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07-11-2026, 02:13 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-11-2026, 04:12 PM von Herr Bert.)
Mit einem 1:0-Sieg gegen Royal Antwerpen bleibt der VfL Bochum in seiner Vorbereitung weiter ungeschlagen.
Gegen engagierte Belgier kam der VfL anfangs schwer in die Partie wurde in die Defensive gedrängt. Doch der Bochumer Abwehrverbund ließ keine Hochkaräter zu und warf sich in alle Abschlüsse, so auch Nico Sawas (20.) und Philipp Strompf (22.).
Die relativ schwache Anfangsphase überstand der VfL so unbeschadet, und meldete sich dann auch selbst in der Offensive an: Strompf spielte einen Ball tief hinter die Kette, wo Philipp Hofmann per Kopf für Koji Miyoshi auflegte. Der Japaner setzte den Ball volley auf die Querlatte (28.). Kurz darauf scheiterte Alessandro Crimaldi am Außennetz.
Beim Miyoshi-Schuss noch im Pech, rettete das Glück die Bochumer dann vor dem 0:1. Ein Abschluss der Belgier prallte von einem Pfosten zum anderen und dann in die Arme von Timo Horn (39.). Nachdem Hofmann und Crimaldi eine Doppelchance ausließen (44.), machte es Sommer-Neuzugang Berkan Taz in der 50. Minute besser. Eine Flanke von Oliver Olsen schob er zum 1:0-Pausenstand ein.
Zur zweiten Hälfte wechselte VfL-Trainer Uwe Rösler wie auch Royal Antwerpen einmal komplett durch und brachte elf Neue, darunter auch die Neuzugänge Yigit Karademir und Daniel Hanslik. Als erstes auszeichnen konnte sich allerdings Schlussmann Hugo Rölleke, der eine missglückte Flanke der Belgier noch gerade an die Latte lenkte (72.).
Der zweite Anzug der Bochumer präsentierte sich jedoch ebenfalls ordentlich. Aurel Wagbe (76./87.) und Jonathan Akaegbobi (85.) erarbeiteten sich gute Chancen, die sie allerdings nicht zum zweiten Bochumer Treffer veredeln konnten.
Insgesamt fiel der zweite Durchgang im Vergleich zum ersten allerdings nochmal deutlich ab. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, viel zu selten kamen die Schützlinge des unzufriedenen VfL-Trainers Rösler zu strukturierten Angriffen. So reichte es nur zu Annäherungen von Samuel Bamba (102.) und Lasse Isbruch (107.), die allerdings auch keine Gefahr ausstrahlten. So blieb es beim 1:0 für den VfL.
Jetzt steht beim VfL die nächste intensive Trainingswoche auf dem Programm, bevor es dann am kommenden Samstag (18. Juli) Trainingslager in Bramberg am Wildkogel geht. Hier stehen dann Testspiele gegen Swansea City (21. Juli) und Werder Bremen (25. Juli) an.
So haben sie gespielt:
Bochum 1. HZ: Horn - Olsen, Steinwender, Strompf, Sawas - Mbom, Cokaj - Miyoshi, Taz, Crimaldi - Hofmann.
Bochum 2. HZ: Rölleke - Drakas, Karademir, Tolba, Keumo - Isbruch, Mayer - Wagbe, Hanslik, Bamba - Akaegbobi.
Antwerpen: Thoelen - Renders, Tsunashima, Ibrahim, Foulen - Franssen, Verstraeten - Mejilla, Modibo, Adekarni - Narh.
Tore: 0:1 Taz (50.)
Schiedsrichter: Felix Weller.
Quelle: Reviersport.de
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Beim 1:0 des VfL Bochum gegen Antwerpen gab es Lichtblicke, aber auch Probleme. Einige Spieler müssen zulegen. Coach Rösler lobt und kritisiert.
„Uwe, Uwe“, riefen einige Fans des VfL Bochum, machten noch ein Selfie mit dem Trainer. Uwe Rösler musste bei bestem Sommerwetter mit Schattentemperaturen um die 30 Grad nicht schauspielern, als er in die eine oder andere Handy-Kamera lächelte.
