07-05-2026, 04:10 PM
Alessandro Crimaldi will ankommen in der 2. Liga. Der 18-jährige Bochumer zeigt bei RWO seine Qualitäten – aber auch, was ihm noch fehlt.
Es dauerte keine Minute, da feuerte Alessandro Crimaldi seinen ersten Schuss volley aufs Tor von RW Oberhausen, fand aber seinen Meister im starken Keeper Kevin Kratzsch. Später hatte der Linksaußen des VfL Bochum viel Wiese vor sich. Nach einer RWO-Ecke lupfte er den Ball noch in der eigenen Hälfte gekonnt über den letzten Oberhausener hinweg und sprintete rund 40 Meter auf Kratzsch zu, schoss den Torwart aber an. Ein Stück Cleverness und Konzentration fehlten ihm zum dritten Treffer der Vorbereitung, es blieb beim 3:2 des VfL.
Beim 8:0 gegen die Vonovia Allstars in der Vorwoche hatte der schnelle Deutsch-Italiener einen Doppelpack geschnürt. Und auch beim ambitionierten Regionalligisten zeigte der dribbelstarke und technisch versierte Crimaldi, dass er sich für die 2. Liga mit Nachdruck empfehlen will. Er suchte auf der linken Bahn die Tiefe, zog mehrmals nach Steckbällen von Berkan Taz oder Darnell Keumo mit gutem Tempo die Linie entlang, brachte ordentliche Flanken und scharfe Pässe in den Strafraum, auch wenn der letzte Tick Präzision, auch die Abstimmung mit den Box-Spielern noch fehlte.
Rösler mit Lob und Tadel
„Er hat gute Flanken reingebracht, er hat es offensiv gut gemacht“, lobte Trainer Uwe Rösler das Talent, das von Italien überraschend nicht für die U19-EM nominiert worden war und nun beim VfL von Beginn der Vorbereitung an Gas gibt. Allerdings zeigte der Teenager, der im vergangenen halben Jahr dank des Trainings bei den Profis und Einsätzen in der U21 auch an Robustheit sichtbar zugelegt hat, Schwächen in der Rückwärtsbewegung. „Es geht auch um das Defensivverhalten“, mahnte Rösler energisch. Da habe ihm „das Verständnis, wie wir es machen wollen“, noch gefehlt, so der Trainer, der aber gleich betonte: „Wie bei allen anderen auch“. Denn insgesamt war Rösler vor allem mit dem taktischen Verhalten gegen den Ball unzufrieden.
Ansage an Holtmann: Muss noch viele Kilometer abspulen
Crimaldi jedenfalls macht auch im Training einen guten Eindruck. Gerrit Holtmann, der erfahrene Linksaußen, ist nach einem kleinen Eingriff in der Sommerpause noch im individuellen Training. Rösler stellte klar, dass Holtmann erst einmal das Laufpensum der Kollegen – über 70 Kilometer in den ersten neun Tagen – „abspulen muss“, bevor er ins Mannschaftstraining zurückkehren kann.
In Testspielen wird der 31-Jährige wohl frühestens im Rahmen des Trainingslagers zum Zug kommen. Crimaldi kann sich weiter aufdrängen, zumal ein neuer Flügelstürmer mit Stammplatz-Potenzial, der möglichst zeitnah kommen soll, noch nicht gelandet ist beim VfL.
XXL-Test des VfL Bochum gegen Antwerpen
Dafür muss er sich, wie das gesamte Team, weiter steigern und zeigen, dass er sich auch gegen größere Kaliber behaupten kann. Denn bewusst haben Rösler und die VfL-Verantwortlichen Gegner ausgewählt, die den VfL fortan richtig fordern dürften. Am Samstag, 11. Juli (14 Uhr), geht es in Iserlohn gegen den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen, am 15. Juli zum niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam.
„Das wird drei Stufen höher“, meinte Rösler mit Blick auf Antwerpen. „Gerade gegen den Ball. Da muss eine Steigerung her, auch mit dem Ball. Wenn wir gegen Antwerpen die Bälle so schnell verlieren, wird es ein langer Tag für uns.“ Und zwar nicht nur, weil die Partie über zweimal 60 Minuten gehen soll.
