10-25-2011, 09:15 PM
4:1! VfL steht im Achtelfinale
![[Bild: haching_518.jpg]](http://www.vflbochum.de/kickit/upload/news/2011_10_25/haching_518.jpg)
Unser VfL hat erstmals seit der Saison 2006/07 wieder das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Bei der Spielvereinigung Unterhaching setzte sich unsere Mannschaft in einer zwischenzeitlich sehr aufregenden Pokalpartie mit 4:1 (2:0) durch. Dabrowski (7.), Ginczek (21.), Federico (72.) und Chong Tese (75.) trafen für die Bochumer.
Das erste Aufeinandertreffen mit der Spielvereinigung Unterhaching im DFB-Pokal begann der VfL im Vergleich zum letzten Ligaspiel beim KSC (0:0) mit einer Veränderung in der Startelf: Für den verletzten Slawo Freier (Bänderriss) startete Daniel Ginczek. Damit einher ging eine taktische Umstellung, so setzte unser Cheftrainer Andreas Bergmann für das Duell mit dem Drittligisten auf zwei „echte“ Spitzen und einer Raute im Mittelfeld.
Derart offensiv ausgerichtet ging unsere Mannschaft im Hachinger Sportpark entsprechend forsch zu Werke und wurde früh belohnt. Björn Kopplin setzte sich auf dem Weg in den Strafraum gleich gegen drei Akteure der Spielvereinigung durch, passte quer auf Dabrowski, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (7.). Das frühe 1:0 für die Bochumer, das sollte Sicherheit geben. Von der Gastgeber-Elf war bis dahin nur wenig zu sehen. Das Team unseres Ex-Trainers Heiko Herrlich kam in Minute 12 erstmals zum Abschluss, doch der Versuch von Roland Sternisko verfehlte unseren Kasten deutlich.
Besser machte es unser Team. Nach einem kapitalen Ballverlust der Bayern im Spielaufbau brachte Giovanni Federico Angreifer Daniel Ginczek mit einem klugen Zuspiel in Position, der ließ sich nicht lange bitten und vollendete knallhart aus 16 Metern ins kurze Eck – das 2:0 für den VfL (21.). Es lief bis dahin wie geölt bei unserer Mannschaft. Die kurz darauf schon für eine Vorentscheidung hätte sorgen können. Wieder war es Ginczek, der nach Tese-Zuspiel erst am Hachinger Keeper scheiterte, im Nachschuss dann die Standfestigkeit des linken Torpfosten prüfte (29.).
Bis zur Pause war in der Folge die Spielvereinigung am Zug. Der Drittligist erspielte sich deutlich mehr Anteile und kam folgerichtig auch zu Chancen. Hachings auffälligster Offensivspieler Sascha Bigalke schoss knapp über die Latte (30.), dann zwang Florian Niederlechner unseren Schlussmann Andreas Luthe zu einer starken Tat (43.). Der Pausenpfiff von Referee Martin Petersen kam uns in der Drangperiode der Gastgeber nur gerade recht.
Wem der Fußballabend bis dahin zu Unaufgeregt über die Bühne ging, der sollte mit Wiederanpfiff auf seine Kosten kommen. Aus der Partie wurde ein echter Pokalfight mit vielen aufregenden Szenen, woran leider der Schiedsrichter einen nicht unerheblichen Anteil hatte. So pflückte Andreas Luthe einen hohen Ball in seinem Strafraum aus dem Hachinger Nachthimmel, wurde dabei von einem Akteur der Gastgeber angegangen, der daraufhin zu Boden ging. Zur allgemeinen Verwunderung erkannte Schiedsrichter Petersen in dieser Szene auf Strafstoß. Ein Witz. Doch für die Pointe sorgte glücklicherweise Luthe, der den Elfer von Tunjic aus dem Eck boxte (56.).
Für ähnlich viel Kopfschütteln sorgte die Entscheidung des unglücklich agierenden Unparteiischen nur neun Minuten später, als Petersen nach einem harmlosen Schubser von Inui gegen Sternisko erneut auf den Punkt zeigte. Diesmal nahmen die Hachinger das Geschenk dankend an, Bigalke verwandelte zum zwischenzeitlichen 1:2 (65.). Es wurde nun hektisch und bisweilen recht ruppig, ehe unsere Jungs die doppelte Beruhigungspille verabreichten. Erst schloss Federico gekonnt aus 16 Metern zum 1:3 ab (72.), dann sorgte Chong Tese nach einer sehenswerten Einzelaktion für den Endstand (75.). Achtelfinale, wir kommen!