„Wir haben zu Null gespielt und 1:0 gegen Antwerpen gewonnen, das ist ordentlich“, bilanzierte der VfL-Coach nach dem XL-Test über zweimal 60 Minuten gegen den belgischen Erstligisten im Iserlohner Hemberg-Stadion vor rund 1100 Fans. Unterm Strich ist er mit dem Stand seines Teams nach zweieinhalb Wochen Vorbereitung und dem ersten Härtetest „nicht super zufrieden“, aber „auf keinen Fall enttäuscht. Es ist okay so, wie es gerade ist.“
Antwerpen dominiert, Bochum leistet zu wenig Gegenwehr
Die Fans sahen anfangs klar dominante Belgier, dann gute 60 VfL-Minuten und eine am Ende dahin tröpfelnde Partie, in der Antwerpen gleich dreimal den Pfosten traf und Bochum mit einem Kunst-Schuss von Koji Miyoshi einmal die Latte.
Sie sahen auf beiden Seiten zwei verschiedene Formationen - die A-Teams begannen, entsprechend höher war das Niveau. Im ersten 30-Minuten-Viertel vor der Trinkpause legten die „Etablierten“, wie Rösler die Spieler seiner Startelf nannte, einen uninspirierten Auftritt hin.
Rösler fordert mehr Intensität, Hofmann mehr Bewegung
Antwerpen presste stark, beherrschte Ball und Gegner, lief mehr, war spritziger, hatte Möglichkeiten. „Wir mussten uns erst zurechtfinden, hatten zu wenig Bewegung“, meinte Stürmer Philipp Hofmann. „Wir waren viel zu statisch, haben die Hitze nicht so angenommen. Da muss man sich wehren und versuchen, die Intensität zu halten“, kritisierte Rösler. Und lobte dann: „In den zweiten 30 Minuten haben es wir viel besser gemacht.“
Auffallend: Antwerpen, extrem jung aufgestellt, griff mit schnellen, dribbelstarken Außen an. Oliver Olsen hatte zunächst viel Mühe als Rechtsverteidiger, fand dann Zugriff, ehe er am Ende platt wirkte. Seine stärkste Szene hatte er offensiv, beim perfekten Pass zum 1:0.
Innenverteidiger Philipp Strompf sah in zu vielen Zweikämpfen kein Land, patzte zudem im Aufbau. Olsen und Strompf dürfen sich angesprochen fühlen, als Rösler davon sprach, dass einige „Etablierte“ der Vorsaison „zulegen müssen“.
Leon Sawas spielt sich vorerst bei den Profis fest
Andere empfahlen sich. Wie Leon Sawas an seinem 19. Geburtstag. Der Linksverteidiger musste sich ähnlich wie in Oberhausen zu Beginn orientieren, packte dann drauf, hatte auch offensiv Aktionen. „Leon hatte ich nicht auf der Rechnung, er hat sich eine ganz solide Plattform erarbeitet“, sagte Rösler über das Talent, das eigentlich von der U19 des SC Freiburg zur U21 des VfL gewechselt ist, seine Chance bei den Profis aber vom ersten Tag an nutzte.
Michael Steinwender, der neue Innenverteidiger, zeigte gegen Antwerpen eine solide Leistung, klärte immer wieder aufmerksam, und seine Pässe kamen meist an. Als Doppelsechs rackerten Enis Cokaj und Jean Manuel Mbom. Defensiv und läuferisch überzeugte vor allem Cokaj, der ja auch als Abräumer geholt wurde. Nach vorne fehlten Präzision, Tempo, vielleicht: auch Klasse. „Die zwei Mittelfeldspieler geben alles, die haben viel Herz. Aber da brauchen wir mehr fußballerische Elemente“, meinte Rösler.
Berkan Taz: Erst fast unsichtbar, dann dreht der Bochumer auf
Auf den Flügeln zeigte sich Koji Miyoshi verbessert, leitete das 1:0 ein. Auf der linken Seite startete Alessandro Crimaldi mit mehreren Fehlpässen, ließ sich aber nicht unterkriegen - und empfahl sich im zweiten Abschnitt mit starken Antritten und Abschlüssen. Philipp Hofmann bewies seine gute Form, auch wenn er ohne Treffer blieb.
Der war Berkan Taz vorbehalten. Rund 25 Minuten sah man den Zehner praktisch gar nicht, dann fand er immer besser in die Partie, zeigte seine fußballerischen Qualitäten. Der Lohn: Nach starker Flanke von Olsen nahm er den Ball direkt und versenkte ihn zum 1:0-Siegtreffer. Licht und Schatten also auch beim 27-jährigen Techniker: „Er hat ein schönes Tor gemacht, hat geglänzt. Aber es ist eine ganz andere Intensität auf dem Platz, wenn die Gegner besser werden“, meinte Rösler.
