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Kumpanei mit korrupter Note
#1
  Ein Anruf, ein Gefallen, ein Makel: Der US-Präsident drängt Fifa-Boss Infantino zur Rücknahme einer Roten Karte – ein Präzedenzfall. 

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat ihren ersten Fall, der größer ist als Fußball. Er beginnt mit einer umstrittenen Roten Karte gegen Folarin Balogun, den gefährlichsten Stürmer der US-Mannschaft. Er führt über einen persönlichen Anruf Donald Trumps bei Fifa-Präsident Gianni Infantino. Und er endet, vorerst, mit einer Entscheidung, die nach Sportrecht möglich sein mag, politisch aber stinkt wie ein Gefallen unter mächtigen Männern. 

Fakt ist: Balogun darf am Montag (Ortszeit, Dienstag 2 Uhr dt. Zeit) im Achtelfinale gegen Belgien spielen. Das teilte die Fifa am Sonntag mit. Drei Tage zuvor war das noch undenkbar gewesen. Der Angreifer des AS Monaco, drei Tore in drei WM-Spielen, hatte beim 2:0 der USA gegen Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale nach Einschaltung des Tech-Schiedsrichter-Korrektorats VAR Rot gesehen. 

Trump schaltet sich wegen Roter Karte ein
Dann rief Trump an. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer relevanter US-Medien von „New York Times“ über „Washington Post“, „Politico“ bis „Wall Street Journal“, bat der Präsident Infantino, die Rote Karte überprüfen zu lassen. Nach mehrtägigen Beratungen dann die Entscheidung: „Gemäß Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements wird die Vollstreckung der Spielsperre für eine Probezeit von einem Jahr ausgesetzt“, erklärte der Weltverband in einer Stellungnahme. 

Trump bedankte sich am Sonntag umgehend öffentlich, ohne aber seinen Initiativ-Anteil zu erwähnen, ohne den diese Personalie nach Einschätzung von Sport-Experten in Washington nicht möglich gewesen wäre: „Danke an die Fifa, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!“ 

Quelle und mehr: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Was hätte man von Trump und Infantino anderes erwartet?
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#3
Drecksäcke! Belgien sollte Protest einlegen, die Ethik-Kommission FIFA einschreiten!
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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#4
Die Fans werden bei jeder Roten Karte demnächst singen: "Wir rufen Infantino an, der regelt das".
Sepp Blatter wirkt daneben wie eine Nonne.
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#5
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die FIFA so etwas aus eigener Kraft regeln kann und will. Mir würde es gefallen, wenn die Komplette Uefa samt allen Mirgliedsverbänden, am besten gemeinsam mit allen Südamerikanern und sonstigen gleichgesinnten der FIFA den Rücken kehren würden und was eigenes ohne diesen korrupten Haufen auf die Beine stellen würden. Auch wenn das nur ein Traum bleibt, schön wärs doch.
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#6
Das Problem, alle Verbände haben eine gleichberechtigte Stimme. Kap Verde genau wie der DFB. Die kleinen Verbände sind in der Überzahl, und die hat Infantino quasi eingekauft. Kap Verde zum Beispiel, erhält ca. 15 Millionen Euro. Soviel kassiert der Verband vermutlich in 10 Jahren nicht.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#7
Eben. Nur was zahlt die Fifa bei einer WM ohne Europa und Südamerika?
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#8
Kuck mal wer alles zu Südamerika gehört, Neben Argentinien und Brasilien noch 10 kleinere VerbändeWenn Europa ausfallen würde, würden die "Kleineren" profitieren. Daher glaube ich nicht, dass sich Südamerika einem Boykott anschließen würde.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#9
Natürlich nicht. Es ist eben ein Traum, leider völlig unrealistisch.
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