Vor 11 Stunden
Fünf Langzeitausfälle beklagt der VfL Bochum, es fehlen Anführer auf dem Platz. Wie Enis Cokaj. Ist er eine Option für Wolfsburg? Der Stand bei den Verletzten.
Er sei wie ein „Rottweiler, der auch mal bellt“ hat ein Ex-Mitspieler mal über ihn gesagt, und Enis Cokaj hat dies bestätigt. Im Gespräch mit dieser Redaktion im Sommer, im übertragenen Sinne auf dem Platz. Der Sechser ist ein Typ für harte Zweikämpfe, einer, der Kollegen wachrüttelt, pushen und führen kann. Einer, der Aggressivität und Intensität vorlebt. Und einer, der fehlt seit dem 2:1-Sieg in Dresden, als er sich eine schwere strukturelle Muskelverletzung zugezogen hatte.
Auch wenn Tom Meyer, der 18-jährige Cokaj-Ersatz, zu den Lichtblicken gehört beim VfL Bochum, schmerzt sein Ausfall, zumal Meyer ja auch mit Cokaj eine Doppelsechs bilden könnte. In dieser Woche ist der 27-jährige Neuzugang zurückgekehrt in den Kreis des Teams, absolviert Teile des Mannschaftstrainings, erstmals seit gut sechs Wochen.
Englische Woche und dann Karlsruhe: Bochums Plan mit Cokaj
Der VfL steht vor einer Englischen Woche: Am Freitag geht es gegen Wolfsburg (18.30 Uhr/Sky), am Dienstag im Pokal gegen Mainz (18 Uhr), am Freitag darauf steigt das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus (18.30 Uhr). Die Partie gegen Wolfsburg kommt zu früh für den Albaner. Schafft es Cokaj bis Cottbus?
„Enis trainiert seit dieser Woche Teile mit uns“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag im Gespräch mit dieser Redaktion. „Er darf noch keinen aktiven Körperkontakt mit Spielern haben, das dauert noch eine Weile.“ Aber: „Er hat sich jetzt schon in der Reha ein sehr gutes Fitnesslevel erarbeitet, der Speed ist okay. Wenn er nun wieder mit uns mit Ball als ‚Halbaktiver‘ trainiert, wird ihm das helfen, uns wieder in relativ kurzer Zeit zur Verfügung zu stehen. Momentan ist er noch keine Option.“ Läuft es jetzt rund, könnte er in Cottbus zumindest in den Kader rücken und spätestens beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag, 8. November (13.30 Uhr), vorangehen. Danach steht die nächste, diesmal aber nur zweiwöchige Länderspielpause an, bevor der VfL zum FC St. Pauli reist (Samstag, 21. November, 20.30 Uhr).
Gerrit Holtmann trainiert mit Schiene und ist einsatzbereit
Seit Tagen bereits auf dem Platz sind auch wieder Jean Manuel Mbom, Oliver Olsen und Philipp Strompf. Sie trainieren – teils gemeinsam und mit Ball – mit Reha-Trainer Mathis Beckmann. Rechtsverteidiger Olsen, der seit Mitte September wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel fehlt, könnte vor dem KSC-Spiel ins Mannschaftstraining zurückkehren und bei St. Pauli wieder eine Option sein. Bei Mbom (Sprunggelenk-Verletzung) und Strompf (Schambeinprobleme) dürfte es nach aktuellem Stand noch länger dauern. In diesem Jahr wohl keine Rolle mehr in der 2. Liga wird Babis Drakas spielen. Der Außenstürmer ist nach seiner Meniskus-Operation noch in der Reha.
