Gestern, 06:28 PM
Christian Rasmussen nimmt beim VfL Bochum richtig Fahrt auf. Beim Test gegen Osnabrück ragte der Däne heraus. Der Coach sieht noch Luft nach oben.
Als Christian Rasmussen nach gut einer Stunde Feierabend hatte an diesem überwiegend sonnigen Nachmittag, strahlte er eine gute Portion Zufriedenheit aus - und wirkte zugleich so, als wollte er lieber noch weitermachen. Beim 4:1-Testspiel-Sieg gegen den VfL Osnabrück zeigte der bereits in den letzten Wochen immer stärker werdende Däne, warum er beim VfL Bochum den Unterschied ausmachen kann
Der 23-Jährige, im Sommer geholt nach einer schwierigen und von Verletzungen geprägten Saison bei Fortuna Düsseldorf, blüht von Woche zu Woche spürbar auf. Das sieht man im Training, das sah man auch zuletzt in Hannover, als er beim 1:2 erstmals über die komplette Distanz ran durfte. In der Woche zuvor, beim 1:1 gegen Fürth, hatte ihn Trainer Uwe Rösler noch ausgewechselt, weil ihm sein Defensivverhalten nicht ganz passte.
Rasmussen überzeugt Rösler mit vollem Einsatz und hoher Intensität
Umso erfreuter ist er über Rasmussens Reaktion: Da schmollt keiner, da gibt einer Gas und beherzigt die Spielart vom VfL, von Trainer Rösler immer mehr. Intensität ist gefordert, nicht nur mit, sondern und vor allem auch gegen den Ball. „Man hat gesehen, wie er da hinten reingesprintet ist – genau diesen Einsatz will ich sehen.“, sagte Rösler am Freitagnachmittag.
Behutsam wollte man ihn aufbauen, das einstige Super-Talent von Ajax Amsterdam, und Rasmussen ist dem Plan des Trainerteams eher ein Stück voraus. „Er macht gute Schritte – Schritt für Schritt, immer nach vorne“, lobte Rösler. In allen Liga-Spielen kam er zum Einsatz, zuletzt drei Mal von Beginn an, ein Tor oder eine Torvorlage glückten dem wuchtigen Flügelstürmer noch nicht, während er im Pokal zum wichtigen 1:0 genetzt hatte.
Rasmussen glänzt auf beiden Flügeln und trifft
Gegen Osnabrück zeigte Rasmussen, was ihn alles ausmachen kann, und das geht über Tempo und Wucht hinaus. In der ersten Halbzeit überzeugte er auf dem linken Flügel, in den knapp 20 Minuten der zweiten Halbzeit auf der rechten Seite. Er schnürte einen Doppelpack: Erst traf er mit dem Kopf zum 1:0, dann mit dem Fuß zum 4:1. Mit energischem Körpereinsatz und konsequentem Nachsetzen eroberte er etliche Bälle. Mehrmals ließ er die Osnabrücker Gegenspieler alt aussehen, mitunter sogar auf engem Raum. Mehrmals flankte er präzise oder passte scharf in den Strafraum, bereitete nach starkem Antritt, Dribbling und Flanke das 2:0 von Jarne Steuckers vor. Der Belgier zeigte auf dem rechten Flügel, was er mit dem Fuß anrichten kann - in punkto Spritzigkeit und Defensivarbeit aber ist ihm Rasmussen aktuell noch deutlich voraus.
„Mit seiner Entwicklung bin ich sehr zufrieden“, lobte Rösler denn auch und sieht weiterhin noch viel Luft nach oben. „Wohin seine Reise führt? Ich habe da durchaus eine Vorstellung, aber die jetzt schon öffentlich zu formulieren, wäre verfrüht. Es liegt viel an ihm selbst. Wir geben ihm jede Unterstützung, und er zieht in der täglichen Trainingsarbeit hervorragend mit. Das ist das Wichtigste“, sagte Rösler.
Rösler über Rasmussen: „Er hat ein echtes Zuhause gefunden“
Ein Grund für seinen Aufschwung sieht er auch im mentalen Bereich, Rasmussen gilt als durchaus sensibler Typ, dem ein gutes Umfeld enorm hilft. „Ich glaube, er fühlt sich hier wohl und hat ein echtes Zuhause gefunden – er identifiziert sich voll mit seinen Mitspielern, den Trainern, dem Staff und dem gesamten Verein. Wenn dieser Wohlfühlfaktor stimmt, kannst du deine Leistung auch auf den Rasen bringen“, erklärte Rösler. Und: „Er arbeitet hart an sich und nimmt Ratschläge an.“
Beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 11. Oktober (13.30 Uhr/Sky) wird Rasmussen sicherlich starten, vermutlich gemeinsam mit Gerrit Holtmann auf dem linken Flügel, der gegen Osnabrück mit einigen guten Aktionen aufwartete. Auch Talent Alessandro Crimaldi überzeugte nach seiner Einwechslung mit viel Dynamik und Spielfreude. Nachdem er gegen Fürth einen schwachen Tag hatte, kämpft sich der 18-Jährige wieder heran. Crimaldi habe „richtig gute Sachen“ gemacht, lobte Rösler. „Er bringt sehr viel mit und er ist sehr willig. Und ich habe gesagt, solange du willig bei mir bist, hast du immer wieder deine Chance.“
Quelle: WAZ.de
Als Christian Rasmussen nach gut einer Stunde Feierabend hatte an diesem überwiegend sonnigen Nachmittag, strahlte er eine gute Portion Zufriedenheit aus - und wirkte zugleich so, als wollte er lieber noch weitermachen. Beim 4:1-Testspiel-Sieg gegen den VfL Osnabrück zeigte der bereits in den letzten Wochen immer stärker werdende Däne, warum er beim VfL Bochum den Unterschied ausmachen kann
Der 23-Jährige, im Sommer geholt nach einer schwierigen und von Verletzungen geprägten Saison bei Fortuna Düsseldorf, blüht von Woche zu Woche spürbar auf. Das sieht man im Training, das sah man auch zuletzt in Hannover, als er beim 1:2 erstmals über die komplette Distanz ran durfte. In der Woche zuvor, beim 1:1 gegen Fürth, hatte ihn Trainer Uwe Rösler noch ausgewechselt, weil ihm sein Defensivverhalten nicht ganz passte.
