[MEDIA=youtube]eQ-dUqveUGs[/MEDIA]
Gertjan Verbeek (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Tja, ein 1:1, wir haben einen Punkt. Ob ich damit zufrieden bin? Ich kann nur sagen, dass meine Mannschaft kämpferisch alles gegeben hat, weil sie es geben musste. Gegen die Art und Weise unseres heutigen Auftritts kann ich also nicht viel sagen. Der Gegner hat viele lange Bälle gespielt, viel haben wir daraus nicht zugelassen. Und in den wenigen Momenten, in denen das Nürnberger Pressing nicht funktioniert hat, waren wir da – sowohl in der ersten Halbzeit als auch in der zweiten. Da waren wir gefährlich im Umschaltspiel. Aus einer solchen Situation haben wir auch das Tor gemacht, von dem ich gehofft habe, dass es vorentscheidend sei. Wir wurden dann immer weiter zurückgedrängt durch die Nürnberger, die ihre Qualitäten sicherlich im Kopfballspiel haben. Wir haben zu viele Frei- und Eckstöße zugelassen und sind dann einmal bestraft worden und beinahe noch ein zweites Mal, als Hoogland auf der Linie klären konnte. Für uns ist das Unentschieden zwar schade, aber ich glaube schon, dass beide Mannschaften das bekommen haben, was sie verdient haben.
René Weiler (Cheftrainer 1. FC Nürnberg): Die erste Halbzeit war sicherlich für die Zuschauer weniger spannend als für uns Trainer. Wir haben Bochum nicht ins Spiel kommen lassen, ohne jedoch selber zu Chancen zu kommen. In der zweiten Halbzeit war das 0:1 der Bochumer irgendwie wegweisend, das Spiel wurde offener. Normalerweise ist die Mannschaft, die in Führung geht, in einer solchen Partie enorm im Vorteil. Doch wir haben sehr gut reagiert und haben nach einem Standard den Ausgleich erzielt. Nicht von ungefähr, denn wenn ich auf die Statistik schaue, hatten wir etliche Eckbälle und der VfL keinen. Dennoch hatten wir großes Glück, dass wir nicht unmittelbar nach dem Ausgleich den erneuten Rückstand kassiert haben. Gegen Ende der Partie hatten wir große Chancen, wovon wir hätten mindestens eine nutzen müssen. Da wir aber auch immer auf der Hut sein mussten vor den gefährlichen Bochumer Kontern, müssen wir am Ende den Punkt akzeptieren.
[MEDIA=youtube]Q4opV_afeeM[/MEDIA]