Der VfL Bochum verbessert sich spielerisch, vergibt aber gegen Fürth zu viele Chancen. Auch Verletzungen und eine Sperre bremsen das Team.
„Auf der einen Seite“, sagte Uwe Rösler, „bin ich positiv, weil wir uns fußballerisch verbessern.“ Auf der anderen Seite aber schlagen die Verletzungen und die Sperre von Mats Pannewig aufs Gemüt – genauso wie das Unentschieden gegen Greuther Fürth. Es war deutlich mehr drin gegen die Franken, die der VfL Bochum schon vor drei Wochen auswärts im DFB-Pokal geschlagen hatte und auch gut 70 Minuten im Heimspiel auf dem richtigen Weg war. „Sie haben uns am Leben gelassen“, sagte Gäste-Trainer Heiko Vogel entsprechend nach dem 1:1 auf der Pressekonferenz. Wohlwissend, dass es am Ende des Spiels andersherum genauso gewesen war.
Nachdem Omar Sillah den überraschenden Ausgleich nach einer nicht funktionierenden Bochumer Abseitsfalle erzielte, hätte Fürth nachlegen können, ließ beste Gelegenheiten liegen. „Wir hingen in den Seilen“, sagte Rösler entsprechend und war somit doch etwas froh über den ersten Heimpunkt in dieser Saison. Zum Auftakt gegen Hertha BSC und gegen den VfL Osnabrück stand jeweils eine 0:1‑Pleite. Immerhin diese gab es am Samstag gegen Fürth nicht und auch das Zwischenziel von zehn Punkten bis zur Länderspielpause ist noch zu erreichen. Dafür braucht es allerdings am kommenden Sonntag gegen Hannover 96 den nächsten Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
Rösler fehlt beim VfL Bochum die Gier
Dass dieses durchaus möglich ist, offenbarte das Spiel am Samstag gegen Fürth schon. Nach Schwierigkeiten in den ersten fünf Minuten, fing sich die Mannschaft von Rösler, dominierte fortan die Partie und ging folgerichtig durch Philipp Hofmann nach einer Ecke in Führung. Dann allerdings hielt die Bochumer Chancen-Schludrigkeit wieder Einzug. „Es fehlt uns, dass wir das Spiel einfach killen“, sagte Hofmann. „Gerade in der ersten Halbzeit. Wir hatten das Spiel im Griff, gute Angriffe, machen das Tor, verpassen dann, das zweite zu machen“, klagte er. Ähnlich äußerte sich auch sein Cheftrainer, seines Zeichens einst selbst Stürmer: „Ich hätte mir mehr Gier gewünscht, weil die Struktur uns eingeladen hatte, mehr Torchancen herauszuspielen. Der absolute Wille hat mir gefehlt, das Spiel zu entscheiden.“
Mit gerade einmal vier geschossenen Toren hat der VfL Bochum die bislang neben Darmstadt 98 zahlentechnisch schwächste Offensive der Liga. Wenngleich die Chancen ja da sind. Waren die Spieler vor allem in den Auswärtsspielen brutal effektiv in ihrer Chancenverwertung, ließen sie genau diese Kaltschnäuzigkeit im Heimspiel gegen Fürth vermissen.
Galligkeit fehlt dem VfL Bochum zum Spitzenteam
So kam es in der zweiten Halbzeit, wie es häufig kommt im Fußball, wenn man Spiele nicht frühzeitig entscheidet: Fürth kam plötzlich auf, nutzte die müder werdenden Beine der Bochumer und eine für Rösler unerklärliche Entscheidung von Michael Steinwender, der auf Abseits spielte, zum Ausgleich. Sillah blieb allein vor Timo Horn cool und legte den Ball zum Ausgleich ins Netz. „Wir haben es in der Halbzeit angesprochen, dass Fürth noch mal kommen wird und wir nicht zu passiv sein sollen. Dann haben wir trotzdem drum gebettelt“, sagte Hofmann enttäuscht.
Mit nun sieben Punkten steht der VfL Bochum in der Tabelle dort, wo man ihn vor der Saison wohl realistisch einsortiert hätte – zwischen Platz fünf und acht. „Es waren Kleinigkeiten, Nuancen. Die müssen wir aber einfach besser machen“, sagte Hofmann nach dem Spiel. „Das fehlt uns noch, um dann wirklich auch oben mitspielen zu können. Diese Galligkeit, so ein Spiel auch zu killen. Das ist ein Prozess, wie Uwe gesagt hat.“ Dieser verlaufe aber positiv, wie Rösler meint: „Man hat gesehen, dass wir mannschaftlich auf einem guten Weg sind und uns fußballerisch von Woche zu Woche steigern.“ Den Beweis müssen seine Mannen dann nächste Woche in Hannover erneut bringen – um das Zwischenziel von zehn Punkten zu erreichen.
