09-29-2026, 05:12 PM
Nach einer Testspiel-Absage trifft der VfL Bochum auf Osnabrück. Trainer Uwe Rösler arbeitet gezielt an Schwächen im Offensivspiel des Teams.
Die Verantwortlichen um die Profi-Mannschaft herum hatten in der vergangenen Woche auf einmal mehr zu tun, als ihnen in der Länderspielpause lieb war, die auch für sie ein wenig Freizeit bedeutet hätte. Nach einer überraschenden Testspielabsage eines NRW-Drittligisten für den geplanten Termin am kommenden Samstag musste Ersatz her. Damit in der XXL-Pause die Spielfitness nicht gänzlich bei den Profis leidet, die an der Castroper Straße weitertrainieren. Nur Mansour Ouro-Tagba und Karol Mets sind mit ihren Nationalmannschaften – Togo und Estland – unterwegs.
Innerhalb kürzester Zeit war ein neuer Gegner gefunden – und das sogar für einen früheren Termin. Am Freitagmittag (13 Uhr in unserem Liveticker) trifft die Mannschaft von Uwe Rösler auf den Liga-Konkurrenten VfL Osnabrück. Fans sind nicht zugelassen. „Wir brauchen Wettkampfmodus, wir brauchen Competition, und dafür ist das Spiel da“, sagte Rösler im Gespräch mit dieser Redaktion. „Danach haben wir ab Montag genug Zeit, uns auf das Sonntagsspiel gegen Bielefeld vorzubereiten.“ Dieser lange Abstand zwischen Test- und Ligaspiel sei dieses Mal gut, meinte der Cheftrainer, da dadurch Mets und Ouro-Tagba nach ihrer Rückkehr wieder normal einsteigen können und nichts verpassen an Inhalten für das Spiel gegen Bielefeld.
Rösler: „Fußball ist ergebnisabhängig“
Zumal die lange Länderspielpause von drei Wochen zwar grundsätzlich nicht verkehrt, wenngleich der Zeitpunkt nicht für alle optimal gewesen sei. „Ob du drei Wochen wenig trainierst oder super professionell bist und gut trainierst – am Ende ist Fußball ergebnisabhängig“, sagte Rösler. „Insofern sehe ich das Ganze etwas differenzierter. Für einige Spieler war die aktive Erholung gut, für andere wäre es vielleicht besser gewesen, direkt weiterzumachen, weil sie gerade im Aufwärtstrend waren. Das gilt zum Beispiel für Chris Rasmussen und Charlie Patino. Für Mats Pannewig wäre es auch gut gewesen, wenn es direkt weitergegangen wäre. Jeder Fall muss individuell betrachtet werden, aber wir versuchen, das so gut wie möglich zu steuern.“
Das gilt für die Profis schon in dieser Woche wieder, nachdem sie seit Mittwoch ein paar freie Tage genießen konnten. Die meisten von ihnen zog es noch einmal in die Sonne. Auf den Social-Media-Kanälen war zu verfolgen, wie Fotos von Fincas und den Stränden von Mallorca gepostet wurden. Doch wie Rösler betonte, hätten alle ihre individuellen Programme auch im Kurzurlaub durchgezogen. „Das war das Wichtigste“, sagte er und lobte noch einmal, dass seine acht Profis, die am vergangenen Dienstag im Testspiel gegen De Graafschap im Einsatz waren, die Partie richtig angenommen haben. „Das war eine gute Einstellung, dafür habe ich ihnen heute ein Lob ausgesprochen. So stelle ich mir das auch für das Testspiel am Freitag vor“, sagte Rösler.
Daran arbeitet Rösler mit dem Team
Bis dahin will und muss Rösler mit seiner Mannschaft an den Schwächen im letzten Drittel arbeiten. Der VfL Bochum stellt zusammen mit Darmstadt 98 die schlechteste Offensive der Zweiten Liga. „Der Schwerpunkt heute Nachmittag liegt auf Zweikämpfen, Eins-gegen-eins-Situationen und Abschlüssen unter Druck. Das Spiel im letzten Drittel war auch heute wieder Thema, ebenso Flanken. Darauf liegt der Fokus, dazu kommt Detailarbeit“, sagte der 57-Jährige zu seinen Planungen bis zum Wochenende.
Im Test am Freitag gegen den VfL Osnabrück, gegen den der VfL vor ein paar Wochen zu Hause in der Liga mit 0:1 verlor und vor knapp einem Jahr in einem Testspiel 1:4 unterlegen war, will Rösler dann Fortschritte sehen. In der Offensive will er dann verschiedene Dinge probieren. „Da können wir rotieren“, sagte er. „In den nächsten Tagen werden wir im Training keine große Belastungssteuerung brauchen – eher normale Einheiten.“ Offen ist noch, wie er mit seinen Defensivspielern umgehen wird, weil dort verletzungsbedingt etwa Oliver Olsen und Enis Cokaj fehlen.
Spielen Profis in der U21
Viel Unterstützung aus der U21 ist zudem nicht zu erwarten, weil die Mannschaft von Heiko Butscher am Freitag bei Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga spielt. „Ich glaube nicht, dass Heiko Butscher glücklich wäre, wenn wir ihm ein paar Spieler wegnehmen und sie dann bei uns vielleicht nur 20 Minuten spielen“, sagte Rösler. Vielmehr könnten Spieler von ihm in der U21 aushelfen. Um alle Profis bestmöglich auf die Ligapartie gegen Bielefeld vorzubereiten.
