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Röslers Wunschliste
#1
Acht Neuzugänge hat der VfL Bochum bereits verpflichtet. Doch Trainer Uwe Rösler sieht trotzdem noch Bedarf: im Abwehrzentrum, auf der linken offensiven Außenbahn und im Mittelfeldzentrum. 

Die Verantwortlichen des VfL Bochum haben nicht nur ihre eigenen Transfers im Blick. In dieser Woche richtet sich der Blick vor allem nach Berlin. Der bevorstehende Wechsel von Hertha-Torwart Tjark Ernst zu Feyenoord Rotterdam sorgt in Bochum für Freude. Dank einer Transferbeteiligung und der obligatorischen Ausbildungsentschädigung winkt dem VfL mehr als eine halbe Million Euro für seinen ehemaligen Jugendspieler. 

Dieses Geld kann der Klub für die eigene Kaderplanung gut gebrauchen. Acht Neuzugänge sind zwar schon da, doch die Wunschliste von Trainer Uwe Rösler umfasst noch drei weitere Positionen. Durch die Rückkehr von Moritz Kwarteng zum 1. FC Magdeburg ist in der vergangenen Woche eine neue Lücke in der Offensive entstanden. 

Lotst Zoller seinen ehemaligen Kollegen Mets nach Bochum?
Priorität genießt derzeit aber die Verpflichtung eines neuen Abwehrchefs. Schon seit geraumer Zeit sucht der Tabellenneunte der vergangenen Saison einen linken Innenverteidiger, einen sogenannten "Key Player", wie es Rösler zuletzt formuliert hat. Die Bochumer wollen diesen nach Möglichkeit noch vor dem Trainingslager in Österreich präsentieren, das an diesem Samstag beginnt. 

Zwei Kandidaten sollen sich in der engeren Auswahl befinden, einer davon ist Karol Mets. Der 33-Jährige war zuletzt dreieinhalb Jahre für den FC St. Pauli aktiv und kennt aus dieser Zeit auch die 2. Liga. Aktuell befindet er sich auf Vereinssuche, wäre folglich ablösefrei zu haben. VfL-Direktor Simon Zoller kennt den 102-maligen estnischen Nationalspieler noch aus der gemeinsamen Zeit am Millerntor. 

Pannewig und Holtmann brauchen noch Zeit - Wittek vor Comeback
Zoller und sein Kollege Markus Brunnschneider werden ihre Fühler aber noch weiter ausstrecken. Verstärken möchten und müssen die Bochumer nämlich auch ihre linke offensive Außenbahn sowie das Mittelfeldzentrum. Auf beiden Positionen ist der VfL unterbesetzt. Das liegt daran, dass sich mit Mats Pannewig und Gerrit Holtmann die beiden etablierten Kräfte nach längerer Verletzungspause noch im Aufbautraining befinden und bis auf Jungprofis aus dem eigenen Nachwuchs keine Alternativen bereitstehen. Immerhin: Pannewig und Holtmann absolvieren seit einigen Tagen wieder Teile des Mannschaftstrainings. 

Maximilian Wittek ist sogar schon weiter. Der Linksverteidiger, der im Mai mehrfach am Oberschenkel operiert werden musste, soll in Kürze sein Comeback feiern und in den Testspielen zum Einsatz kommen. Das ist auch zwingend erforderlich, damit sich die Viererkette für den Ligastart finden und einspielen kann. 

Rasmussens Rolle noch offen
Noch offen ist, welche Rolle Christian Rasmussen beim Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC einnehmen wird. Der Däne, der zuletzt für Fortuna Düsseldorf gespielt hat, ist mit Trainingsrückstand an der Castroper Straße angekommen. Grundsätzlich soll er die rechte Angriffsseite verstärken. Diese ist im Vergleich zu anderen Positionen besonders gut aufgestellt. Neben Rasmussen sind auch Neuzugang Babis Drakas und vor allem Koji Miyoshi Kandidaten für ein Startelfmandat. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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