel, so viel wie möglich zu spielen“, sagt der laut transfermarkt.de mittlerweile für zehn Millionen Euro gehandelte Mittelfeldmann. „Am Ende hat das dann halt auch so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Onyeka hat den Schritt geschafft. „Das tut mir insgesamt gut, körperlich wie auch vom Kopf her, um mich im Profi-Fußballbereich ankommen zu lassen.“ Seine Highlights: das erste Rösler-Spiel gegen Hertha, als er zwei Treffer erzielte zum 3:2-Heimsieg. Und der Pokalcoup in Augsburg.
Farid Alfa-Ruprechts Highlight: „Eindeutig das Tor letzte Woche gegen Hannover“
Farid Alfa-Ruprecht blühte am Ende richtig auf, erzielte drei Tore in seinen 25 Einsätzen für den VfL. Mit seinem Traumtor in der 55. Minute gegen Hannover 96 sorgte er beim letzten Heimspiel für den Ausgleich. Seine Saison-Highlights sind ihm klar: „Eindeutig das Tor letzte Woche gegen Hannover – ein schönes Tor, dazu noch vor der Ostkurve. Natürlich auch die Spiele im DFB-Pokal, speziell das in Augsburg.“ Für den 20-Jährigen geht es gemeinsam mit seinem Mitspieler Onyeka vorerst zurück zu Bayer Leverkusen.
Quelle: WAZ.de
Der VfL Bochum beendet an diesem Sonntag die Saison mit dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC (15.30 Uhr/Sky). Nach einem katastrophalen Start schaffte der Klub unter Trainer Uwe Rösler die Wende, feierte vorzeitig den Klassenerhalt, kann noch Neunter werden. Ihren Anteil daran haben auch Francis Onyeka, Kjell Wätjen, Leandro Morgalla, Farid Alfa-Ruprecht und Callum Marshall. Für die fünf jungen Spieler endet mit der Saison die Leihe, sie kehren zunächst zu ihren Stammklubs zurück. Was nehmen sie mit aus ihrer VfL-Zeit, was waren die Höhepunkte?
Kjell Wätjen: „Gerade aus der Hinrunde nehme ich sehr viel mit“
Der 20-Jährige Mittelfeldspieler Kjell Wätjen hat es von Bochum aus nicht weit zurück zu seinem Stammverein Borussia Dortmund. „Ich habe viel auch neben dem Platz gelernt, speziell im Umgang mit den anderen“, sagt er. Dass man den Turnaround geschafft habe, unter Druck Leistung bringen musste, sei eine wertvolle Erfahrung gewesen. „Gerade aus der Hinrunde nehme ich sehr viel mit. Das Niveau der Zweiten Liga ist hoch, deshalb war es ein sehr lehrreiches Jahr.“
Sportlich lief es für ihn nicht ganz so rund wie erhofft, Stammspieler war Wätjen nie. In immerhin 25 Einsätzen aber kam er zum Zug, erzielte ein Tor im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg. Sein Highlight, sagt Wätjen, ebenso wie der Pokalerfolg beim FC Augsburg.
Leandro Morgalla: „Wie man als Team wächst, wie man sich da gemeinsam rausboxt“
Rechtsverteidiger Leandro Morgalla sieht das ähnlich wie Wätjen: „Ich glaube, vor allem wir jungen Spieler konnten einiges mitnehmen, weil wir alle noch nie solche Erfahrungen gemacht haben, wenn es mal so ein Down gibt“, sagt der 21-Jährige. „Wie man als Team wächst, wie man sich da gemeinsam rausboxt - deswegen war es für mich sowohl spielerisch als auch neben dem Platz ein sehr erfolgreiches Jahr.“
Morgalla war von Anfang an Stammkraft, musste erst am Ende mitunter Oliver Olsen den Vorzug lassen. Mit bisher 32 Einsätzen und 2190 Spielminuten ging die Leihe für alle Seiten voll auf. „Die Spielpraxis ist wichtig und auch für die Persönlichkeitsentwicklung konnte ich, konnten wir als Mannschaft viel mitnehmen“, sagt er.
Sein persönliches Highlight? „Ich glaube, das Tor in Berlin werde ich mit Sicherheit nicht vergessen.“ Bei Hertha traf er in der Nachspielzeit zum 1:1, es war sein erster Treffer als Profi überhaupt. Auch die 3:2-Heimspiele am Samstagabend gegen Hertha BSC und Kaiserslautern bleiben besonders haften. Jetzt kehrt der Abwehrspieler zu RB Salzburg zurück.
Callum Marshall: „Die Fans haben sich die Lunge aus dem Hals geschrien“
Im Winter kam Callum Marshall aus der Premiere League zum VfL. Der Nordire legte stark los, baute am Ende etwas ab, erzielte in 15 Einsätzen zwei Tore. „Es hat mir jedes Mal Spaß gemacht, wenn ich gespielt habe. Also habe ich es genossen; es wird schön sein, darauf zurückzublicken“, sagt der 21-Jährige.
Sein größter Moment: Direkt bei seinem ersten Spiel gegen Darmstadt 98 traf er in der 82. Minute zum 3:3. „.Das Stadion war so laut, die Fans haben sich die Lunge aus dem Hals geschrien. Mir bleibt dieses Spiel besonders in Erinnerung – aufgrund der tollen Atmosphäre und natürlich wegen meines Tores.“ Jetzt geht es zunächst zurück zu West Ham United.
Francis Onyeka: „Am Ende hat das dann halt auch so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Francis Onyeka stieg unter Rösler zu einem Schlüsselspieler in der Offensive auf, spielte meist Zehner, mitunter auch als Stürmer oder Sechser. Der 19-Jährige überzeugte mit seiner Flexibilität, Robustheit, technischer Klasse, mit acht Toren in 29 Einsätzen, auch wenn ihm in der Rückrunde die Konstanz fehlte. „Als ich hier hingekommen bin, war es schon mein Ziel, so viel wie möglich zu spielen“, sagt der laut transfermarkt.de mittlerweile für zehn Millionen Euro gehandelte Mittelfeldmann. „Am Ende hat das dann halt auch so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Onyeka hat den Schritt geschafft. „Das tut mir insgesamt gut, körperlich wie auch vom Kopf her, um mich im Profi-Fußballbereich ankommen zu lassen.“ Seine Highlights: das erste Rösler-Spiel gegen Hertha, als er zwei Treffer erzielte zum 3:2-Heimsieg. Und der Pokalcoup in Augsburg.
Farid Alfa-Ruprechts Highlight: „Eindeutig das Tor letzte Woche gegen Hannover“
Farid Alfa-Ruprecht blühte am Ende richtig auf, erzielte drei Tore in seinen 25 Einsätzen für den VfL. Mit seinem Traumtor in der 55. Minute gegen Hannover 96 sorgte er beim letzten Heimspiel für den Ausgleich. Seine Saison-Highlights sind ihm klar: „Eindeutig das Tor letzte Woche gegen Hannover – ein schönes Tor, dazu noch vor der Ostkurve. Natürlich auch die Spiele im DFB-Pokal, speziell das in Augsburg.“ Für den 20-Jährigen geht es gemeinsam mit seinem Mitspieler Onyeka vorerst zurück zu Bayer Leverkusen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."