Quelle: WAZ.de
Es dauerte keine Minute, da feuerte Alessandro Crimaldi seinen ersten Schuss volley aufs Tor von RW Oberhausen, fand aber seinen Meister im starken Keeper Kevin Kratzsch. Später hatte der Linksaußen des VfL Bochum viel Wiese vor sich. Nach einer RWO-Ecke lupfte er den Ball noch in der eigenen Hälfte gekonnt über den letzten Oberhausener hinweg und sprintete rund 40 Meter auf Kratzsch zu, schoss den Torwart aber an. Ein Stück Cleverness und Konzentration fehlten ihm zum dritten Treffer der Vorbereitung, es blieb beim 3:2 des VfL.
Beim 8:0 gegen die Vonovia Allstars in der Vorwoche hatte der schnelle Deutsch-Italiener einen Doppelpack geschnürt. Und auch beim ambitionierten Regionalligisten zeigte der dribbelstarke und technisch versierte Crimaldi, dass er sich für die 2. Liga mit Nachdruck empfehlen will. Er suchte auf der linken Bahn die Tiefe, zog mehrmals nach Steckbällen von Berkan Taz oder Darnell Keumo mit gutem Tempo die Linie entlang, brachte ordentliche Flanken und scharfe Pässe in den Strafraum, auch wenn der letzte Tick Präzision, auch die Abstimmung mit den Box-Spielern noch fehlte.
Rösler mit Lob und Tadel
„Er hat gute Flanken reingebracht, er hat es offensiv gut gemacht“, lobte Trainer Uwe Rösler das Talent, das von Italien überraschend nicht für die U19-EM nominiert worden war und nun beim VfL von Beginn der Vorbereitung an Gas gibt. Allerdings zeigte der Teenager, der im vergangenen halben Jahr dank des Trainings bei den Profis und Einsätzen in der U21 auch an Robustheit sichtbar zugelegt hat, Schwächen in der Rückwärtsbewegung. „Es geht auch um das Defensivverhalten“, mahnte Rösler energisch. Da habe ihm „das Verständnis, wie wir es machen wollen“, noch gefehlt, so der Trainer, der aber gleich betonte: „Wie bei allen anderen auch“. Denn insgesamt war Rösler vor allem mit dem taktischen Verhalten gegen den Ball unzufrieden.
Ansage an Holtmann: Muss noch viele Kilometer abspulen
Crimaldi jedenfalls macht auch im Training einen guten Eindruck. Gerrit Holtmann, der erfahrene Linksaußen, ist nach einem kleinen Eingriff in der Sommerpause noch im individuellen Training. Rösler stellte klar, dass Holtmann erst einmal das Laufpensum der Kollegen – über 70 Kilometer in den ersten neun Tagen – „abspulen muss“, bevor er ins Mannschaftstraining zurückkehren kann.
In Testspielen wird der 31-Jährige wohl frühestens im Rahmen des Trainingslagers zum Zug kommen. Crimaldi kann sich weiter aufdrängen, zumal ein neuer Flügelstürmer mit Stammplatz-Potenzial, der möglichst zeitnah kommen soll, noch nicht gelandet ist beim VfL.
XXL-Test des VfL Bochum gegen Antwerpen
Dafür muss er sich, wie das gesamte Team, weiter steigern und zeigen, dass er sich auch gegen größere Kaliber behaupten kann. Denn bewusst haben Rösler und die VfL-Verantwortlichen Gegner ausgewählt, die den VfL fortan richtig fordern dürften. Am Samstag, 11. Juli (14 Uhr), geht es in Iserlohn gegen den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen, am 15. Juli zum niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam.
„Das wird drei Stufen höher“, meinte Rösler mit Blick auf Antwerpen. „Gerade gegen den Ball. Da muss eine Steigerung her, auch mit dem Ball. Wenn wir gegen Antwerpen die Bälle so schnell verlieren, wird es ein langer Tag für uns.“ Und zwar nicht nur, weil die Partie über zweimal 60 Minuten gehen soll.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
