Gestern, 11:19 AM
Berkan Taz durfte diesmal von Beginn an ran - und gab dem Spiel des VfL Bochum eine neue Note. Er erklärt seine Rolle und was ihm Trainer Rösler sagte.
Berkan Taz war gut drauf. Im Spiel des VfL Bochum gegen Wolfsburg, bei der stärksten Heimleistung der Saison, beim 1:1 gegen den Aufstiegsfavoriten. Und danach. „Vom Gefühl her“, sagte der eigentlich klassische Regisseur in der Interviewzone, „habe ich noch nie so defensiv gespielt wie heute. Ich denke, ich habe es auch gegen den Ball ganz okay gemacht.“ Der 27-Jährige lachte wie ein glücklicher Sieger. Und so durften sich die Bochumer und speziell Taz auch fühlen nach dem hart erkämpften und verdienten Remis.
Taz macht den Unterschied: Einsatz und Spielkunst vereint
Den Unterschied zu den zuletzt blassen Auftritten aber machte Taz. Erstklassig war seine Drehung mit anschließendem Doppelpass mit Miyoshi. Er rannte, ackerte, er spielte Fußball – und zog ab aus allen Lagen. Auch, weil ihm Trainer Uwe Rösler dazu ermunterte: „lch habe viel Vertrauen vom Trainer bekommen. Uwe meinte, spiele einfach wie letztes Jahr, mache dir nicht so einen Kopf und dann wird es schon klappen. Und dann habe ich einfach frei aufgespielt und gezeigt, was mich ausmacht.“
Taz blickte aber vor allem aufs Team, das nach dem frühen 0:1 nicht zusammenbrach, sondern gleich eine Reaktion zeigte, was auch Uwe Rösler mehrmals herausstellte. „Mental stark“ sei man gewesen nach dem 0:1-Traumtor von Fabian Reese in Minute zwei, erklärte Taz. „Wir haben gesagt, wir machen weiter, und jeder hat dann gezeigt, was wir draufhaben.“
Und das nach all den Pleiten zuletzt, einer harten Woche. „Natürlich spürt man das, wenn man da unten drin ist als VfL, was nicht typisch ist für so einen großen Verein. Wir haben uns ein gutes Gefühl gegeben.“ Philipp Hofmann, Timo Horn, Maxi Wittek seien vorangegangen, „die Trainingswoche war auch gut, das hat uns Vertrauen gegeben.“
Rösler lobt Taz und Miyoshi auch für Defensivarbeit
Trainer Rösler war zufrieden mit Taz, ebenso wie mit Miyoshi. Seine Zehner, sagte er, „haben es beide sehr gut gemacht. Sie hatten zahlreiche Schüsse in der Box, von der Strafraumgrenze, haben immer wieder kombiniert auf engstem Raum. Und sie haben es beide auch defensiv relativ gut gemacht“, erklärte der Coach. Vor allem bei Taz war dies vor dem Anpfiff das Wagnis, weil er diese Arbeit gegen den Ball, noch dazu auf höchstem Zweitliga-Niveau, nicht gewohnt ist. Taz meisterte die Prüfung, ehe er völlig ausgepumpt vom Feld ging in Minute 73.
Vor allem aber belebte er die zuletzt so harmlose Offensive entscheidend. Taz allein hatte in der ersten Halbzeit fünf Abschlüsse, sie wurden geblockt, gingen darüber, einmal parierte Timon Wellenreuther. Der einzige Haken für den Topscorer des SC Verl der beiden Vorjahre. „Die Spielfreude ist da. Wenn der Ball mal reingeht, klappen vielleicht noch mehr Sachen, habe ich noch mehr Selbstvertrauen.“ Vielleicht schon gegen Mainz: Bereits am Dienstag (18 Uhr) kommt in der zweiten DFB-Pokalrunde eine noch härtere Prüfung auf den VfL Bochum zu, ehe es am Freitag nach Cottbus geht. Beim Aufsteiger muss der VfL nun seine Leistung bestätigen. Und punkten. Trotz der guten Leistung gegen Wolfsburg ist Bochum ja nah am Abstiegsplatz und nun seit fünf Partien ohne Sieg.
