09-01-2026, 01:14 PM
Der VfL Bochum beendet die Transferphase mit einem dicken Schlag: Jarne Steuckers wird vom KRC Genk ausgeliehen. Ein Unterschiedsspieler. Neues auch zu Alessandro Crimaldi.
Der letzte Schlag ist der womöglich stärkste! Der VfL Bochum beendet seine XXL-Transferaktivitäten am Deadline-Day mit einem Paukenschlag. Dem Zweitligisten ist es gelungen, Jarne Steuckers von einer Leihstation in Deutschland zu überzeugen. Der 24‑jährige Belgier soll in der Offensive in der bereits laufenden Saison den Unterschied machen. Der Clou: Der VfL Bochum konnte sich auch eine Kaufoption sichern. Allerdings: Noch sind letzte Details zu klären. Auch das belgische Portal HLN Sports berichtet.
Steuckers ist von vornherein der absolute Wunschspieler für die Offensive beim VfL Bochum gewesen. Seit Wochen, gar Monaten, haben die Verantwortlichen um den Direktor Markus Brunnschneider im Hintergrund an diesem Deal gearbeitet, für den es viele Gespräche brauchte – neben all den Arbeiten, die in diesem Transfersommer sonst zu erledigen waren. Insgesamt setzten Brunnschneider und seine Direktoren-Kollegen Jonas Schlevogt und Simon Zoller zusammen mit Geschäftsführer Ilja Kaenzig satte 37 Deals um. Steuckers soll nun das Sahnehäubchen sein, wenn er seine bereits nachgewiesenen Qualitäten auch in Bochum auf den Platz bringt.
Steuckers war Transferziel Nummer eins
Möglich machte den Wechsel, dass der neue Genk-Trainer Jess Thorup, der in Deutschland schon für den FC Augsburg gearbeitet hatte, nicht mehr auf den Belgier setzte. In der bisherigen Saison stand der flexibel einsetzbare Offensivspieler nicht einmal mehr im Kader, durfte aber am Training teilnehmen, sollte also auch spielfit in Bochum aufschlagen. In der vergangenen Saison begann er als Stammspieler, verlor seinen Platz dann aber an einen gewissen Konstantinos Karetsas, der in diesem Sommer für 30 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechselte.
Im Rennen um Steuckers setzte sich der VfL Bochum gegen zahlreiche Konkurrenten – unter anderem aus der Eredivisie – durch. Auch international vertretene Klubs sollen großes Interesse signalisiert haben. Den Ausschlag für Bochum soll allerdings gegeben haben, dass die Verantwortlichen sich sehr früh in diesem Sommer mit ihm in Verbindung gesetzt hatten, er von vornherein als Wunschspieler auserkoren wurde. Der VfL Bochum lehnte deshalb auch in der verrückten Schlussphase des Transferfensters andere Spieler ab, die plötzlich auf dem Markt kamen.
Crimaldi bleibt an der Castroper Straße
Die Überzeugung, dass Steuckers an seine Leistungen aus der Saison 2024/2025 anknüpfen kann, als er acht Tore selbst schoss und sieben weitere vorbereitete, ist in Bochum groß. Zumal er nicht nur aufgrund seiner Scorer-Punkte, sondern auch aufgrund seines Einflusses aufs Spiel bewertet wurde. Der 24‑Jährige kreierte die meisten Großchancen in der gesamten Jupiler Pro League, lieferte auch ansonsten in der Offensive beeindruckende Zahlen und gehörte in vielen Parametern – wie erfolgreiche Pässe, erfolgreiche Dribblings und Flanken – zu den besten Spielern in der belgischen Liga.
Dass sich der VfL Bochum für Steuckers eine Kaufoption gesichert hat, macht den Deal besonders. Denn Steuckers bringt das Potenzial mit, sich in Deutschland gut zu entwickeln. Allerdings: Nach Informationen dieser Redaktion ist die Option eher darauf ausgelegt, dass man mit ihm dann einen entsprechenden Transfergewinn erwirtschaften würde, wenn sich der 24-Jährige positiv entwickelt. Ein ähnliches Geschäftsmodell brachte zum Beispiel Fortuna Düsseldorf einst viel Geld beim Transfer von Christos Tzolis ein.
Trotz des Steuckers-Deals bleibt Alessandro Crimaldi beim VfL Bochum – obwohl eine Leih-Anfrage vorlag. Der Verein wäre sogar gewillt gewesen, den italienischen Junioren-Nationalspieler zu verleihen, doch der Spieler selbst habe Trainer Uwe Rösler und Zoller am Dienstagmorgen in einem langen Gespräch erklärt, dass er in Bochum bleiben wolle. „Der Junge will unbedingt hier bleiben. Selbst wenn er weiß, es kommt noch jemand. Dem gefällt es hier, der sieht, er entwickelt sich. Darüber bin ich sehr, sehr glücklich. Er läuft nicht weg vor dem Konkurrenzkampf. Dabei versuchen wir, den Jungen auch zu fördern. Aber wir müssen auch Resultate bringen“, sagte Rösler am Dienstagmittag nach der ersten Trainingseinheit der Woche.