Sehr zufrieden war er mit der jungen Auswahl vor allem in den ersten 30 Minuten des zweiten Abschnitts, die es allerdings auch mit dem B-Team von Antwerpen zu tun bekamen. Dennoch: Die 18- bis 23-Jährigen zeigten als Team eine gute, engagierte Leistung, verteidigten stark, erarbeiteten sich Chancen. Auch dank Daniel Hanslik, dem einzigen Routinier nach der Pause. „Er hat die Jungen geführt, ist permanent angelaufen, war sehr stark“, lobte Rösler den 29-Jährigen.
Karademir und Tolba überzeugen als Innenverteidiger
Zudem ging Yigit Karademir als Abwehrchef voran, auch Nebenmann Mo Tolba überzeugte. „Mo und Kara haben gut ins offene Feld verteidigt, haben die Gegner dominiert“, sagte Rösler. Auf der Sechs ließ Lasse Isbruch seine Energie aufblitzen, mit und gegen den Ball. Allerdings muss der 18-Jährige noch lernen, nicht nur Volldampf zu geben, sondern auch mal Ruhe ins Spiel zu bringen.
Aurel Wagbe verletzt sich am Knie
Während Samuel Bamba kaum auffiel, Darnell Keumo und Babis Drakas als Außenverteidiger wenig ausrichteten und Tom Meyer noch nicht in der erhofften Form ist, konnten sich die U21-Angreifer Jonathan Akaegbobi und vor allem Aurel Wagbe empfehlen. Wagbe setzte sich mehrmals mit starken Antritten und Dribblings durch, scheiterte einmal mit einem wuchtigen Kopfball am Torwart, nachdem er in der Vorwoche bereits den Siegtreffer zum 3:2 in Oberhausen per Kopf erzielt hatte.
Kurz vor Schluss aber der Schock: Nach einem harmlosen Zweikampf blieb Wagbe am Boden liegen. Er humpelte, gestützt von Physios, vom Feld. Rösler sprach von einer Dehnung im Knie, allerdings steht eine genauere Diagnose noch aus. Rösler: „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Der Junge zeigt gute Ansätze.“
Quelle: WAZ.de
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"Wir waren viel zu statisch, haben die Hitze
nicht so angenommen. Da muss man sich
wehren und versuchen, die Intensität zu
halten. In den zweiten 30 Minuten war es viel
besser, das war ordentlich. "
Uwe Rösler,, Trainer des VfL
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Der Trainingsplatz des VfL Bochum füllt sich. Fünf Profis kehren zurück, bei Wagbe gibt es Entwarnung. Wer neu dabei ist und wer noch fehlt.
Maxi Witteks Arm schnellt in die Höhe, die Hand ist zur Faust geballt. Mit Tempo zog er zuvor die Linie entlang, bereitete mit scharfem Pass ein Tor für seine Mannschaft vor. Der Linksverteidiger des VfL Bochum, der nach seiner schweren Oberschenkel-Verletzung in den vergangenen Wochen nur Teile des Mannschaftstrainings absolviert hatte, mischt wieder komplett mit beim Zweitligisten.
Es ist eine von mehreren guten personellen Nachrichten, mit denen Bochum in seine vierte Vorbereitungswoche startete, ehe es am Samstag ins Trainingslager nach Bramberg in Österreich geht. Der Trainingsplatz war so gut gefüllt wie lange nicht bei der ersten 90-Minuten-Einheit mit intensiven Spielformen am Montagvormittag. Fünf Profis kehrten zurück oder sind neu dabei.
Aurel Wagbe mischt im Training des VfL Bochum mit
So war auch Aurel Wagbe am Ball, um den man sich sorgen musste, nachdem er am Ende des Testspiels gegen Royal Antwerpen (1:0) am Samstag mit Knieproblemen vom Platz gehumpelt war. Der Angreifer der U21, der in Oberhausen zum 3:2-Sieg getroffen hatte und gegen die Belgier mit flotten Dribblings und Abschlüssen überzeugte, kann sich also weiter bei den Profis empfehlen.