Quelle: HP VfL Bochum 1848
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Unser VfL hat erstmals seit der Saison 2006/07 wieder das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Bei der Spielvereinigung Unterhaching setzte sich unsere Mannschaft in einer zwischenzeitlich sehr aufregenden Pokalpartie mit 4:1 (2:0) durch. Dabrowski (7.), Ginczek (21.), Federico (72.) und Chong Tese (75.) trafen für die Bochumer.
Das erste Aufeinandertreffen mit der Spielvereinigung Unterhaching im DFB-Pokal begann der VfL im Vergleich zum letzten Ligaspiel beim KSC (0:0) mit einer Veränderung in der Startelf: Für den verletzten Slawo Freier (Bänderriss) startete Daniel Ginczek. Damit einher ging eine taktische Umstellung, so setzte unser Cheftrainer Andreas Bergmann für das Duell mit dem Drittligisten auf zwei „echte“ Spitzen und einer Raute im Mittelfeld.
Derart offensiv ausgerichtet ging unsere Mannschaft im Hachinger Sportpark entsprechend forsch zu Werke und wurde früh belohnt. Björn Kopplin setzte sich auf dem Weg in den Strafraum gleich gegen drei Akteure der Spielvereinigung durch, passte quer auf Dabrowski, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (7.). Das frühe 1:0 für die Bochumer, das sollte Sicherheit geben. Von der Gastgeber-Elf war bis dahin nur wenig zu sehen. Das Team unseres Ex-Trainers Heiko Herrlich kam in Minute 12 erstmals zum Abschluss, doch der Versuch von Roland Sternisko verfehlte unseren Kasten deutlich.
Besser machte es unser Team. Nach einem kapitalen Ballverlust der Bayern im Spielaufbau brachte Giovanni Federico Angreifer Daniel Ginczek mit einem klugen Zuspiel in Position, der ließ sich nicht lange bitten und vollendete knallhart aus 16 Metern ins kurze Eck – das 2:0 für den VfL (21.). Es lief bis dahin wie geölt bei unserer Mannschaft. Die kurz darauf schon für eine Vorentscheidung hätte sorgen können. Wieder war es Ginczek, der nach Tese-Zuspiel erst am Hachinger Keeper scheiterte, im Nachschuss dann die Standfestigkeit des linken Torpfosten prüfte (29.).
Bis zur Pause war in der Folge die Spielvereinigung am Zug. Der Drittligist erspielte sich deutlich mehr Anteile und kam folgerichtig auch zu Chancen. Hachings auffälligster Offensivspieler Sascha Bigalke schoss knapp über die Latte (30.), dann zwang Florian Niederlechner unseren Schlussmann Andreas Luthe zu einer starken Tat (43.). Der Pausenpfiff von Referee Martin Petersen kam uns in der Drangperiode der Gastgeber nur gerade recht.
Wem der Fußballabend bis dahin zu Unaufgeregt über die Bühne ging, der sollte mit Wiederanpfiff auf seine Kosten kommen. Aus der Partie wurde ein echter Pokalfight mit vielen aufregenden Szenen, woran leider der Schiedsrichter einen nicht unerheblichen Anteil hatte. So pflückte Andreas Luthe einen hohen Ball in seinem Strafraum aus dem Hachinger Nachthimmel, wurde dabei von einem Akteur der Gastgeber angegangen, der daraufhin zu Boden ging. Zur allgemeinen Verwunderung erkannte Schiedsrichter Petersen in dieser Szene auf Strafstoß. Ein Witz. Doch für die Pointe sorgte glücklicherweise Luthe, der den Elfer von Tunjic aus dem Eck boxte (56.).
Für ähnlich viel Kopfschütteln sorgte die Entscheidung des unglücklich agierenden Unparteiischen nur neun Minuten später, als Petersen nach einem harmlosen Schubser von Inui gegen Sternisko erneut auf den Punkt zeigte. Diesmal nahmen die Hachinger das Geschenk dankend an, Bigalke verwandelte zum zwischenzeitlichen 1:2 (65.). Es wurde nun hektisch und bisweilen recht ruppig, ehe unsere Jungs die doppelte Beruhigungspille verabreichten. Erst schloss Federico gekonnt aus 16 Metern zum 1:3 ab (72.), dann sorgte Chong Tese nach einer sehenswerten Einzelaktion für den Endstand (75.). Achtelfinale, wir kommen!
Quelle: HP VfL Bochum 1848
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."