Quelle: WAZ.de
Die Verantwortlichen um die Profi-Mannschaft herum hatten in der vergangenen Woche auf einmal mehr zu tun, als ihnen in der Länderspielpause lieb war, die auch für sie ein wenig Freizeit bedeutet hätte. Nach einer überraschenden Testspielabsage eines NRW-Drittligisten für den geplanten Termin am kommenden Samstag musste Ersatz her. Damit in der XXL-Pause die Spielfitness nicht gänzlich bei den Profis leidet, die an der Castroper Straße weitertrainieren. Nur Mansour Ouro-Tagba und Karol Mets sind mit ihren Nationalmannschaften – Togo und Estland – unterwegs.
Innerhalb kürzester Zeit war ein neuer Gegner gefunden – und das sogar für einen früheren Termin. Am Freitagmittag (13 Uhr in unserem Liveticker) trifft die Mannschaft von Uwe Rösler auf den Liga-Konkurrenten VfL Osnabrück. Fans sind nicht zugelassen. „Wir brauchen Wettkampfmodus, wir brauchen Competition, und dafür ist das Spiel da“, sagte Rösler im Gespräch mit dieser Redaktion. „Danach haben wir ab Montag genug Zeit, uns auf das Sonntagsspiel gegen Bielefeld vorzubereiten.“ Dieser lange Abstand zwischen Test- und Ligaspiel sei dieses Mal gut, meinte der Cheftrainer, da dadurch Mets und Ouro-Tagba nach ihrer Rückkehr wieder normal einsteigen können und nichts verpassen an Inhalten für das Spiel gegen Bielefeld.
Rösler: „Fußball ist ergebnisabhängig“
Zumal die lange Länderspielpause von drei Wochen zwar grundsätzlich nicht verkehrt, wenngleich der Zeitpunkt nicht für alle optimal gewesen sei. „Ob du drei Wochen wenig trainierst oder super professionell bist und gut trainierst – am Ende ist Fußball ergebnisabhängig“, sagte Rösler. „Insofern sehe ich das Ganze etwas differenzierter. Für einige Spieler war die aktive Erholung gut, für andere wäre es vielleicht besser gewesen, direkt weiterzumachen, weil sie gerade im Aufwärtstrend waren. Das gilt zum Beispiel für Chris Rasmussen und Charlie Patino. Für Mats Pannewig wäre es auch gut gewesen, wenn es direkt weitergegangen wäre. Jeder Fall muss individuell betrachtet werden, aber wir versuchen, das so gut wie möglich zu steuern.“
Das gilt für die Profis schon in dieser Woche wieder, nachdem sie seit Mittwoch ein paar freie Tage genießen konnten. Die meisten von ihnen zog es noch einmal in die Sonne. Auf den Social-Media-Kanälen war zu verfolgen, wie Fotos von Fincas und den Stränden von Mallorca gepostet wurden. Doch wie Rösler betonte, hätten alle ihre individuellen Programme auch im Kurzurlaub durchgezogen. „Das war das Wichtigste“, sagte er und lobte noch einmal, dass seine acht Profis, die am vergangenen Dienstag im Testspiel gegen De Graafschap im Einsatz waren, die Partie richtig angenommen haben. „Das war eine gute Einstellung, dafür habe ich ihnen heute ein Lob ausgesprochen. So stelle ich mir das auch für das Testspiel am Freitag vor“, sagte Rösler.
Daran arbeitet Rösler mit dem Team
Bis dahin will und muss Rösler mit seiner Mannschaft an den Schwächen im letzten Drittel arbeiten. Der VfL Bochum stellt zusammen mit Darmstadt 98 die schlechteste Offensive der Zweiten Liga. „Der Schwerpunkt heute Nachmittag liegt auf Zweikämpfen, Eins-gegen-eins-Situationen und Abschlüssen unter Druck. Das Spiel im letzten Drittel war auch heute wieder Thema, ebenso Flanken. Darauf liegt der Fokus, dazu kommt Detailarbeit“, sagte der 57-Jährige zu seinen Planungen bis zum Wochenende.
Im Test am Freitag gegen den VfL Osnabrück, gegen den der VfL vor ein paar Wochen zu Hause in der Liga mit 0:1 verlor und vor knapp einem Jahr in einem Testspiel 1:4 unterlegen war, will Rösler dann Fortschritte sehen. In der Offensive will er dann verschiedene Dinge probieren. „Da können wir rotieren“, sagte er. „In den nächsten Tagen werden wir im Training keine große Belastungssteuerung brauchen – eher normale Einheiten.“ Offen ist noch, wie er mit seinen Defensivspielern umgehen wird, weil dort verletzungsbedingt etwa Oliver Olsen und Enis Cokaj fehlen.
Spielen Profis in der U21
Viel Unterstützung aus der U21 ist zudem nicht zu erwarten, weil die Mannschaft von Heiko Butscher am Freitag bei Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga spielt. „Ich glaube nicht, dass Heiko Butscher glücklich wäre, wenn wir ihm ein paar Spieler wegnehmen und sie dann bei uns vielleicht nur 20 Minuten spielen“, sagte Rösler. Vielmehr könnten Spieler von ihm in der U21 aushelfen. Um alle Profis bestmöglich auf die Ligapartie gegen Bielefeld vorzubereiten.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."