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03-11-2025, 06:27 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-11-2025, 06:36 PM von Herr Bert.)
17 Feldspieler starteten nach dem Bayern-Coup in die Trainingswoche beim VfL Bochum auf dem Platz. Gegen Frankfurt aber sollen fast alle einsatzbereit sein.
Es war eine Schlüsselszene beim 3:2-Triumph des VfL Bochum in München. Joao Palhinha traf Georgios Masouras mit gestreckter Sohle am Knöchel, nachdem er zuvor den Ball gespielt hatte. Der Bayern-Profi sah die Rote Karte, wurde vom DFB-Sportgericht für eine Ligapartie gesperrt. Masouras‘ Knöchel lief bunt an, die blaue Farbe hat sich mittlerweile durchgesetzt.
Doch der Grieche ist hart im Nehmen: In München spielte er weiter, sorgte mit für die Wende, und am Dienstag absolvierte der Angreifer auch das komplette Mannschaftstraining auf dem Platz. Masouras wird mit Philipp Hofmann wohl auch am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt das Angriffs-Duo des VfL bilden.
Hecking über Boadu: Kann sich diese Woche zeigen
Dabei hat Trainer Dieter Hecking eine Alternative mehr: Denn Myron Boadu ist bereits am Sonntag wie geplant ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Beim 2:2 in Kiel vor rund einem Monat hatte er sich nach seinem Doppelpack vor der Pause einen Muskelfaserriss zugezogen, verpasste die vier folgenden Partien. „Er hat seine Verletzung auskuriert und diese Woche die Möglichkeit, sich zu zeigen“, sagte Hecking am Dienstagnachmittag.
Läuft alles nach Plan, können zwei weitere Spieler gegen Frankfurt wieder mitwirken. Ivan Ordets soll nach Hüftproblemen ebenso am Mittwoch wieder komplett trainieren wie Flügelspieler Gerrit Holtmann nach seinem kleinen Muskelfaserriss. Beide verpassten zwei Partien. Da Bernardo nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlt, ist mit Verteidiger Ordets sogar in der Startelf zu rechnen.
Bernardo tritt kürzer: Achillessehne macht Probleme
Bernardo, dessen Vertrag sich nach noch zwei weiteren Spielen bis zum Sommer 2026 verlängert im Fall des Klassenerhalts, wird in dieser Woche kürzer treten. „Er hat sich in den letzten Wochen mit Achillessehnen-Problemen beschäftigen müssen. Er wird in dieser Woche nur dosiert trainieren, damit er das auskurieren kann“, erklärte Hecking. Nach der Frankfurt-Partie ist eine Länderspielpause. Bernardo hat also fast drei Wochen Zeit bis zum nächsten Ligaspiel in Leverkusen (Freitag, 28. März).
Nur im Kraftraum war am Dienstag auch Moritz Broschinski, der beim Training am Sonntag einen Tritt in die Wade abbekommen hatte, erklärte Hecking. Der Stürmer, seit Masouras‘ Ankunft nur noch Joker, soll aber „aller Voraussicht nach“ ebenfalls am Mittwoch wieder dabei sein. Ersatzverteidiger Mo Tolba fehlte zudem erkrankt.
Hecking: „Sind als Mannschaft brutal zusammen“
Drei Tage nach dem Bayern-Sieg lenkte Hecking den Fokus auf die nächsten Aufgaben. Dafür legte er bei der Spielanalyse am Dienstag auch den „Finger auch in die Wunde“, zeigte Szenen, als der VfL in der Box-Verteidigung nicht gut sortiert war.
Er zeigte aber bereits am Sonntag auch Bilder, die einschwören auf den Endspurt. Videoanalyst Niklas Honnete hatte sie eingefangen nach dem Schlusspfiff: Bilder der Ersatzspieler, die eine ausgelassene Jubeltraube bildeten.
