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Presseberichte zum DFB-Pokal Spiel VfL - Mainz
#1
   
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„Das ist keine Mission Impossible“
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Pokalzeit anne Castroper. Der VfL Bochum 1848 empfängt in der 2. Runde des DFB-Pokals den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Anstoß ist unter Flutlicht um 18 Uhr im Ruhrstadion. Vorab sprach VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über die Ausgangslage, die Englische Woche und den Gegner. 
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Die Situation ist im Vergleich zu Freitag unverändert. Enis Cokaj, Jean Manuel Mbom und Babis Drakas sowie Philipp Strompf und Oliver Olsen sind noch nicht fit für den Spieltagskader.
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… den Gegner: Mainz spielt in einem 5-3-2 gegen den Ball. Mannschaften von Urs Fischer werden immer sehr gut gecoacht, sind sehr strukturiert, haben klare Abläufe gegen den Ball und lassen ganz wenig Raum zwischen den Linien. Offensiv haben sie mit Philipp Tietz einen Zielspieler, der in beiden Strafräumen für sie Gold wert ist. Dazu haben sie mit Sheraldo Becker einen Läufer, der über 36 km/h auf den Rasen bringt. Da muss man sich überlegen, ob man Eins-gegen-Eins über den ganzen Platz verteidigt. Mainz ist der klare Favorit und wir müssen zuhause unseren Heim-Vorteil in die Waagschale werfen. Wir wollen dort weitermachen, wo wir am Freitag aufgehört haben, die Zuschauer mitnehmen und eine Atmosphäre erzeugen, die uns die Chance gibt, weiterzukommen.
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… das Wolfsburg-Spiel: Das Wichtigste war, dass die Mannschaft sich nach dem frühen Gegentor nicht ergeben hat. Aber meine Mannschaft ist astrein, hat keine Entschuldigungen gelten lassen und sich mit Intensität, aber auch gutem Fußball wieder in das Spiel reingekämpft. Das war für mich die beste Erkenntnis, zusammen mit dem Fakt, dass wir die Reihen mit den Fans schließen konnten, was mir persönlich sehr wichtig ist.
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… die Ausgangslage: Wir hatten nach dem Spiel am Freitag ein gutes Gefühl und das hat sich in den letzten Tagen verstärkt. Die Mannschaft weiß, dass wir mithalten können, wenn wir alles abrufen. Das gibt Selbstvertrauen und das ist alles, was diese Mannschaft braucht: Einen Plan an der Hand und Selbstvertrauen, was mit Ergebnissen kommt und der Art und Weise, wie wir gegen Wolfsburg aufgetreten sind. Die Herausforderung ist, dass wir uns zuhause gegen einen Bundesligisten messen dürfen. Darauf freuen wir uns. Du kannst jeden fragen von den Spielern und im Staff: Das ist keine „Mission Impossible“. Es ist klar, dass wir ein super Tag und auch ein bisschen Glück brauchen, aber es ist nicht unmöglich. Wir haben eine Chance. Darauf fokussieren wir uns und alles andere wird kommen, wie es kommt.
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… die Herangehensweise: Es wird in der Startelf die eine oder andere Veränderung geben. Viele Mannschaften spielen gegen Mainz in einer Fünferkette. Das haben wir auch in Kaiserslautern oder in Hannover gegen den Ball getan. Uns ist bewusst, dass Mainz auswärts sehr stark ist. Sie haben einen sehr guten Plan sowohl mit als auch gegen den Ball. Wir brauchen einen ausgezeichneten Tag. Aber wenn man den Vergleich zu Wolfsburg zieht, ist das von der individuellen Qualität fast schon ein Bundesliga-Kader, und jetzt treffen wir auf eine Bundesliga-Mannschaft. Das zeigt, dass wir gegen so ein Team bestehen können, so wie wir es im letzten Jahr im Pokal gegen Augsburg und phasenweise gegen Stuttgart getan haben. Wir sind in der Lage, zuhause gegen einen Bundesligisten mitzuhalten, der im Moment eine gute Phase hat. Das ist unsere Zielstellung. Wir denken nicht an Freitag, sondern gehen voll konzentriert in das Spiel morgen.
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… die Englische Woche: Ich habe in England viele Jahre gespielt und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es physisch absolut machbar ist. Das Wichtigste ist die mentale Komponente. Der Körper ist zu vielen Dingen in der Lage. Man muss aber mental voll auf der Höhe sein, um drei Spiele nacheinander auf hohem Niveau zu spielen. Ich habe als Spieler und als Trainer die Spiele immer mehr gemocht als das Training. Dafür sind wir Profis geworden, weil wir den Wettbewerb brauchen. Wir haben eine erfahrene Mannschaft, die in der Lage ist, sich darauf einzustellen.
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Das Flutlicht brennt, der Pokal lockt: Für den VfL Bochum geht es gegen Mainz um sportliche Ehre und dringend benötigte Einnahmen. 

