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Konkurrenz für Wittek
#2
Der VfL Bochum hat die erste Verstärkung für seinen Kader gefunden. Ein neuer Linksverteidiger wechselt aus Skandinavien an die Castroper Straße. 

An die Witterungsbedingungen musste sich Mikkel Rakneberg gar nicht groß gewöhnen. Schneetreiben ist er auch aus seiner norwegischen Heimat gewöhnt. Zu sehr muss sich der Neuzugang aber auf die weiße Pracht in Bochum nicht einstellen. Schon am Sonntag fliegt der 23-Jährige mit ins Trainingslager nach Belek. Am Freitag allerdings unterschrieb er erst einmal seinen Vertrag an der Castroper Straße bis zum 30.6.2029. 

Als Uwe Rösler kurz vor Weihnachten noch einmal im Ruhrstadion zum Interview mit dieser Redaktion zusammen saß, sprach er auch über das anstehende Transferfenster. An der Balance im Kader könne man arbeiten, sagte er damals. Auf einigen Positionen gäbe es nur eine dünne Decke. Solche eine Position: Die des Linksverteidigers. Maximilian Wittek ist dort derzeit nahezu konkurrenzlos. Kürzlich spielte der gelernte Rechtsverteidiger Felix Passlack auf der Seite. Theoretisch könnte dies auch Romario Rösch, doch unter Rösler ist er noch ohne jede Einsatzminute.

Nun ist diese Position mit Rakneberg verstärkt worden. Der Norweger kommt ablösefrei aus seinem Heimatland an die Castroper Straße, da sein Vertrag bei Kristiansund mit dem Silvesterfeuerwerk ausgelaufen war. Beim VfL Bochum bekommt der 1,87 Meter große Außenverteidiger die Rückennummer 18 und soll auf der linken Seite Maximilian Wittek unter Druck setzen. Allerdings kann Rakneberg auch auf der linken Seite im Mittelfeld spielen – eine Position, die ebenfalls nicht üppig besetzt ist im Kader. Der Spieler gilt als gut ausgebildet und mit viel Potenzial für die Zukunft. Sein Marktwert stieg zuletzt stark an. 

VfL Bochum nimmt skandinavischen Markt in den Fokus
Rakneberg passt durchaus ins Raster des VfL. Nach Informationen dieser Redaktion ist der skandinavische Markt mehr in den Fokus geraten. Das neue Team um die Sportliche Leitung scoutet nicht mehr nur auf den bislang üblichen Märkten, sondern sondiert auch weitere Märkte und spannende Spieler mit Potenzial, profitiert dabei von einem großen Netzwerk von Brunnschneider, dem neuen Direktor Scouting, Recruitment & Data. Hilfreich dürfte auch sein, dass sich Rösler in Skandinavien gut auskennt. 

Spannend sind die Länder im Norden Europas zudem, weil dort im Winter aufgrund der Spielweise pro Kalenderjahr viele Verträge auslaufen. So auch bei Rakneberg, der seit dem 1. Januar 2026 vereinslos ist. Sein Vorteil: Er ist flexibel einsetzbar, ist sogar gelenter Stürmer und hat die Gier, nach vorn zu gehen. In der abgelaufenen Saison in Norwegen war er Stammspieler bei Kristiansund. 

„Er muss aggressiv und dynamisch sein und nach vorn denken“, beschrieb Rösler seine Wunsch-Neuzugänge beim VfL Bochum kürzlich im Interview mit dieser Redaktion. „Wir brauchen Tempo und Spieler, die nach vorn spielen wollen, die Risiko nehmen und offensiv denken. Wichtig sind auch die menschlichen Eigenschaften. Ein Spieler muss trainierbar sein. Und der Spieler muss den Teamgedanken beim VfL Bochum verstehen. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Aber jeder muss verstehen, dass es hier nur gemeinsam geht.“ Diese Attribute soll, schenkt man norwegischen Medien Glauben, Rakneberg durchaus mitbringen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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Konkurrenz für Wittek - von Herr Bert - 01-01-2026, 03:56 PM
RE: Konkurrenz für Wittek - von Herr Bert - 01-02-2026, 04:16 PM
RE: Konkurrenz für Wittek - von Herr Bert - 01-02-2026, 04:41 PM

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