Quelle: WAZ.de
Spielerprofil
Der letzte Schlag ist der womöglich stärkste! Der VfL Bochum beendet seine XXL-Transferaktivitäten am Deadline-Day mit einem Paukenschlag. Dem Zweitligisten ist es gelungen, Jarne Steuckers von einer Leihstation in Deutschland zu überzeugen. Der 24‑jährige Belgier soll in der Offensive in der bereits laufenden Saison den Unterschied machen. Der Clou: Der VfL Bochum konnte sich auch eine Kaufoption sichern. Allerdings: Noch sind letzte Details zu klären. Auch das belgische Portal HLN Sports berichtet.
Steuckers ist von vornherein der absolute Wunschspieler für die Offensive beim VfL Bochum gewesen. Seit Wochen, gar Monaten, haben die Verantwortlichen um den Direktor Markus Brunnschneider im Hintergrund an diesem Deal gearbeitet, für den es viele Gespräche brauchte – neben all den Arbeiten, die in diesem Transfersommer sonst zu erledigen waren. Insgesamt setzten Brunnschneider und seine Direktoren-Kollegen Jonas Schlevogt und Simon Zoller zusammen mit Geschäftsführer Ilja Kaenzig satte 37 Deals um. Steuckers soll nun das Sahnehäubchen sein, wenn er seine bereits nachgewiesenen Qualitäten auch in Bochum auf den Platz bringt.
Steuckers war Transferziel Nummer eins
Möglich machte den Wechsel, dass der neue Genk-Trainer Jess Thorup, der in Deutschland schon für den FC Augsburg gearbeitet hatte, nicht mehr auf den Belgier setzte. In der bisherigen Saison stand der flexibel einsetzbare Offensivspieler nicht einmal mehr im Kader, durfte aber am Training teilnehmen, sollte also auch spielfit in Bochum aufschlagen. In der vergangenen Saison begann er als Stammspieler, verlor seinen Platz dann aber an einen gewissen Konstantinos Karetsas, der in diesem Sommer für 30 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechselte.
Im Rennen um Steuckers setzte sich der VfL Bochum gegen zahlreiche Konkurrenten – unter anderem aus der Eredivisie – durch. Auch international vertretene Klubs sollen großes Interesse signalisiert haben. Den Ausschlag für Bochum soll allerdings gegeben haben, dass die Verantwortlichen sich sehr früh in diesem Sommer mit ihm in Verbindung gesetzt hatten, er von vornherein als Wunschspieler auserkoren wurde. Der VfL Bochum lehnte deshalb auch in der verrückten Schlussphase des Transferfensters andere Spieler ab, die plötzlich auf dem Markt kamen.
Crimaldi bleibt an der Castroper Straße
Die Überzeugung, dass Steuckers an seine Leistungen aus der Saison 2024/2025 anknüpfen kann, als er acht Tore selbst schoss und sieben weitere vorbereitete, ist in Bochum groß. Zumal er nicht nur aufgrund seiner Scorer-Punkte, sondern auch aufgrund seines Einflusses aufs Spiel bewertet wurde. Der 24‑Jährige kreierte die meisten Großchancen in der gesamten Jupiler Pro League, lieferte auch ansonsten in der Offensive beeindruckende Zahlen und gehörte in vielen Parametern – wie erfolgreiche Pässe, erfolgreiche Dribblings und Flanken – zu den besten Spielern in der belgischen Liga.
Dass sich der VfL Bochum für Steuckers eine Kaufoption gesichert hat, macht den Deal besonders. Denn Steuckers bringt das Potenzial mit, sich in Deutschland gut zu entwickeln. Allerdings: Nach Informationen dieser Redaktion ist die Option eher darauf ausgelegt, dass man mit ihm dann einen entsprechenden Transfergewinn erwirtschaften würde, wenn sich der 24-Jährige positiv entwickelt. Ein ähnliches Geschäftsmodell brachte zum Beispiel Fortuna Düsseldorf einst viel Geld beim Transfer von Christos Tzolis ein.
Trotz des Steuckers-Deals bleibt Alessandro Crimaldi beim VfL Bochum – obwohl eine Leih-Anfrage vorlag. Der Verein wäre sogar gewillt gewesen, den italienischen Junioren-Nationalspieler zu verleihen, doch der Spieler selbst habe Trainer Uwe Rösler und Zoller am Dienstagmorgen in einem langen Gespräch erklärt, dass er in Bochum bleiben wolle. „Der Junge will unbedingt hier bleiben. Selbst wenn er weiß, es kommt noch jemand. Dem gefällt es hier, der sieht, er entwickelt sich. Darüber bin ich sehr, sehr glücklich. Er läuft nicht weg vor dem Konkurrenzkampf. Dabei versuchen wir, den Jungen auch zu fördern. Aber wir müssen auch Resultate bringen“, sagte Rösler am Dienstagmittag nach der ersten Trainingseinheit der Woche.
Quelle: WAZ.de
Spielerprofil
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."