Rasmussen überzeugt Rösler mit vollem Einsatz und hoher Intensität
Umso erfreuter ist er über Rasmussens Reaktion: Da schmollt keiner, da gibt einer Gas und beherzigt die Spielart vom VfL, von Trainer Rösler immer mehr. Intensität ist gefordert, nicht nur mit, sondern und vor allem auch gegen den Ball. „Man hat gesehen, wie er da hinten reingesprintet ist – genau diesen Einsatz will ich sehen.“, sagte Rösler am Freitagnachmittag.
Behutsam wollte man ihn aufbauen, das einstige Super-Talent von Ajax Amsterdam, und Rasmussen ist dem Plan des Trainerteams eher ein Stück voraus. „Er macht gute Schritte – Schritt für Schritt, immer nach vorne“, lobte Rösler. In allen Liga-Spielen kam er zum Einsatz, zuletzt drei Mal von Beginn an, ein Tor oder eine Torvorlage glückten dem wuchtigen Flügelstürmer noch nicht, während er im Pokal zum wichtigen 1:0 genetzt hatte.
Rasmussen glänzt auf beiden Flügeln und trifft
Gegen Osnabrück zeigte Rasmussen, was ihn alles ausmachen kann, und das geht über Tempo und Wucht hinaus. In der ersten Halbzeit überzeugte er auf dem linken Flügel, in den knapp 20 Minuten der zweiten Halbzeit auf der rechten Seite. Er schnürte einen Doppelpack: Erst traf er mit dem Kopf zum 1:0, dann mit dem Fuß zum 4:1. Mit energischem Körpereinsatz und konsequentem Nachsetzen eroberte er etliche Bälle. Mehrmals ließ er die Osnabrücker Gegenspieler alt aussehen, mitunter sogar auf engem Raum. Mehrmals flankte er präzise oder passte scharf in den Strafraum, bereitete nach starkem Antritt, Dribbling und Flanke das 2:0 von Jarne Steuckers vor. Der Belgier zeigte auf dem rechten Flügel, was er mit dem Fuß anrichten kann - in punkto Spritzigkeit und Defensivarbeit aber ist ihm Rasmussen aktuell noch deutlich voraus.
„Mit seiner Entwicklung bin ich sehr zufrieden“, lobte Rösler denn auch und sieht weiterhin noch viel Luft nach oben. „Wohin seine Reise führt? Ich habe da durchaus eine Vorstellung, aber die jetzt schon öffentlich zu formulieren, wäre verfrüht. Es liegt viel an ihm selbst. Wir geben ihm jede Unterstützung, und er zieht in der täglichen Trainingsarbeit hervorragend mit. Das ist das Wichtigste“, sagte Rösler.
Rösler über Rasmussen: „Er hat ein echtes Zuhause gefunden“
Ein Grund für seinen Aufschwung sieht er auch im mentalen Bereich, Rasmussen gilt als durchaus sensibler Typ, dem ein gutes Umfeld enorm hilft. „Ich glaube, er fühlt sich hier wohl und hat ein echtes Zuhause gefunden – er identifiziert sich voll mit seinen Mitspielern, den Trainern, dem Staff und dem gesamten Verein. Wenn dieser Wohlfühlfaktor stimmt, kannst du deine Leistung auch auf den Rasen bringen“, erklärte Rösler. Und: „Er arbeitet hart an sich und nimmt Ratschläge an.“
Beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 11. Oktober (13.30 Uhr/Sky) wird Rasmussen sicherlich starten, vermutlich gemeinsam mit Gerrit Holtmann auf dem linken Flügel, der gegen Osnabrück mit einigen guten Aktionen aufwartete. Auch Talent Alessandro Crimaldi überzeugte nach seiner Einwechslung mit viel Dynamik und Spielfreude. Nachdem er gegen Fürth einen schwachen Tag hatte, kämpft sich der 18-Jährige wieder heran. Crimaldi habe „richtig gute Sachen“ gemacht, lobte Rösler. „Er bringt sehr viel mit und er ist sehr willig. Und ich habe gesagt, solange du willig bei mir bist, hast du immer wieder deine Chance.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."