Immerhin: Neue Ausfälle sind bisher nicht hinzugekommen seit dem Spiel in Kaiserslautern. Gerrit Holtmann zog sich zwar eine Handverletzung zu. Doch der Linksaußen kehrte zunächst mit einem Gipsverband ins Training zurück, erhielt dann eine Schiene. Rösler am Dienstag: „Er hat gut trainiert, er ist eine Option für das Spiel gegen Wolfsburg.“
Quelle: WAZ.de
Er sei wie ein „Rottweiler, der auch mal bellt“ hat ein Ex-Mitspieler mal über ihn gesagt, und Enis Cokaj hat dies bestätigt. Im Gespräch mit dieser Redaktion im Sommer, im übertragenen Sinne auf dem Platz. Der Sechser ist ein Typ für harte Zweikämpfe, einer, der Kollegen wachrüttelt, pushen und führen kann. Einer, der Aggressivität und Intensität vorlebt. Und einer, der fehlt seit dem 2:1-Sieg in Dresden, als er sich eine schwere strukturelle Muskelverletzung zugezogen hatte.
Auch wenn Tom Meyer, der 18-jährige Cokaj-Ersatz, zu den Lichtblicken gehört beim VfL Bochum, schmerzt sein Ausfall, zumal Meyer ja auch mit Cokaj eine Doppelsechs bilden könnte. In dieser Woche ist der 27-jährige Neuzugang zurückgekehrt in den Kreis des Teams, absolviert Teile des Mannschaftstrainings, erstmals seit gut sechs Wochen.
Englische Woche und dann Karlsruhe: Bochums Plan mit Cokaj
Der VfL steht vor einer Englischen Woche: Am Freitag geht es gegen Wolfsburg (18.30 Uhr/Sky), am Dienstag im Pokal gegen Mainz (18 Uhr), am Freitag darauf steigt das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus (18.30 Uhr). Die Partie gegen Wolfsburg kommt zu früh für den Albaner. Schafft es Cokaj bis Cottbus?
„Enis trainiert seit dieser Woche Teile mit uns“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag im Gespräch mit dieser Redaktion. „Er darf noch keinen aktiven Körperkontakt mit Spielern haben, das dauert noch eine Weile.“ Aber: „Er hat sich jetzt schon in der Reha ein sehr gutes Fitnesslevel erarbeitet, der Speed ist okay. Wenn er nun wieder mit uns mit Ball als ‚Halbaktiver‘ trainiert, wird ihm das helfen, uns wieder in relativ kurzer Zeit zur Verfügung zu stehen. Momentan ist er noch keine Option.“ Läuft es jetzt rund, könnte er in Cottbus zumindest in den Kader rücken und spätestens beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag, 8. November (13.30 Uhr), vorangehen. Danach steht die nächste, diesmal aber nur zweiwöchige Länderspielpause an, bevor der VfL zum FC St. Pauli reist (Samstag, 21. November, 20.30 Uhr).
Gerrit Holtmann trainiert mit Schiene und ist einsatzbereit
Seit Tagen bereits auf dem Platz sind auch wieder Jean Manuel Mbom, Oliver Olsen und Philipp Strompf. Sie trainieren – teils gemeinsam und mit Ball – mit Reha-Trainer Mathis Beckmann. Rechtsverteidiger Olsen, der seit Mitte September wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel fehlt, könnte vor dem KSC-Spiel ins Mannschaftstraining zurückkehren und bei St. Pauli wieder eine Option sein. Bei Mbom (Sprunggelenk-Verletzung) und Strompf (Schambeinprobleme) dürfte es nach aktuellem Stand noch länger dauern. In diesem Jahr wohl keine Rolle mehr in der 2. Liga wird Babis Drakas spielen. Der Außenstürmer ist nach seiner Meniskus-Operation noch in der Reha.
Immerhin: Neue Ausfälle sind bisher nicht hinzugekommen seit dem Spiel in Kaiserslautern. Gerrit Holtmann zog sich zwar eine Handverletzung zu. Doch der Linksaußen kehrte zunächst mit einem Gipsverband ins Training zurück, erhielt dann eine Schiene. Rösler am Dienstag: „Er hat gut trainiert, er ist eine Option für das Spiel gegen Wolfsburg.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