Zwei potenzielle Stammspieler verließen nach rund 50 Minuten eher das Feld, dies aber mit sichtlich guter Laune. Gerrit Holtmann und Mats Pannewig sind zwar noch nicht komplett zurück. Der Flügelstürmer und der Mittelfeldmann zeigten sich aber bis dahin in den Spielformen auch am Ball, machten einen weiteren Schritt rund dreieinhalb Wochen vor dem ersten Saisonspiel gegen Hertha BSC. Beim nächsten Testspiel bei Ajax Amsterdam an diesem Mittwoch (17 Uhr/Liveticker bei waz.de/vfl), das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, werden sie noch nicht mitwirken. Das gilt auch für Wittek und Christian Rasmussen, wie Trainer Uwe Rösler bereits am Samstag in Iserlohn erklärt hatte.
Rasmussen zeigt gute Ansätze in erster kompletter Einheit
Der dänische Neuzugang schaltete nach seinen ersten Einheiten in der Vorwoche aber sichtbar einen Gang hoch, soll bei den Testspielen im Trainingslager dann erstmals zum Einsatz kommen. Der 23-jährige Rechtsaußen wirkte dynamisch, einsatzfreudig, zeigte gute Abschlüsse und Flanken.
Für frischen Wind sorgte zudem Kacper Koscierski. Nur zwei Tage nach dem verlorenen Finale bei der U19-EM (0:2 gegen Spanien), in dem er nicht zum Einsatz kam, machte der 19-Jährige einen guten Eindruck. Der Rechtsverteidiger soll schon in Amsterdam seine ersten Testspiel-Minuten sammeln und auch mit ins Trainingslager reisen.
Gustav Schjott ersetzt im Training Mo Tolba
Ein weiterer EM-Teilnehmer war neu dabei am Montag. Innenverteidiger Gustav Schjott, der in der vergangenen Saison zum VfL kam und in der U19 sofort überzeugte, erreichte mit Dänemarks U19 bei der EM Rang fünf. Schjott kam in allen vier Partien, darunter dem 3:4 gegen Deutschland, zum Einsatz, spielte zweimal über die komplette Distanz. Nach ein paar Tagen Pause darf er sich nun bei den Profis empfehlen.
Der 19-Jährige löst praktisch Mohammed Tolba ab, der ins Trainingslager der U21 in Freiburg nachgereist ist. Der Innenverteidiger enttäuschte keineswegs, zeigte gerade gegen Antwerpen eine ordentliche Vorstellung. Der 21-Jährige ist aber zunächst fest bei der Regionalliga-Mannschaft eingeplant, zumal der VfL wie berichtet zeitnah noch einen neuen Abwehrchef verpflichten will.
Nur zwei Spieler nicht im Mannschaftstraining
Damit fehlten am Montag nur noch zwei Spieler beim Mannschaftstraining. Linksverteidiger Mikkel Rakneberg, dessen Comeback sich noch hinziehen wird, und Sturmtalent Luis Pick, der sich beim Testspiel in Oberhausen einen kleinen Faserriss zugezogen hatte, arbeiteten im Kraftraum. Pick drehte zudem bereits einige Laufrunden.
Quelle: WAZ.de
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Im Trainingslager in Bramberg will Bochums Trainer Uwe Rösler spielerische Fortschritte und ein stärkeres Teamgefühl für die neue Saison erreichen.
Es ist ein Gefühl, das die Spieler des VfL Bochum kaum mehr kennen. Freie Tage? Davon gab es in den ersten knapp vier Wochen der Sommervorbereitung nur wenige. Am Freitag ist es noch einmal so weit, da dürfen die Profis sich voll und ganz ihren Familien, den Hobbys oder einfach einem ruhigen Tag zu Hause widmen. Trainer Uwe Rösler hat Timo Horn, Philipp Hofmann und Co. den erst vierten freien Tag dieses Sommers genehmigt, bevor es am Samstag nach einer Laufeinheit auf dem heimischen Gelände an der Castroper Straße mit dem Flugzeug gen Süden geht. Eine Woche lang schlägt der VfL Bochum seine Zelte in Bramberg am Wildkogel auf, um sich in den österreichischen Alpen den Feinschliff für die kommende Spielzeit zu holen.
