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So viel Geld kassiert Bochum für den Ernst-Transfer
#1
Ernst lehnte das Angebot des VfL daher ab, seinen Vertrag vorzeitig zu verlängern, der nach seinem letzten A-Jugend-Jahr noch ein Jahr Gültigkeit hatte. Berlin schlug zu, zahlte eine Ablösesumme im mittleren sechsstelligen Bereich. Bochum handelte unter der Führung des damaligen Sportgeschäftsführers Sebastian Schindzielorz eine Weitertransferbeteiligung aus. Davon profitiert der VfL nun und kassiert zudem den festgelegten Fifa-Solidaritätsbeitrag. 

Der VfL Bochum ist nach unseren Informationen mit mindestens zehn Prozent beteiligt. Bei zehn Prozent kassiert der VfL also 500.000 Euro. Hinzu kommt der Fifa-Solidaritätsbeitrag, der den Ausbildungsverein eines Spielers bei einem Wechsel ins Ausland belohnt. Ernst begann als Kind bei der DJK Arminia Bochum, durchlief dann elf Jahre lang die Nachwuchsteams des VfL Bochum, ab dem 12. Lebensjahr greift der Verteilungsschlüssel des Fifa-Solis. Demnach erhält Bochum noch einmal rund 150.000 Euro Solidaritätsbeitrag – in Summe kassiert der Zweitligist für den Ernst-Deal also mindestens 650.000 Euro. Eine satte Mehreinnahme, die den Spielraum des VfL bei den weiteren Transferaktivitäten erhöht. 

Quelle und mehr: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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