Vor 5 Stunden
Sorgen um die Abwehr bringen den VfL Bochum vor dem Start in die heiße Vorbereitungsphase aus dem Tritt. Hoffnung gibt es jedoch im Mittelfeld.
Wie schnell sich im Fußball manchmal Dinge ändern, musste Uwe Rösler am Dienstag leidvoll erfahren. Auf der einen Seite kehrte der für ihn und den VfL Bochum so wichtige Mittelfeldmotor Mats Pannewig zurück ins Training, nachdem er in der vergangenen Woche im Trainingslager in Bramberg nur individuell hatte trainieren können. Auf der anderen Seite meldeten sich gleich drei wichtige Spieler krankheits- und verletzungsbedingt ab. Besonders bitter: darunter gleich zwei Innenverteidiger, die sich im Saisonverlauf gegenseitig vertreten sollen.
Karol Mets und Philipp Strompf konnten in der ersten Einheit der Woche, die die heiße Phase der Sommervorbereitung einläutete, genauso wenig trainieren wie Neuzugang Christian Rasmussen. „Bei Karol Mets tut es richtig weh, dass der nicht trainieren kann“, sagte Rösler. „Daran sieht man das Problem, dass er sehr spät gekommen ist. Dann spielt er 40 Minuten im Test und hat nun leichte Probleme im Oberschenkel mit den Hamstrings“, so der Trainer. Immerhin eine Einschränkung gab es: Es sei keine akute und schwerwiegende Verletzung. „Ich weiß aber nicht, ob wir ihn fit bekommen. Dahinter steht ein großes Fragezeichen“, sagte Rösler.
Strompf und Rasmussen haben Fieber
Dabei sollte der Neuzugang für die Innenverteidigung in den restlichen gut eineinhalb Wochen bis zum Saisonauftakt gegen Hertha BSC am 7. August in den Einheiten die nötigen Fortschritte machen, um in der Innenverteidigung neben Michael Steinwender 90 Minuten spielen zu können. Gerade das intensive fußballspezifische Training, das nun umgesetzt wird, hätte ihm geholfen, so der Cheftrainer. Problematisch wird der zwischenzeitliche Ausfall vor allem dadurch, dass auch Strompf, der ebenfalls als linker Innenverteidiger spielt und sich im Trainingslager engagiert präsentierte, am Dienstag mit Fieber abmeldete. Gleiches gilt für den Flügelspieler Rasmussen, der nun auch mindestens eine wichtige Einheit verpasst hat.
Immerhin bei Pannewig gibt es gute Neuigkeiten, nachdem ihn Probleme mit der Leiste zurückgeworfen hatten und er im Trainingslager nicht die erhofften Einsatzzeiten bekam. „Wir haben zehn Tage verloren“, sagte Rösler über diese Zeit. Dennoch soll der Mittelfeldspieler gegen Sheffield United am Samstag in der Saison-Generalprobe Einsatzminuten bekommen. Dann wäre er auch gegen Hertha eine Option und läge damit weit vor dem ursprünglichen Zeitplan, der Spielfitness eigentlich erst nach der ersten Länderspielpause im September vorsah – trotz des zwischenzeitlichen Rückschlags.
Das steht noch auf dem Wunschzettel
Aber Rösler weiß auch, dass man nicht zu voreilig sein darf, das hatte die Leistenproblematik kurz vor der Abreise nach Bramberg gezeigt, weshalb der 57-Jährige einen skurrilen Vergleich wählte: „Das ist wie bei einem kleinen Kind, dem man ein Stück Schokolade gibt, und dann im letzten Moment, wenn es zubeißen möchte, zurückzieht.“
Daher wolle er bei Pannewig zunächst abwarten, wie er durch die kommenden drei Trainingstage und das Testspiel am Samstag komme. „Aber ich möchte schon, dass er Spielminuten bekommt. Ich glaube, das ist wichtig“, so Rösler. Auch aufgrund der Anfälligkeit von Pannewig steht weiterhin ein Box-to-Box-Spieler für das Mittelfeldzentrum auf dem Wunschzettel, genauso wie ein geradliniger Offensivspieler, der auch im Zentrum als Hofmann-Ersatz agieren kann. Ein Leon Goretzka, der sich am Montag übrigens mit seinem persönlichen Trainer zur Freude aller Kinder, die derzeit die Fußballschule besuchen, auf dem VfL‑Vereinsgelände fit hielt, dürfte es allerdings nicht werden.
