08-03-2016, 08:30 PM
Liebe Freunde des Saisonstarts,
das letzte Punktspiel der Saison 2015/2016 endete mit 4:2 in Heidenheim. 84 Tage und eine Europameisterschaft später beginnt für unseren VfL die Spielzeit 2016/2017 mit einem Heimspiel gegen Union Berlin am kommenden Samstag. Unser VfL bestritt eine durchschnittliche Vorbereitung, konnte aber seine Generalprobe am vergangenen Freitag mit 1:0 gegen den Hamburger SV durch ein Tor von Mlapa, der in der Sommerpause langfristig verlängerte, gewinnen in einer Formation, die sehr nach Startelf aussah gegen einen HSV, der keine Stars schonte. Der Kader des VfL wurde gerade in der Offensive fast rundum neu aufgestellt und mit Bulut (SC Freiburg), Terrazzino (TSG Hoffenheim) und Haberer (ebenfalls SC Freiburg) neben dem großen Verlust von Torschützenkönig Terodde, der in der Liga blieb und bei Absteiger VfB Stuttgart unterschrieb, verließen insgesamt vier Spieler den VfL, die in der letzten Saison einen nicht unbeachtlichen Anteil an der guten Platzierung hatten, während die weiteren Abgänge bis auf Urgestein Luthe, der in die Bundesliga zum FCA wechselte, sportlich nicht schwer ins Gewicht fielen. Aber: Hochstätter holte auf der Gegenseite viele hoch veranlagte Spieler, band viele Talente aus dem Talentwerk an den Verein und investierte auch einen Teil der Einnahmen in einen Akteur wie Stiepermann aus Fürth, der nach 2 vorherigen Absagen an den VfL jetzt endlich in Bochum unterzeichnete und ein Königstransfer werden könnte. Mit einem Durchschnittsalter von nur 21,4 Jahren bastelte Hochstätter mit Verbeek somit einen Kader, der viel Entwicklungspotential hat.
Berlin mit ordentlicher Vorbereitung
Gegner Union Berlin, die mit Trainer Jens Keller einen sehr guten Mann in die Bundeshauptstadt lotsten, spielte eine ordentliche Vorbereitung und verlor nur ein Testspiel gegen den FC Watford, während man auf der Gegenseite unter anderem Udinese Calcio mit 3:2 besiegte und auch im letzten Testspiel gegen den FC Utrecht mit 3:0 gewonnen wurde.
Abgang von Torjäger Wood schmerzhaftester Abgang
Zwar mussten die Eisernen Toptorjäger Wood zum HSV ziehen lassen, aber sonst gab es fast keine Abgänge aus der Startelf. Auf der Gegenseite wurde Leihgabe Felix Kroos von Werder Bremen fix verpflichtet. Woods Abgang soll Angreifer Hosiner (Stade Rennes, zuletzt 1. FC Köln) kompensieren und in der Verteidigung holte Berlin mit Lenz (Borussia Mönchengladbach II) und Petersen (HB Köge/Dänemark) zwei Linksverteidigertalente und aus Köln kam Mesenhöler als Torwarttalent, während Torhüter Gspurning von Schalke der mit Abstand älteste Neuzugang war.
Bilanz spricht für den Gegner
Von 14 Spielen gewann der VfL gegen Union Berlin nur fünf Begegnungen bei zwei Unentschieden und insgesamt sieben Niederlagen. Der letzte Heimsieg gelang uns in der Saison 2011/2012 durch ein 4:2 und den letzten Dreier holten wir vor zwei Jahren zum Saisonauftakt durch einen 2:1-Erfolg in Berlin nach Toren von Latza und Maltritz.
Hamburg-Test ließ Startelf erkennen
Im letzten Test gegen den HSV war eine klare Tendenz erkennbar, wer Samstag spielen wird. Ausfallen werden Samstag Fabian, Novikovas und Gündüz, wobei Letzterer auf dem Trainingsplatz endlich wieder gesehen wurde. Weiter so!
Die Elf am Samstag erwarte ich wie folgt:
Riemann - Celozzi, Hoogland, Bastians, Perthel - Losilla, Stiepermann - Weilandt, Eisfeld, Stöger – Mlapa.
Keller kann scheinbar auf eingespielte Elf setzen
Bei Union fallen Daube, Kessel, Köhler und Korte aus. Folgende Elf könnte Samstag denkbar sein:
Busk - Trimmel, Leistner, Schönheim, Pedersen - Kroos, Kreilach, Fürstner (Zejnullahu) - Skrzybski (Brandy), Hosiner, Redondo (Nikci).
Kommen wir gut in die Saison?
Auch wenn Union für den VfL schwer zu bespielen in letzter Zeit war, so konnten wir vor zwei Jahren trotzdem sogar an der Alten Försterei einen Traumstart hinlegen. Den erhoffe ich mir Samstag und hoffe auf einen 2:0-Sieg.