„Es ist notwendig, dass die Jungs noch einmal freibekommen“, sagte Rösler im Vorfeld. Denn in Bramberg wird er seine Spieler richtig rannehmen, wie er verlauten ließ. Am Sonntag, dem ersten Tag der Woche vor Ort, wird es direkt zwei Einheiten geben. Am Sonntagvormittag gehe es zunächst darum, den Platz kennenzulernen und die Beine nach dem Reisetag zuvor wieder auf Betriebstemperatur zu bekommen. „Am Nachmittag werden wir eine gute Einheit machen“, so Rösler. Speziell um Spielformen soll es dann gehen, denn im Trainingslager sollen die taktischen und spielerischen Grundlagen für die Zweitliga-Saison gelegt werden.
Darauf legt Rösler Wert
Nachdem in den ersten Wochen der Vorbereitung durch viele Läufe zunächst die konditionellen Grundlagen gelegt wurden, in denen die Profis bislang knapp 100 Kilometer abspulten, soll nun die spielerische Weiterentwicklung voranschreiten. Noch nach dem zweiten Testspiel gegen Rot-Weiss Oberhausen klagte Rösler, dass er seine Mannschaft schon weiter erwartet hätte. Nach dem 1:1 gegen Ajax Amsterdam unter der Woche zog er allerdings ein zufriedenes Zwischenfazit. Speziell gegen den Ball und im Kombinationsspiel präsentierte sich der VfL Bochum gut. Nun müsse aber weiter daran gearbeitet werden, was die Mannschaft in der kommenden Saison ausmachen solle: Laufbereitschaft, Leidenschaft, spielerische Ansätze, Torgefahr.
Entsprechend fiel auch die Testspielgegner-Auswahl für das Trainingslager aus. Bereits am Dienstag wird der VfL Bochum gegen Swansea City in Mittersill antreten, bevor es zum Abschluss des Trainingslagers am Samstag (25.7.) gegen den Bundesligisten Werder Bremen in einem XXL-Test über zweimal 60 Minuten geht. Zwischendurch will Rösler auch Wert auf Standardsituationen legen, die in der Zweiten Liga besonders wichtig seien.
Mannschaft des VfL Bochum soll sich finden
Doch nicht nur sportlich ist das Trainingslager für den VfL Bochum wichtig, auch zwischenmenschlich soll sich in der Zeit am Wildkogel das Teamgefühl entwickeln. 25 Kaderbewegungen gab es bereits, darunter 16 Abgänge und neun Zugänge. Läuft alles nach Plan, soll noch am Freitag ein neuer Innenverteidiger zum Team dazustoßen. Für einen Trainer ist der XXL-Umbruch zum einen eine Chance, zum anderen aber auch ein Risiko. Im Trainingslager sollen die Spieler so auch die Zeit nutzen, sich besser kennenzulernen, sich zu finden, möglicherweise Keime von Freundschaften sprießen zu lassen.
Deshalb wird es am Mittwoch auch einen freien Nachmittag für alle geben. „Wir haben zwei Spiele in der Woche, und hatten bislang nur wenige freie Tage. Da muss man den Spielern auch mal die Freiheit geben, was anderes zu machen“, sagte Rösler. In den vergangenen Jahren nutzten einige Spieler diese Zeit, um gemeinsam Golf spielen zu gehen, für eine Fahrradtour oder einen ruhigen Nachmittag im Hotel.
Kein klassisches Teambuilding geplant
Eine reine Teambuilding-Maßnahme, wie man sie von früher kennt, als Anthony Losilla und Co. mit dem Boot über einen Fluss paddelten, wird es in diesem Jahr daher wohl nicht geben. Wenngleich sich Rösler als Fan solcher Ausflüge beschreibt. „Das hat in der Vergangenheit geholfen“, sagte er. „Es ist interessant zu sehen, wenn sich Spieler und auch der Trainerstab aus der Komfortzone bewegen müssen. Das schweißt zusammen“, sagt er und erinnert sich an so eine Einheit zu seinen Zeiten in Brantford, als alle einen Wildwasserbach durchschwimmen mussten und auch Leute durchgebracht wurden, die nicht schwimmen konnten. „Das zeigt, wie die verschiedenen Charaktere reagieren“, sagt Rösler.
