10-20-2026, 08:16 AM
Drei Niederlagen in Folge und dabei nur ein Tor: Die Misere in Bochum hat auch mit der schwächsten Offensive der Liga (erst fünf Treffer) zu tun. Personelle Änderungen nimmt Uwe Rösler bisher dennoch nicht vor. Jetzt geht es auch um seine eigene Zukunft.
Acht Spieltage hat es in diesem Jahr gedauert, bis der erste Bochumer den Abstiegskampf ausruft. Vize-Kapitän Philipp Hofmann hat dies nach der 0:2-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern getan und seiner Mannschaft fehlende Entschlossenheit attestiert: "Wir haben keine Energie und schaffen es nicht, uns im letzten Drittel durchzusetzen."
Nach drei Niederlagen in Folge steckt die Elf von Uwe Rösler endgültig in der Krise. Wieder einmal klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Vor allem die Offensive ist und bleibt die große Problemzone. Nur fünf Tore stehen auf der Habenseite, kein anderer Zweitligist ist harmloser. Das Alarmierende ist, dass keine nachhaltige Entwicklung zu erkennen ist. Auch auf dem Betzenberg hatte der VfL kaum nennenswerte Torchancen. Das war schon vergangene Woche gegen Arminia Bielefeld das größte Manko, teilweise auch davor.
Spieler und Verantwortliche loben zwar immer wieder die Struktur und den Spielaufbau, aber messbar ist das alles nicht, eher brotlose Kunst und Ballgeschiebe ohne Effekt. Es fehlen Überraschungsmomente, das Angriffsspiel ist viel zu statisch. Flanken kommen nicht an, Standards verpuffen, Eins-gegen-eins-Situationen gibt es kaum.
Gerrit Holtmann ist zu berechenbar und kann seine Explosivität nicht in gefährliche Torchancen ummünzen. Christian Rasmussen wirkt bisweilen etwas träge und lässt seine Fähigkeiten nur gelegentlich aufblitzen. Auch aus der Mittelfeldzentrale mangelt es an Torgefahr. Zudem ist Hofmann als alleinige Spitze abgemeldet, weil die Spielweise nicht wirklich zu ihm passt.
Röslers Skepsis gegenüber vielen Neuzugängen
Alternativen sieht Trainer Rösler offensichtlich nur wenige. Die Startelf gegen Kaiserslautern blieb trotz der enttäuschenden Vorstellung gegen Bielefeld unverändert. Auf die Frage, ob er an personelle Anpassungen denke, sagte Rösler am Samstag: "Das Transferfenster ist geschlossen." Und fügte hinzu, dass er alle verfügbaren Optionen im Laufe der Partie gezogen habe.
Offensichtlich ist: Rösler vertraut seinem Kader nicht uneingeschränkt, vor allem vielen Neuzugängen steht er skeptisch gegenüber. Charlie Patino, Berkan Taz und Jarne Steuckers wären mit ihrer Ballfertigkeit eigentlich für die angedachte Spielidee geeignet, werden aber allenfalls eingewechselt.
Klar ist: Rösler wird zügig Lösungen finden müssen, zumal es auch um seine eigene Zukunft geht. Eigentlich hatte ihm Geschäftsführer Ilja Kaenzig noch vor wenigen Wochen eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt. Doch im Umfeld hat längst eine Grundsatzdiskussion über Röslers Arbeit begonnen, mit zunehmend negativer Tendenz.
Sollten nicht alsbald bessere Leistungen und Ergebnisse folgen, dürfte sie auch auf die VfL-Bosse überschwappen. Angesichts des bevorstehenden Programms könnte der Herbst mal wieder ungemütlich werden. Es folgt eine englische Woche mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, dem Pokalduell mit Mainz 05 und einem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus
Quelle: Kicker.de
Acht Spieltage hat es in diesem Jahr gedauert, bis der erste Bochumer den Abstiegskampf ausruft. Vize-Kapitän Philipp Hofmann hat dies nach der 0:2-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern getan und seiner Mannschaft fehlende Entschlossenheit attestiert: "Wir haben keine Energie und schaffen es nicht, uns im letzten Drittel durchzusetzen."
Nach drei Niederlagen in Folge steckt die Elf von Uwe Rösler endgültig in der Krise. Wieder einmal klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Vor allem die Offensive ist und bleibt die große Problemzone. Nur fünf Tore stehen auf der Habenseite, kein anderer Zweitligist ist harmloser. Das Alarmierende ist, dass keine nachhaltige Entwicklung zu erkennen ist. Auch auf dem Betzenberg hatte der VfL kaum nennenswerte Torchancen. Das war schon vergangene Woche gegen Arminia Bielefeld das größte Manko, teilweise auch davor.
Spieler und Verantwortliche loben zwar immer wieder die Struktur und den Spielaufbau, aber messbar ist das alles nicht, eher brotlose Kunst und Ballgeschiebe ohne Effekt. Es fehlen Überraschungsmomente, das Angriffsspiel ist viel zu statisch. Flanken kommen nicht an, Standards verpuffen, Eins-gegen-eins-Situationen gibt es kaum.
Gerrit Holtmann ist zu berechenbar und kann seine Explosivität nicht in gefährliche Torchancen ummünzen. Christian Rasmussen wirkt bisweilen etwas träge und lässt seine Fähigkeiten nur gelegentlich aufblitzen. Auch aus der Mittelfeldzentrale mangelt es an Torgefahr. Zudem ist Hofmann als alleinige Spitze abgemeldet, weil die Spielweise nicht wirklich zu ihm passt.
Röslers Skepsis gegenüber vielen Neuzugängen
Alternativen sieht Trainer Rösler offensichtlich nur wenige. Die Startelf gegen Kaiserslautern blieb trotz der enttäuschenden Vorstellung gegen Bielefeld unverändert. Auf die Frage, ob er an personelle Anpassungen denke, sagte Rösler am Samstag: "Das Transferfenster ist geschlossen." Und fügte hinzu, dass er alle verfügbaren Optionen im Laufe der Partie gezogen habe.
Offensichtlich ist: Rösler vertraut seinem Kader nicht uneingeschränkt, vor allem vielen Neuzugängen steht er skeptisch gegenüber. Charlie Patino, Berkan Taz und Jarne Steuckers wären mit ihrer Ballfertigkeit eigentlich für die angedachte Spielidee geeignet, werden aber allenfalls eingewechselt.
Klar ist: Rösler wird zügig Lösungen finden müssen, zumal es auch um seine eigene Zukunft geht. Eigentlich hatte ihm Geschäftsführer Ilja Kaenzig noch vor wenigen Wochen eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt. Doch im Umfeld hat längst eine Grundsatzdiskussion über Röslers Arbeit begonnen, mit zunehmend negativer Tendenz.
Sollten nicht alsbald bessere Leistungen und Ergebnisse folgen, dürfte sie auch auf die VfL-Bosse überschwappen. Angesichts des bevorstehenden Programms könnte der Herbst mal wieder ungemütlich werden. Es folgt eine englische Woche mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, dem Pokalduell mit Mainz 05 und einem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
