05-20-2026, 07:53 PM
Der VfL Bochum muss beim TV-Geld kommende Saison hohe Einbußen hinnehmen. Steigt Wolfsburg ab, verliert der Revierklub mit. Es gibt aber auch einen Rekord.
Der VfL Wolfsburg kämpft in der Relegation um den Klassenerhalt in der Bundesliga, das Hinspiel gegen den Zweitliga-Dritten SC Paderborn steigt an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky). Auch für den VfL Bochum geht es um viel Geld. Der Zweitliga-Neunte hofft allein schon aus finanziellen Gründen auf die Rettung des Bundesliga-Teams von Trainer Dieter Hecking. Bochum muss beim TV-Geld ohnehin hohe Einbußen einnehmen: die Zahlen.
In dieser Saison 2025/26 war der VfL nach zuvor vier Jahren Bundesliga im „TV-Geld-Ranking“ der Spitzenreiter der 2. Liga. Insgesamt kassierte er nach Informationen dieser Redaktion rund 24 Millionen Euro an TV-Geld. Für die kommende Spielzeit plant der Verein nach unseren Informationen nur noch mit rund 18,6 Millionen Euro – das sind 5,4 Millionen Euro weniger.
Das liegt vor allem daran, dass die Bundesliga-Absteiger FC Heidenheim und FC St. Pauli im TV-Geld-Ranking vor dem VfL Bochum liegen. Zudem hat Bundesligist Hamburger SV den VfL in der TV-Geld-Tabelle überholt. Ferner rechnet der Klub nach einem Rekord-Ergebnis in der kommenden Saison mit weniger Erlösen aus der Nachwuchs-Säule. Zum Vergleich: Heidenheim kann, Stand jetzt, mit rund 3,5 Millionen Euro mehr planen als der VfL. Aufsteiger Cottbus dürfte ganz unten landen mit rund 8 Millionen Euro.
VfL Bochum fällt im TV-Geld-Ranking zurück
Zur Erklärung: 1,160 Milliarden Euro schüttet die Deutsche Fußball-Liga aus der Vermarktung der TV-Rechte an die 36 Klubs der 1. und 2. Liga für 2026/27 aus, davon gehen 20 Prozent an die Zweitligisten. Nach einem komplizierten Schlüssel mit den vier Hauptsäulen Gleichverteilung (50 Prozent der Gesamtsumme über beide Ligen gesehen), Leistung (43 Prozent), Nachwuchs (vier Prozent) und Interesse (drei Prozent) wird das Geld an die Klubs verteilt. Jeder Zweitligist erhält einen Sockelbetrag in Höhe von 7,1 Millionen Euro (Gleichverteilung). Die weiteren Säulen sind noch einmal unterteilt in verschiedene Unterkategorien.
Am wichtigsten ist die Säule Leistung, die jeder Klub Jahr für Jahr selbst beeinflusst mit seinem sportlichen Ergebnis. Besonders bedeutend ist hierbei eine Fünfjahres-Wertung. Jeder Tabellenplatz macht einen Punkt Unterschied aus, zudem wird die letzte Saison (2025/26) mit dem Faktor fünf gewichtet, die vorletzte mit vier usw. Unterm Strich erhielt der VfL in der Vorsaison 13,9 Millionen Euro aus der Säule Leistung, 2026/27 werden es nur noch rund zehn Millionen Euro sein. Wenn überhaupt.
Wolfsburger Abstieg würde VfL Bochum 640.000 Euro kosten
Denn der SC Paderborn ist im TV-Geld-Ranking noch knapp hinter den Bochumern platziert. Wolfsburg dagegen wäre bei einem Abstieg die Nummer eins in der 2. Liga vor Heidenheim, St. Pauli und Bochum, der damit auf Rang vier abrutschen würde. Dann erhielte Bochum 640.000 Euro weniger TV-Geld. Ein dicker Batzen für den Klub, der nach einem Umbruch noch zahlreiche Transfers tätigen muss.
Verjüngung des VfL Bochum hilft auch beim TV-Geld
Einen Rekordwert erzielte Bochum in der vergangenen Saison in der Nachwuchssäule. Entscheidend sind die Einsatzminuten der „local player“, also von in Deutschland ausgebildeten Spielern bis 23 Jahren. Für die TV-Geld-Wertung spielt zudem auch die Ausbildungszeit im eigenen Verein eine Rolle. Mit Leandro Morgalla, Francis Onyeka, Cajetan Lenz und Co. hat Bochum kräftig gepunktet und damit 2,4 Millionen Euro an TV-Geld erspielt – ein Vereinsrekord.
Der VfL landete hinter Hertha BSC, Nürnberg und Paderborn auf Platz vier aller 36 Erst- und Zweitligisten. Da zahlreiche junge Leihspieler sowie Cajetan Lenz den Klub verlassen, kalkuliert Bochum nach jetzigem Kaderstand vorsichtshalber mit insgesamt deutlich weniger Einsatzminuten junger Spieler.
