Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ostkurve bereits jetzt „geringfügig überlastet“
#2
Fans des VfL Bochum dürfen seit dem Spiel gegen Bielefeld in der Ostkurve nicht mehr hüpfen. Nach viel Kritik prüft die Stadt eine neue Strategie. 

Das Hüpfverbot in der Ostkurve des Ruhrstadions hat für ordentlich Kritik gesorgt – jetzt könnte es allerdings früher wieder aufgehoben werden als zunächst befürchtet. Denn: Die Stadt prüft, ob die Ostkurve schon früher saniert werden kann als ursprünglich geplant. Sollte das der Fall sein, dürften die Fans des VfL Bochum in der Fankurve wieder gemeinsam hüpfen. 

Schon von Anfang an war klar, dass das Hüpfverbot nur bis zum Ende der Sanierungsarbeiten 2028 gilt. Denn eigentlich sollte die Ostkurve als eine der letzten Tribünen – ab dem Sommer 2028 – saniert werden. Die Modernisierung sollte in zwei Abschnitten erfolgen, damit nie die komplette Kurve gesperrt werden muss. 

Aktuell wird daher geprüft, ob die Sanierung der Stehplatz-Tribüne vorgezogen werden kann. Das verkündete Ralf Meyer, Chef der Sportstätten Besitzgesellschaft, der Eigentümerin des Ruhrstadions, im Ausschuss für Planung und Grundstücke am Dienstag (13. Oktober). Innerhalb der nächsten zwei Wochen soll es Gewissheit geben. Gleichzeitig sollen auch Messungen der Sitzplatz-Tribünen sowie des Gästebereichs durchgeführt werden, ergänzte Meyer. 

VfL-Bochum-Fans dürfen nicht mehr hüpfen – bis zum Ende der Sanierung
Seit dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld dürfen die Fans des VfL Bochum nicht mehr gemeinschaftlich hüpfen. Das verkündeten die Sportstätten Besitzgesellschaft und der VfL Bochum in einer gemeinsamen Erklärung in der Woche vor der Partie.

Der Grund für das Verbot: Durch das choreografierte Hüpfen entstünden spürbare Schwingungen in der Kurve. Diese könnten bei Fans zu „Unwohlsein“ führen, was eine Massenpanik auslösen könnte. Ein Gutachten des Ingenieurbüros Hellmich zeigt, dass die Tribünenelemente bei den gemessenen Beschleunigungen bereits geringfügig überlastet sind. Die Kurve trage also nur dann, wenn die Fans nicht gemeinsam synchronisiert hüpfen. Aber: „Die Tribüne ist standfest“, betonte Ralf Meyer zuletzt auf Nachfrage der WAZ. 

Das Verbot und die Kommunikation dessen lösten in der vergangenen Woche viel Kritik aus, weswegen die CDU eine kurzfristige Anfrage zu dem Thema einreichte. „Es ist gut, dass jetzt sorgfältig jede Ecke überprüft wird. Es geht um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Stadions anne Castroper. Und wenn die Tribünenstufen unter Belastung an sicherheitsrelevante Grenzen stoßen, kann man nicht vorsichtig genug sein“, sagte der planungspolitische Sprecher der CDU, Stefan Klapperich, und ergänzte: „Die beste Nachricht ist, dass nach der Stadionsanierung die Ostkurve wie früher nutzbar sein soll – Hüpfen inklusive.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Ostkurve bereits jetzt „geringfügig überlastet“ - von Herr Bert - 10-14-2026, 01:51 PM

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste