Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Presseberichte zum DFB-Pokal Fürth - VfL
#11
Von einem echten Pokalfight war das Duell zwischen Fürth und Bochum einiges entfernt. In einer lange Zeit unspektakulären Partie zeigte der VfL gegen die über weite Strecken harm- und einfallslose SpVgg große Effizienz, ehe die SpVgg spät - zu spät - doch noch aufwachte. 

Fürths Trainer Heiko Vogel vertraute trotz des 2:4 im Frankenderby gegen Nürnberg auf dasselbe Personal. 

Der Bochumer Coach Uwe Rösler vergab das Startelfmandat nach dem 1:0 gegen Eintracht Braunschweig an Rasmussen anstelle des angeschlagenen Holtmann. 

Das einzige Zweitliga-Pokalduell der ersten Pokalrunde begann sehr verhalten, beide Teams setzten auf Fehlervermeidung und scheuten mit leichten optischen Vorteilen für die Gastgeber das Risiko. Die Konsequenz war Magerkost, vor beiden Toren passierte nichts. 

Rasmussen nutzt Pohlmanns Fehlpass
Die SpVgg war auch nach der Anfangsphase das aktivere Team, versprühte aber gegen den gut geordneten und disziplinierten VfL weder aus dem Spiel heraus noch bei Standards Gefahr. Die Rösler-Elf lauerte auf den Umschaltmoment, auf einen Patzer des Gegners. Und Pohlmann tat den Gästen mit einem Fehlpass diesen Gefallen: Nutznießer waren Vorbereiter Wittek und ausgerechnet Rasmussen, der aus 15 Metern zentraler Position die Führung erzielte (25.). 

Fürth erhöhte seine Offensivbemühungen bis zur Pause, Horn verhinderte bei der einzigen ernsthaften Ausgleichschance der über weite Strecken ideenlosen Gastgeber gegen Klaus den Ausgleich (29.). Bochum blieb seiner kompakten Linie treu und setzte auf vereinzelte Nadelstiche - dabei hätte Taz fast für noch mehr Effizienz gesorgt und auch die zweite Chance des Revierklubs genutzt - Heuer rettete (37.). 

Nach Wiederanpfiff bot sich ein unverändertes Bild. Der VfL lauerte an der Mittellinie und hatte kaum Mühe, weiterhin einfallslose Kleeblättler fanden - Ausnahme Bansé (58.) - weiterhin keine Mittel, sich gegen den defensivstarken Kontrahenten in Szene zu setzen. 

Hofmanns Aufsetzer sitzt - Dal versprüht Hoffnung
So kam es wie in Durchgang eins: Bochum genügte eine einzige Aktion, um den Vorsprung auszubauen, als Hofmanns Aufsetzer nach Wittek-Flanke sich in den Winkel senkte (64.)

Erst jetzt zeigte die SpVgg ein echtes Aufbäumen und rannte mit dem Mute der Verzweiflung an. Appelkamp vergab die Riesenchance zum 1:2 (69.), blieb wenig später auch nach Bansés Chance beim Nachschuss hängen (70.). Dem eingewechselten Dal gelang dann aber der Anschlusstreffer (77.), für eine spannende Schlussphase war gesorgt. 

In der warf Fürth alles nach vorne. Bochum verteidigte mit Mann und Maus, nach Mboms Verletzung in den letzten Minuten wegen ausgeschöpften Wechselkontingents in Unterzahl. Und der Abwehrwall hielt stand, weil Srbeny bei der einzigen echten Ausgleichschance knapp über den Balken schoss (90.+8). 

Fürth, das wettbewerbsübergreifend zum sechsten Mal in Serie gegen den VfL verlor, gastiert am kommenden Samstag (13 Uhr) bei Aufsteiger Energie Cottbus. Ebenfalls mit einem Neuling bekommt es Bochum zu tun und empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) den VfL Osnabrück. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste