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Presseberichte zum 10. Spieltag Cottbus - VfL
#1
Mit einem Tor und in neuer Rolle sorgt Christian Rasmussen für frischen Wind beim VfL Bochum. Sein Einsatz in Cottbus bleibt dennoch fraglich. 

Als Christian Rasmussen im Sommer sein erstes Interview seit seinem Wechsel zum VfL Bochum mit dieser Redaktion führte, warnte er seine Gegner quasi vor. „Ich bin ein schneller Spieler und gehe gern hinter die letzte Kette, nutze gern meinen Körper und meinen linken Fuß, um den Cut nach innen zu machen und den Abschluss zu suchen“, sagte er damals im österreichischen Bramberg am Wildkogel. Die Defensive des 1. FSV Mainz 05 hätte am Dienstagabend also gewappnet sein können, als der Däne in der 46. Minute plötzlich frei im Strafraum auftauchte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Abschluss suchte. Dass zu seinem Treffer eine Menge Glück gehörte, ist allerdings auch Teil der Wahrheit. Egal war es Rasmussen trotzdem, denn sein Tor zum 1:0 ebnete den Weg für den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

„Vielleicht war ein bisschen Glück dabei, ja. Aber ich glaube, das Glück erarbeitet man sich selbst. So wie wir aufgetreten sind, haben wir uns diesen Sieg absolut verdient: defensiv extrem stabil und nach vorne gefährlich. Wir können wirklich stolz auf uns sein“, sagte ein sichtlich erleichterter Offensivspieler. Was er sich in diesem Moment nicht anblicken ließ: Ein Schlag auf die Rippe machte seine Auswechslung nötig, Trainer Uwe Rösler bangt um den Einsatz am Freitag im Auswärtsspiel bei Energie Cottbus (18.30 Uhr, Sky). Am Mittwoch trainierte Rasmussen zunächst individuell. 

Rasmussen schwer zu ersetzen
Ein Rasmussen in der aktuellen Form ist nämlich schwer zu ersetzen. Gegen Wolfsburg (1:1) bekam er eine Pause, damit er in der englischen Woche nicht jedes Spiel bestreiten muss. Gegen Mainz startete er dann als zentraler Stürmer. Eine ungewohnte Position für den gelernten Flügelspieler, mit der er sich allerdings sehr gut anfreundete. „Uwe hat mir gesagt, dass ich einfach meine Qualitäten auf den Platz bringen soll – vor allem mein Tempo und meine Wucht“, sagte Rasmussen selbst über seinen Auftritt als Stürmer. „Mein Auftrag war es, die gegnerische Abwehr müde zu spielen, damit Hoffi bei seiner Einwechslung gegen erschöpfte Gegenspieler leichtere Chancen vorfindet.“ Das ging auf. Denn Hofmann kam für den angeschlagenen Rasmussen und machte nach einem tollen Spielzug über Mansour Ouro-Tagba und Jarne Steuckers mit dem 2:0 alles klar.

Wie Rasmussen waren auch die beiden letztgenannten Spieler Sommer-Neuzugänge. Nach nun mehreren Monaten der Zusammenarbeit und einer Systemumstellung des Trainers, scheint beim VfL Bochum inzwischen etwas zusammenzuwachsen. Rasmussen zeigt dabei schon länger seine Qualitäten und konnte sie nun wieder in ein Tor ummünzen – wie bereits in der ersten Pokalrunde bei Greuther Fürth. 

Harte Arbeit zahlt sich beim VfL Bochum jetzt aus
Dabei bleibt Rasmussen aber bescheiden. „Ich freue mich für die Mannschaft und die harte Arbeit, die wir jeden Tag investieren. Endlich zahlt sich das aus – und das auch noch vor unseren Fans zu zeigen, ist großartig. Sie unterstützen uns in jedem einzelnen Spiel. Ihnen jetzt unsere Qualität zu beweisen und etwas zurückzugeben, ist eine Freude“, sagte er nach dem Einzug ins Achtelfinale. „Ich sehe, wie intensiv wir trainieren und wie wir uns gegenseitig pushen. Entscheidend ist aber vor allem, dass wir im Training wieder extrem viel voneinander einfordern. Das bringt jeden Einzelnen an sein Limit. Erst dadurch bist du in der Position, auch von deinen Mitspielern und vom gesamten Verein mehr zu verlangen. Jetzt sieht man, dass sich diese Haltung auszahlt“, sagte Rasmussen.

]url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article413527831/in-veraenderter-rolle-christian-rasmussen-belebt-den-vfl-bochum-immer-mehr.html] Quelle: WAZ.de [/url]
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
   
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.„Wissen, was auf uns zukommt“
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Zum Abschluss der Englischen Woche ist der VfL Bochum 1848 am Freitagabend, den 30. Oktober, beim FC Energie Cottbus zu Gast. Vor der weitesten Auswärtsreise der Saison beantwortete Cheftrainer Uwe Rösler auf der Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten. 
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Die Ausfälle von Babis Drakas, Jean Manuel Mbom sowie Oliver Olsen und Philipp Strompf sind aus den letzten Wochen bekannt. Beim Pokalspiel mussten Christian Rasmussen und Maxi Wittek verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Sie sind auf dem Weg der Besserung und wir müssen sehen, ob es reicht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass beide mit nach Cottbus kommen werden.
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… den Gegner: Wir wissen, was auf uns zukommt. Pele Wollitz hat es auf der Pressekonferenz auch angekündigt. Sie haben den Vorteil, eine ganze Woche Vorbereitung zu haben, und wollen diesen von Beginn an für sich nutzen. Sie werden eine hohe Intensität gehen und uns im Eins-gegen-Eins von der ersten Minute an stressen, um unsere Abläufe zu limitieren. Du tust Cottbus aber Unrecht, wenn du sie nur auf Energie beschränkst. Sie haben auch sehr gute, erfahrene Zocker in ihren Reihen, einen spielerischen Ansatz mit klaren Abläufen und Mut. Es geht viel über den Kampf, das müssen wir annehmen. Keiner von uns unterschätzt Cottbus, da mache ich mir keine Sorgen. Natürlich ist es schwierig am Ende einer Englischen Woche, aber manchmal wissen Spieler gar nicht, was noch in ihren Körpern steckt. Wenn wir diese Mentalität wie in Dresden, gegen Wolfsburg und Mainz für 90 Minuten auf den Platz bringen, dann haben wir eine sehr gute Chance.
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… die Herangehensweise: Wir sind seit dem Sommer in unseren Abläufen vor allem gegen den Ball relativ stabil. Da bedarf es nicht immer einer ganzen Woche Vorbereitung für uns. Wir wissen, wo die Räume sind, die Cottbus uns geben wird, und diese müssen wir konsequent bespielen. Wenn wir es schaffen, diese Energie auf den Platz zu bringen, und kompakt aus unserem Block heraus zu agieren, dann werden wir sehr gute Möglichkeiten bekommen. Cottbus hat bislang viele Tore kassiert, aber auch viele Tore geschossen. Es wird ein anderes Spiel als gegen Wolfsburg oder Mainz. Wir wollen nicht, dass es ein Basketball-Spiel wird, sondern versuchen, das Spiel auf unsere Art und Weise zu kontrollieren.
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… die Englische Woche: Das dritte Spiel ist immer das Schwierigste, gerade wenn du den Rhythmus nicht gewohnt bist. Dafür musst du körperlich, aber vor allem auch mental bereit sein. Gegen Mainz war es ein kontrollierteres Spiel von beiden Mannschaften. Cottbus wird mit ihrem hohen Pressing ein Chaos erzeugen wollen, um zu Ballgewinnen im Zentrum zu kommen. Das wird eine Herausforderung für uns. Wir müssen gedankenschnell agieren, uns sehr gut im Raum bewegen, um zeitige Anspielstationen zu schaffen und das Pressing zu überspielen.
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Jarne Steuckers: Wir wissen alle, was er kann. Jetzt war er endlich so weit, nach all den Herausforderungen die er hatte, von Anfang an zu spielen. Das hat er aus meiner Sicht sehr ordentlich gemacht. Gerade die Spielweise, die wir in den letzten beiden Spielen hatten, kommt ihm entgegen.
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Pele Wollitz: Die Bänke sind in Cottbus fast auf der Tribüne, du sitzt quasi neben den Zuschauern. Damit muss man auch umgehen können und wissen, was da auf einen zukommt. Wir sind beides erfahrene Trainer, die ehrlich sagen, was sie denken. Er ist ein authentischer Trainer, der in Cottbus sehr gute Arbeit leistet.
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… die Youngster: Der Kader hat sich aufgrund der vielen Verletzten fast von alleine aufgestellt. Davon haben alle den Anspruch, mindestens im Spieltagskader zu stehen. Das bietet aber positive Chancen für die Jugend. Lasse hat so viel gezeigt, dass er auch in Zukunft die Chance hat, im Kader zu stehen. Mansour hatte gegen Wolfsburg und jetzt gegen Mainz sehr gute Einwechslungen. Er ist im Training sehr willig, macht einen sehr guten Eindruck und profitiert natürlich auch von der Systemumstellung. Die Energie und Körperlichkeit, die er auf den Platz gebracht hat, waren für uns ein absoluter Mehrwert. Auch Leon hat seine Chance genutzt, sich seit der Vorbereitung über Kontinuität bei uns im Training einzubringen. Ich sehe, was er für seine Zukunft investiert, und das freut mich für ihn.
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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