Quelle: WAZ.de
„Auf der einen Seite“, sagte Uwe Rösler, „bin ich positiv, weil wir uns fußballerisch verbessern.“ Auf der anderen Seite aber schlagen die Verletzungen und die Sperre von Mats Pannewig aufs Gemüt – genauso wie das Unentschieden gegen Greuther Fürth. Es war deutlich mehr drin gegen die Franken, die der VfL Bochum schon vor drei Wochen auswärts im DFB-Pokal geschlagen hatte und auch gut 70 Minuten im Heimspiel auf dem richtigen Weg war. „Sie haben uns am Leben gelassen“, sagte Gäste-Trainer Heiko Vogel entsprechend nach dem 1:1 auf der Pressekonferenz. Wohlwissend, dass es am Ende des Spiels andersherum genauso gewesen war.
Nachdem Omar Sillah den überraschenden Ausgleich nach einer nicht funktionierenden Bochumer Abseitsfalle erzielte, hätte Fürth nachlegen können, ließ beste Gelegenheiten liegen. „Wir hingen in den Seilen“, sagte Rösler entsprechend und war somit doch etwas froh über den ersten Heimpunkt in dieser Saison. Zum Auftakt gegen Hertha BSC und gegen den VfL Osnabrück stand jeweils eine 0:1‑Pleite. Immerhin diese gab es am Samstag gegen Fürth nicht und auch das Zwischenziel von zehn Punkten bis zur Länderspielpause ist noch zu erreichen. Dafür braucht es allerdings am kommenden Sonntag gegen Hannover 96 den nächsten Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
Rösler fehlt beim VfL Bochum die Gier
Dass dieses durchaus möglich ist, offenbarte das Spiel am Samstag gegen Fürth schon. Nach Schwierigkeiten in den ersten fünf Minuten, fing sich die Mannschaft von Rösler, dominierte fortan die Partie und ging folgerichtig durch Philipp Hofmann nach einer Ecke in Führung. Dann allerdings hielt die Bochumer Chancen-Schludrigkeit wieder Einzug. „Es fehlt uns, dass wir das Spiel einfach killen“, sagte Hofmann. „Gerade in der ersten Halbzeit. Wir hatten das Spiel im Griff, gute Angriffe, machen das Tor, verpassen dann, das zweite zu machen“, klagte er. Ähnlich äußerte sich auch sein Cheftrainer, seines Zeichens einst selbst Stürmer: „Ich hätte mir mehr Gier gewünscht, weil die Struktur uns eingeladen hatte, mehr Torchancen herauszuspielen. Der absolute Wille hat mir gefehlt, das Spiel zu entscheiden.“
Mit gerade einmal vier geschossenen Toren hat der VfL Bochum die bislang neben Darmstadt 98 zahlentechnisch schwächste Offensive der Liga. Wenngleich die Chancen ja da sind. Waren die Spieler vor allem in den Auswärtsspielen brutal effektiv in ihrer Chancenverwertung, ließen sie genau diese Kaltschnäuzigkeit im Heimspiel gegen Fürth vermissen.
Galligkeit fehlt dem VfL Bochum zum Spitzenteam
So kam es in der zweiten Halbzeit, wie es häufig kommt im Fußball, wenn man Spiele nicht frühzeitig entscheidet: Fürth kam plötzlich auf, nutzte die müder werdenden Beine der Bochumer und eine für Rösler unerklärliche Entscheidung von Michael Steinwender, der auf Abseits spielte, zum Ausgleich. Sillah blieb allein vor Timo Horn cool und legte den Ball zum Ausgleich ins Netz. „Wir haben es in der Halbzeit angesprochen, dass Fürth noch mal kommen wird und wir nicht zu passiv sein sollen. Dann haben wir trotzdem drum gebettelt“, sagte Hofmann enttäuscht.
Mit nun sieben Punkten steht der VfL Bochum in der Tabelle dort, wo man ihn vor der Saison wohl realistisch einsortiert hätte – zwischen Platz fünf und acht. „Es waren Kleinigkeiten, Nuancen. Die müssen wir aber einfach besser machen“, sagte Hofmann nach dem Spiel. „Das fehlt uns noch, um dann wirklich auch oben mitspielen zu können. Diese Galligkeit, so ein Spiel auch zu killen. Das ist ein Prozess, wie Uwe gesagt hat.“ Dieser verlaufe aber positiv, wie Rösler meint: „Man hat gesehen, dass wir mannschaftlich auf einem guten Weg sind und uns fußballerisch von Woche zu Woche steigern.“ Den Beweis müssen seine Mannen dann nächste Woche in Hannover erneut bringen – um das Zwischenziel von zehn Punkten zu erreichen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."