„Das ist das Gefühl, das wir alle haben, dass wir als Mannschaft brutal zusammen sind und keiner ausschert“, lobte Hecking den Teamgeist. Neun Endspiele stünden noch an, das erste gegen die Eintracht. Hecking: „Wir müssen wissen, dass wir uns alles wieder neu erarbeiten müssen am Sonntag. Frankfurt hat eine gute Mannschaft. Wir werden das ganze Stadion brauchen.“
Quelle: WAZ.de
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Gegen Bayern München holte sich der Brasilianer seine fünfte Gelbe Karte ab. Gegen Eintracht Frankfurt ist VfL-Trainer Hecking zum Umbau seiner Fünferkette gezwungen.
56 Minuten waren bei der Partie des VfL Bochum beim FC Bayern gespielt, es stand 2:2, da wusste VfL-Trainer Dieter Hecking bereits, dass er seine Abwehr am nächsten Spieltag für die Partie gegen Eintracht würde umbauen müssen. An der Mittellinie kam Bernardo gegen Leroy Sané zu spät, Schiedsrichter Christian Dingert zeigte ihm dafür die Gelbe Karte. Es war seine fünfte. Im Heimspiel am Sonntag gegen Frankfurt fehlt Bernardo damit.
Dass es in dieser Saison irgendwann noch passieren würde, dass Bernardo ein Spiel verpasst, war fast zu erwarten. Wer bereits vier Gelbe Karten gesammelt hat, bei dem fehlt halt nur noch ein Karte für die Ein-Spiel-Sperre. Wobei es aus Sicht Bernardos fast schon ein guter Zeitpunkt ist. Er hatte zuletzt Probleme an der Achillessehne, sie hatte ihm auch in der Vorbereitung Probleme bereitet und hatte schließlich auch mit dazu beigetragen, dass er die ersten zehn Bundesliga-Spiele für den VfL Bochum in dieser Saison verpasste. In dieser Woche konnte und kann er beim Training etwas kürzer treten.
Gegen Leverkusen überraschte Hecking
Die Frage, wer für ihn - zumindest erst einmal gegen Frankfurt - spielt, bleibt damit dennoch bestehen. Erhan Masovic wäre ein Kandidat, Ivan Ordets ein anderer. Da er seine Hüftprobleme auskuriert hat und am Mittwoch bereits wieder mit der Mannschaft trainierte, läge auch diese einfache Lösung nahe. Statt Bernardo spielt Ordets - fertig ist die VfL-Abwehr mit Felix Passlack, Tim Oermann, Jakov Medic, Ivan Ordets und Maxi Wittek.
Hecking hat die Experten und Fans allerdings schon einmal überrascht - und zwar gleich zu Beginn seiner Amtszeit. Da war allerdings Bernardo noch keine Option. Hecking startete in sein erstes Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am 9. November mit einer Formation, die so wohl keiner auf dem Zettel hatte. Außer er und seine Co-Trainer natürlich.
Spät in der Hinrunde war Bernardo wieder einsatzfähig
Er überraschte beim überraschenden 1:1 gegen den hoch favorisierten amtierenden Meister und Pokalsieger mit der Abwehrreihe Felix Passlack, Tim Oermann, Jakov Medic, Maxi Wittek und Gerrit Holtmann. Diese Formation gab es danach nur noch einmal genau in dieser Besetzung: bei der Partie bei Heckings erstem Auswärtsspiel mit dem VfL Bochum beim VfB Stuttgart.
Dass es bei den beiden Spielen in der ungewöhnlichen Aufstellung blieb, lag auch daran, dass dann Bernardo wieder einsatzfähig war. Gegen Stuttgart wechselte Hecking ihn nach etwas mehr als einer Stunde für Holtmann ein.
Gerrit Holtmann ist wieder fit und eine Option
Am nächsten Spieltag und der Partie beim FC Augsburg brachte Hecking ihn bereits zur Halbzeit für Oermann. In den Spielen danach stand er dann jeweils in der Startelf und überzeugte bei allen Einsätzen. Ist er fit, spielt er. Dazu ist davon auszugehen, dass er nach der Länderspielpause am Freitagabend gegen Bayer Leverkusen wieder in der Bochumer Startformation stehen wird.