Quelle: WAZ.de
Wie schnell sich im Fußball manchmal Dinge ändern, musste Uwe Rösler am Dienstag leidvoll erfahren. Auf der einen Seite kehrte der für ihn und den VfL Bochum so wichtige Mittelfeldmotor Mats Pannewig zurück ins Training, nachdem er in der vergangenen Woche im Trainingslager in Bramberg nur individuell hatte trainieren können. Auf der anderen Seite meldeten sich gleich drei wichtige Spieler krankheits- und verletzungsbedingt ab. Besonders bitter: darunter gleich zwei Innenverteidiger, die sich im Saisonverlauf gegenseitig vertreten sollen.
Karol Mets und Philipp Strompf konnten in der ersten Einheit der Woche, die die heiße Phase der Sommervorbereitung einläutete, genauso wenig trainieren wie Neuzugang Christian Rasmussen. „Bei Karol Mets tut es richtig weh, dass der nicht trainieren kann“, sagte Rösler. „Daran sieht man das Problem, dass er sehr spät gekommen ist. Dann spielt er 40 Minuten im Test und hat nun leichte Probleme im Oberschenkel mit den Hamstrings“, so der Trainer. Immerhin eine Einschränkung gab es: Es sei keine akute und schwerwiegende Verletzung. „Ich weiß aber nicht, ob wir ihn fit bekommen. Dahinter steht ein großes Fragezeichen“, sagte Rösler.
Strompf und Rasmussen haben Fieber
Dabei sollte der Neuzugang für die Innenverteidigung in den restlichen gut eineinhalb Wochen bis zum Saisonauftakt gegen Hertha BSC am 7. August in den Einheiten die nötigen Fortschritte machen, um in der Innenverteidigung neben Michael Steinwender 90 Minuten spielen zu können. Gerade das intensive fußballspezifische Training, das nun umgesetzt wird, hätte ihm geholfen, so der Cheftrainer. Problematisch wird der zwischenzeitliche Ausfall vor allem dadurch, dass auch Strompf, der ebenfalls als linker Innenverteidiger spielt und sich im Trainingslager engagiert präsentierte, am Dienstag mit Fieber abmeldete. Gleiches gilt für den Flügelspieler Rasmussen, der nun auch mindestens eine wichtige Einheit verpasst hat.
Immerhin bei Pannewig gibt es gute Neuigkeiten, nachdem ihn Probleme mit der Leiste zurückgeworfen hatten und er im Trainingslager nicht die erhofften Einsatzzeiten bekam. „Wir haben zehn Tage verloren“, sagte Rösler über diese Zeit. Dennoch soll der Mittelfeldspieler gegen Sheffield United am Samstag in der Saison-Generalprobe Einsatzminuten bekommen. Dann wäre er auch gegen Hertha eine Option und läge damit weit vor dem ursprünglichen Zeitplan, der Spielfitness eigentlich erst nach der ersten Länderspielpause im September vorsah – trotz des zwischenzeitlichen Rückschlags.
Das steht noch auf dem Wunschzettel
Aber Rösler weiß auch, dass man nicht zu voreilig sein darf, das hatte die Leistenproblematik kurz vor der Abreise nach Bramberg gezeigt, weshalb der 57-Jährige einen skurrilen Vergleich wählte: „Das ist wie bei einem kleinen Kind, dem man ein Stück Schokolade gibt, und dann im letzten Moment, wenn es zubeißen möchte, zurückzieht.“
Daher wolle er bei Pannewig zunächst abwarten, wie er durch die kommenden drei Trainingstage und das Testspiel am Samstag komme. „Aber ich möchte schon, dass er Spielminuten bekommt. Ich glaube, das ist wichtig“, so Rösler. Auch aufgrund der Anfälligkeit von Pannewig steht weiterhin ein Box-to-Box-Spieler für das Mittelfeldzentrum auf dem Wunschzettel, genauso wie ein geradliniger Offensivspieler, der auch im Zentrum als Hofmann-Ersatz agieren kann. Ein Leon Goretzka, der sich am Montag übrigens mit seinem persönlichen Trainer zur Freude aller Kinder, die derzeit die Fußballschule besuchen, auf dem VfL‑Vereinsgelände fit hielt, dürfte es allerdings nicht werden.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."