Um die besser kennenzulernen, möchte er in Österreich auch die Zeit rund um die Einheiten und Testspiele nutzen, um Einzelgespräche mit seinen Spielern zu führen. „Es ist wichtig für einen Trainer, seine Spieler zusammenzuhalten“, sagte der 57-Jährige und verwies auf den vergangenen Winter, als sich der VfL Bochum aufgrund der schlechten Wetterbedingungen kurzerhand im türkischen Belek auf die Rückrunde vorbereitete. „Es bringt die Mannschaft zusammen, du hast mehr Zeit, verbringst mehr Zeit auf dem Trainingsplatz, kannst mehr Meetings einstreuen. Das hilft jedem Spieler, das hilft auch dem Trainerteam, sich dann noch besser vorzubereiten“, sagte Rösler. „Dieses Trainingslager ist wichtig für die Integrierung, für den Spirit, für die Klarheit, fürs Kennenlernen.“ Um danach in die finale Phase der Vorbereitung zu starten.
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Rund 200 Anhänger des VfL Bochum begleiten ihre Mannschaft ins Trainingslager. Warum die Bedingungen besser sein werden als in Scheffau.
Einige Fans des VfL Bochum dürften in den vergangenen Tagen ihre Packlisten für den anstehenden Urlaub noch einmal umgeschrieben haben. Zumindest diejenigen, die ihren Verein in der kommenden Woche (18. Juli – 25. Juli) ins Trainingslager nach Bramberg am Wildkogel in Österreich begleiten. In der ersten NRW-Sommerferienwoche, in der demzufolge auch einige Familien die Reise in den Nationalpark Hohe Tauern antreten werden, ist eher durchwachsenes Wetter vor Ort angesagt. Die Temperaturen kratzen nur an den 20 Grad Celsius, zudem soll es mehrfach regnen.
Dabei war die Vorfreude unter den Fans groß, als der VfL Bochum nach mehreren Jahren in Gais (Südtirol) und einem Intermezzo in Scheffau am Wilden Kaiser Bramberg als neue Destination bekanntgab. Enttäuscht werden dürften die mitreisenden VfL-Anhänger aber maximal vom Wetter. Denn die Rahmenbedingungen vor Ort sind in diesem Jahr für die Fans wieder deutlich besser als noch im vergangenen Jahr in Scheffau, wo sich einige Fans darüber beklagten, die Trainingseinheiten nur auf einem Hügel ohne Gastronomie verfolgen zu können.
VfL Bochum wird von knapp 200 Fans begleitet
In diesem Sommer wird es wieder anders. Am Fußballplatz in Bramberg, der Smaragd-Arena, wo die heimische TSU sonst ihre Heimspiele in der Salzburger Liga austrägt, wird es neben einem gastronomischen Angebot sogar eine kleine Tribüne geben. 150 bis 200 Fans reisen laut Angaben des VfL Bochum mit. Die sollten somit bei den Trainingseinheiten vor Ort, die alle öffentlich sein werden, genügend Platz haben, um ihren Idolen nah zu sein.
Und wie schätzen die Verantwortlichen der Fanbetreuung die Bedingungen vor Ort ein? „Jeder neue Standort hat seine besonderen Herausforderungen“, heißt es auf Nachfrage. „Sicherlich werden aber die Rahmenbedingungen auf dem Trainingsgelände in diesem Jahr für die Fans attraktiver sein.“ Wieder mehr Nähe will der VfL Bochum zu seinen Fans zeigen.
Das bietet der VfL Bochum seinen Fans in Bramberg
Doch ein Trainingslager ist für mitreisende Fans oft mehr als das, was die Spieler auf dem Feld veranstalten, mehr als Autogramme und Selfies jagen. Es geht um das Miteinander. Und auf dieses setzt die Abteilung Fanbelange des VfL Bochum unter Leitung von Dirk „Moppel“ Michalowski auch wieder in diesem Jahr. Zwar sind die Planungen noch nicht bis ins letzte Detail durch, heißt es von Vereinsseite. Doch schon jetzt ist klar, dass es wieder eine gemeinsame Wanderung, ein Fanturnier und den legendären Fanabend geben wird, zu dem in diesem Jahr auch wieder die gesamte Mannschaft erscheinen soll.
Zudem sind noch ein, zwei Überraschungen geplant, heißt es. Dabei soll das Testspiel am Dienstag (21. Juli) in Mittersill gegen den walisischen Klub Swansea City im Fokus stehen.
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Ja wo isser denn, der Abwehrchef? Sollte doch schon da sein!
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(07-17-2026, 07:03 PM)Scheffkoch schrieb: Ja wo isser denn, der Abwehrchef? Sollte doch schon da sein!
Mets wurd grad bestätigt.
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