Fußball an der Castroper Straße ist per se immer etwas anders als an vielen Profi-Standorten in Deutschland. Unter Flutlicht entfaltet sich die Magie des Ruhrstadions dann noch einmal mehr, wenn es eng und stimmungsgeladen ist, wenn der Schein der „Fliegenklatschen“, wie die markanten Flutlichtmasten an den vier Ecken auch gern genannt werden, die Mannen auf dem Rasen erleuchtet. Wenn es dann noch in einem K.-o.-Spiel zur Sache geht, wie am Dienstag gegen Mainz 05 (18 Uhr, Sky), kann man sich sicher sein, dass die Stimmung brodeln wird. 

Genau darauf setzt auch Bochums Trainer Uwe Rösler vor dem Duell mit dem Bundesligisten. „Mainz ist klarer Favorit, wir müssen den Heimvorteil in die Waagschale werfen. Wir wollen eine Atmosphäre erzeugen, die uns die Chance gibt, weiterzukommen“, sagte der 57-Jährige am Montagmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz. 

VfL Bochum braucht engagierte Leistung
Dafür braucht es von seiner Mannschaft mindestens solch eine konzentrierte und kämpferische Leistung wie gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Freitag. Das 1:1 sorgte nach zuvor drei Niederlagen in Serie in Bochum für eine Stimmungsaufhellung, wenngleich jeder Fan und jeder Verantwortliche weiß, dass man aufgrund eines Spiels noch lange nicht über den Berg ist. Dafür lief in den vergangenen Wochen zu viel unrund.

Gegen Mainz soll das allerdings keine Rolle mehr spielen. „Ich habe ein gutes Gefühl nach dem Spiel gehabt, die Mannschaft auch“, sagte Rösler. „Das hat sich weiter verstärkt. Die Mannschaft weiß, dass sie mithalten kann, wenn wir alles abrufen. Sie braucht einen Plan und Selbstvertrauen. Wir hätten gegen Wolfsburg sogar gewinnen können – vielleicht sogar müssen.“ Diese Erkenntnis soll das nötige Selbstvertrauen herauskitzeln, um dem klaren Favoriten ein Schnippchen zu schlagen. 

Rösler blendet finanzielle Aspekte aus
Zumal es für den Verein um eine Menge Geld geht. Über 900.000 Euro würde der VfL Bochum allein durch das Weiterkommen am Dienstagabend einnehmen, hinzu kommen die Zuschauer- und TV-Einnahmen aus dem Spiel gegen Mainz. Daran habe Rösler allerdings bislang keinen Gedanken verschwendet, sagte er. „Ich weiß, dass in Deutschland in den ersten Runden viel Geld ausgeschüttet wird. Das war aber kein Thema. Die Begeisterung, sich mit einem Bundesligisten zu messen, sollte groß genug sein. Wir haben eine Chance, wir müssen dran glauben und Glück haben. Das ist unser Fokus“, sagte er.

Das ist als klare Ansage an seine Mannschaft zu verstehen, von der er erneut eine erwachsene Leistung erwartet wie gegen Wolfsburg. Wer da mithalten könne, könne es auch gegen Mainz, ist sich Rösler sicher. Die individuelle Qualität der Wölfe etwa mit Fabian Reese und Muhammed Damar sei ähnlich der eines Bundesligisten. Entsprechend dürfe sich auch keiner seiner Spieler im Vorfeld zu große Gedanken machen. 

Zumal ein neuer Zusammenhalt Einzug gehalten hat. „Das Wichtigste war, dass die Mannschaft sich nicht ergeben hat. Meine Mannschaft ist astrein, hat alles probiert und sich mit Intensität und tollem Fußball hereingekämpft. Der Fakt, dass wir die Reihen schließen konnten, ist mir sehr wichtig“, sagte er rückblickend auf die Partie gegen Wolfsburg. Zusammen mit dem Stadion soll das nun für die Pokalüberraschung reichen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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