Fit ist inzwischen aber auch wieder Gerrit Holtmann. Die Spiele gegen die TSG Hoffenheim und beim FC Bayern München verpasste er mit einem Muskelfaserriss. Genau wie Ivan Ordets, Myron Boadu und Ibrahima Sissoko verließ er den Trainingsplatz am Mittwoch etwas früher. Das aber vor allem, weil er, genau wie Ordets und Boadu, aus einer Verletzung kommt.
Voraussichtlich wird es nur einen Wechsel in der Startelf geben
Auch bei Sissoko war es eher eine Vorsichtsmaßnahme. Er hatte zuletzt leichte Probleme mit Knie und Knöchel, wird aber gegen Frankfurt spielen können.
Somit ist voraussichtlich zunächst einmal nur mit einem Wechsel in der Startelf des VfL Bochum im Vergleich zum Spiel bei den Bayern zu rechnen. Da Frankfurt, ähnlich wie Leverkusen, für die Offensive viele schnelle und wendige Akteure hat, würde es erneut Sinn machen, mit Wittek als Innenverteidiger und Holtmann als Schienenspieler anzufangen.
Im Hinspiel gegen Frankfurt sah die Startelf anders aus
Und da Jakov Medic zuletzt überzeugte und auch Tim Oermann und Felix Passlack ihren Job gut erledigten, könnte es zur Neu-Auflage - zumindest - der Abwehrformation kommen, mit der Hecking gegen Leverkusen seine Premiere feierte. Denn während Hecking gegen Leverkusen mit Sissoko, Anthony Losilla und Matus Bero im Mittelfeld sowie Philipp Hofmann und Moritz Broschinski im Angriff anfing, werden gegen Frankfurt statt Losilla und Broschinski die Winter-Zugänge Tom Krauß und Georgios Masouras spielen.
Und natürlich Timo Horn im Tor statt Patrick Drewes.
Quelle: WAZ.de
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„Diesen Zusammenhalt beschwören“
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Nicht ausruhen nach dem Bayern-Sieg und weiter Vollgas geben! Am Sonntag (16. März) steht das nächste Heimspiel im Vonovia Ruhrstadion an. Um 15:30 Uhr geht es anne Castroper gegen Eintracht Frankfurt. Auf der Pressekonferenz gab VfL-Cheftrainer Dieter Hecking die Marschroute vor.
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Dieter Hecking über …
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… die Personalsituation: „Neben dem gelbgesperrten Bernardo ist Matus Bero fraglich, der sich heute krankgemeldet hat. Da müssen wir abwarten, inwieweit er am Sonntag zur Verfügung steht. Unabhängig davon haben wir in den letzten Spielen gezeigt, dass Ausfälle kompensieren können und andere Spieler ihre bestmögliche Leistung zeigen werden. Dadurch wird unsere Mannschaftsstabilität nicht ins Wanken geraten. Ansonsten sind die avisierten Rückkehrer wieder mit dabei. Myron Boadu, Gerrit Holtmann und Ivan Ordets stehen allesamt zur Verfügung.“
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… den Sieg gegen Bayern: „Vergangenes interessiert mich herzlich wenig. Wir müssen uns auf das fokussieren, was am Sonntag vor uns liegt. Da gibt es keinen Blick in den Rückspiegel. Die drei Punkte aus dem Bayern-Spiel haben wir sehr gerne mitgenommen, die waren nicht eingeplant. Aber deshalb holen wir keinen Punkt mehr, weil wir gegen Bayern gewonnen haben und dann glauben, dass wir gegen Frankfurt die drei Punkte nebenbei holen. Es wird ein wahnsinnig schwieriges Spiel. Wir wissen, dass da am Sonntag eine Hammer-Aufgabe auf uns zukommt, und die gilt es zu lösen.“
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… den Gegner: „Wir müssen gegen Frankfurt eine gute Leistung abrufen und in unseren Abläufen klar sein. Es ist meine Aufgabe, dass der Mannschaft für Sonntag zu vermitteln. Wir haben aus diesem Viererblock jetzt bereits drei Punkte geholt, aber damit soll es nicht aufhören. Wir werden die nächsten drei Spiele nicht wegschenken, weil wir unsere Punkte schon geholt haben. Wir brauchen Punkte, egal, ob wir die am Sonntag holen oder nicht. Ich freue mich auf dieses Spiel gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Liga und wir werden alles versuchen, ihnen das Leben auf dem Platz so schwer wie möglich zu machen. Wir werden uns einen Plan zurechtlegen und am Ende geht es um das Ergebnis – und dafür brauchen wir das ganze Stadion am Sonntag.“