Quelle: WAZ.de
Berkan Taz war gut drauf. Im Spiel des VfL Bochum gegen Wolfsburg, bei der stärksten Heimleistung der Saison, beim 1:1 gegen den Aufstiegsfavoriten. Und danach. „Vom Gefühl her“, sagte der eigentlich klassische Regisseur in der Interviewzone, „habe ich noch nie so defensiv gespielt wie heute. Ich denke, ich habe es auch gegen den Ball ganz okay gemacht.“ Der 27-Jährige lachte wie ein glücklicher Sieger. Und so durften sich die Bochumer und speziell Taz auch fühlen nach dem hart erkämpften und verdienten Remis.
Taz macht den Unterschied: Einsatz und Spielkunst vereint
Den Unterschied zu den zuletzt blassen Auftritten aber machte Taz. Erstklassig war seine Drehung mit anschließendem Doppelpass mit Miyoshi. Er rannte, ackerte, er spielte Fußball – und zog ab aus allen Lagen. Auch, weil ihm Trainer Uwe Rösler dazu ermunterte: „lch habe viel Vertrauen vom Trainer bekommen. Uwe meinte, spiele einfach wie letztes Jahr, mache dir nicht so einen Kopf und dann wird es schon klappen. Und dann habe ich einfach frei aufgespielt und gezeigt, was mich ausmacht.“
Taz blickte aber vor allem aufs Team, das nach dem frühen 0:1 nicht zusammenbrach, sondern gleich eine Reaktion zeigte, was auch Uwe Rösler mehrmals herausstellte. „Mental stark“ sei man gewesen nach dem 0:1-Traumtor von Fabian Reese in Minute zwei, erklärte Taz. „Wir haben gesagt, wir machen weiter, und jeder hat dann gezeigt, was wir draufhaben.“
Und das nach all den Pleiten zuletzt, einer harten Woche. „Natürlich spürt man das, wenn man da unten drin ist als VfL, was nicht typisch ist für so einen großen Verein. Wir haben uns ein gutes Gefühl gegeben.“ Philipp Hofmann, Timo Horn, Maxi Wittek seien vorangegangen, „die Trainingswoche war auch gut, das hat uns Vertrauen gegeben.“
Rösler lobt Taz und Miyoshi auch für Defensivarbeit
Trainer Rösler war zufrieden mit Taz, ebenso wie mit Miyoshi. Seine Zehner, sagte er, „haben es beide sehr gut gemacht. Sie hatten zahlreiche Schüsse in der Box, von der Strafraumgrenze, haben immer wieder kombiniert auf engstem Raum. Und sie haben es beide auch defensiv relativ gut gemacht“, erklärte der Coach. Vor allem bei Taz war dies vor dem Anpfiff das Wagnis, weil er diese Arbeit gegen den Ball, noch dazu auf höchstem Zweitliga-Niveau, nicht gewohnt ist. Taz meisterte die Prüfung, ehe er völlig ausgepumpt vom Feld ging in Minute 73.
Vor allem aber belebte er die zuletzt so harmlose Offensive entscheidend. Taz allein hatte in der ersten Halbzeit fünf Abschlüsse, sie wurden geblockt, gingen darüber, einmal parierte Timon Wellenreuther. Der einzige Haken für den Topscorer des SC Verl der beiden Vorjahre. „Die Spielfreude ist da. Wenn der Ball mal reingeht, klappen vielleicht noch mehr Sachen, habe ich noch mehr Selbstvertrauen.“ Vielleicht schon gegen Mainz: Bereits am Dienstag (18 Uhr) kommt in der zweiten DFB-Pokalrunde eine noch härtere Prüfung auf den VfL Bochum zu, ehe es am Freitag nach Cottbus geht. Beim Aufsteiger muss der VfL nun seine Leistung bestätigen. Und punkten. Trotz der guten Leistung gegen Wolfsburg ist Bochum ja nah am Abstiegsplatz und nun seit fünf Partien ohne Sieg.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