Quelle: WAZ.de
Der VfL Wolfsburg kämpft in der Relegation um den Klassenerhalt in der Bundesliga, das Hinspiel gegen den Zweitliga-Dritten SC Paderborn steigt an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky). Auch für den VfL Bochum geht es um viel Geld. Der Zweitliga-Neunte hofft allein schon aus finanziellen Gründen auf die Rettung des Bundesliga-Teams von Trainer Dieter Hecking. Bochum muss beim TV-Geld ohnehin hohe Einbußen einnehmen: die Zahlen.
In dieser Saison 2025/26 war der VfL nach zuvor vier Jahren Bundesliga im „TV-Geld-Ranking“ der Spitzenreiter der 2. Liga. Insgesamt kassierte er nach Informationen dieser Redaktion rund 24 Millionen Euro an TV-Geld. Für die kommende Spielzeit plant der Verein nach unseren Informationen nur noch mit rund 18,6 Millionen Euro – das sind 5,4 Millionen Euro weniger.
Das liegt vor allem daran, dass die Bundesliga-Absteiger FC Heidenheim und FC St. Pauli im TV-Geld-Ranking vor dem VfL Bochum liegen. Zudem hat Bundesligist Hamburger SV den VfL in der TV-Geld-Tabelle überholt. Ferner rechnet der Klub nach einem Rekord-Ergebnis in der kommenden Saison mit weniger Erlösen aus der Nachwuchs-Säule. Zum Vergleich: Heidenheim kann, Stand jetzt, mit rund 3,5 Millionen Euro mehr planen als der VfL. Aufsteiger Cottbus dürfte ganz unten landen mit rund 8 Millionen Euro.
VfL Bochum fällt im TV-Geld-Ranking zurück
Zur Erklärung: 1,160 Milliarden Euro schüttet die Deutsche Fußball-Liga aus der Vermarktung der TV-Rechte an die 36 Klubs der 1. und 2. Liga für 2026/27 aus, davon gehen 20 Prozent an die Zweitligisten. Nach einem komplizierten Schlüssel mit den vier Hauptsäulen Gleichverteilung (50 Prozent der Gesamtsumme über beide Ligen gesehen), Leistung (43 Prozent), Nachwuchs (vier Prozent) und Interesse (drei Prozent) wird das Geld an die Klubs verteilt. Jeder Zweitligist erhält einen Sockelbetrag in Höhe von 7,1 Millionen Euro (Gleichverteilung). Die weiteren Säulen sind noch einmal unterteilt in verschiedene Unterkategorien.
Am wichtigsten ist die Säule Leistung, die jeder Klub Jahr für Jahr selbst beeinflusst mit seinem sportlichen Ergebnis. Besonders bedeutend ist hierbei eine Fünfjahres-Wertung. Jeder Tabellenplatz macht einen Punkt Unterschied aus, zudem wird die letzte Saison (2025/26) mit dem Faktor fünf gewichtet, die vorletzte mit vier usw. Unterm Strich erhielt der VfL in der Vorsaison 13,9 Millionen Euro aus der Säule Leistung, 2026/27 werden es nur noch rund zehn Millionen Euro sein. Wenn überhaupt.
Wolfsburger Abstieg würde VfL Bochum 640.000 Euro kosten
Denn der SC Paderborn ist im TV-Geld-Ranking noch knapp hinter den Bochumern platziert. Wolfsburg dagegen wäre bei einem Abstieg die Nummer eins in der 2. Liga vor Heidenheim, St. Pauli und Bochum, der damit auf Rang vier abrutschen würde. Dann erhielte Bochum 640.000 Euro weniger TV-Geld. Ein dicker Batzen für den Klub, der nach einem Umbruch noch zahlreiche Transfers tätigen muss.
Verjüngung des VfL Bochum hilft auch beim TV-Geld
Einen Rekordwert erzielte Bochum in der vergangenen Saison in der Nachwuchssäule. Entscheidend sind die Einsatzminuten der „local player“, also von in Deutschland ausgebildeten Spielern bis 23 Jahren. Für die TV-Geld-Wertung spielt zudem auch die Ausbildungszeit im eigenen Verein eine Rolle. Mit Leandro Morgalla, Francis Onyeka, Cajetan Lenz und Co. hat Bochum kräftig gepunktet und damit 2,4 Millionen Euro an TV-Geld erspielt – ein Vereinsrekord.
Der VfL landete hinter Hertha BSC, Nürnberg und Paderborn auf Platz vier aller 36 Erst- und Zweitligisten. Da zahlreiche junge Leihspieler sowie Cajetan Lenz den Klub verlassen, kalkuliert Bochum nach jetzigem Kaderstand vorsichtshalber mit insgesamt deutlich weniger Einsatzminuten junger Spieler.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."