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… das Mittelfeld-Zentrum: „Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass wir mit Tom Krauß, Ibrahima Sissoko und Matus Bero ein Trio haben, das lauf- und zweikampfstark ist. Darüber hinaus tut uns gut, dass alle drei gut Fußball spielen können. Es freut mich, dass die drei sich so gefunden haben. Das macht es für die anderen Spieler natürlich nicht einfach, da in die Mannschaft zu kommen, aber die scharren auch alle mit den Hufen und lauern auf ihre Chance. Wenn Matus Bero ausfallen sollte, werden wir einen finden, der diese Leistung ebenfalls abrufen wird. Das Vertrauen ist da, die Abläufe sind klar und das unabhängig von Namen der aufgestellten Spieler.“
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… die Rolle der Zuschauer: „Jeder möchte am Sonntag erneut ein Erfolgserlebnis haben. Dafür brauchen wir alles und müssen auch das Publikum mitnehmen. Es ist noch überhaupt nichts gewonnen. Wir haben neun verdammt schwierige Spiele vor der Brust. Da brauchen wir diesen engen Zusammenhalt und müssen noch ein bisschen mehr zusammenrücken, um einen Gegner wie Frankfurt hier schlagen zu können. Da müssen wir alle unseren Beitrag zu leisten: ich mit meinem Trainerteam, die Spieler auf dem Platz und das Publikum auf den Rängen. Wir brauchen die Unterstützung gegen einen richtig guten Gegner. Wir müssen diesen Zusammenhalt beschwören.“
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… die Rolle von Anthony Losilla und Cristian Gamboa: „Toto und Gambo sind extrem wichtig für die Mannschaft und die Kabine. Ich kann mich zu hundert Prozent auf sie verlassen. Sie leben den VfL, wie kein anderer. Sie tragen diesen Verein im Herzen und tun alles dafür, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Dafür ordnen sie auch ihre eigenen Ansprüche dem gemeinschaftlichen Erfolg unter. Es sind zwei herausragende Charaktere, die man sich Trainer und Verein nur wünschen kann. Ich bin wirklich froh, dass die beiden in der Kabine sind, und das sehen alle Mitspieler genauso.“
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Frankfurts Gastspiel in Bochum startete nach Banner-Problemen mit großer Verspätung, dann benötigte die Eintracht noch etwas mehr Zeit, um auf Touren zu kommen. Zwei Konter aber brachten die Hessen in die Spur - und eine Monster-Parade am Ende sicherte schließlich den Dreier.
Vor einer Woche war dem VfL Bochum die größte Überraschung des Spieltags gelungen, als man sich mit 3:2 beim FC Bayern behauptete. VfL-Trainer Dieter Hecking musste im Vergleich dazu auf den Gelb-gesperrten Bernardo verzichten und brachte dafür Ordets in der Dreierkette. Der in den Tagen zuvor etwas kränkelnde Bero gab derweil grünes Licht.
Frankfurts Coach Dino Toppmöller hatte am Donnerstag beim 4:1 gegen Ajax Amsterdam den souveränen Einzug seiner Elf ins Europa-League-Viertelfinale miterlebt. Personell gab es lediglich einen Wechsel: Höjlund ersetzte Knauff (Bank).
Pünktlich konnte die Partie nicht angepfiffen werden, nachdem ein Banner des Frankfurter Anhangs ein Flucht- und Rettungstor überdeckt hatte und die Partie aus Sicherheitsgründen eben nicht angepfiffen werden konnte; nicht zum ersten Mal, dass sich so etwas im Vonovia-Ruhrstadion abgespielt hat. Schiedsrichter Felix Zwayer bat die Mannschaften jedenfalls zurück in die Kabinen, während vor der Kurve zwischen Ordnern, Verantwortlichen und Fans fast schon elendig lang diskutiert wurde.
Anpfiff mit 50 Minuten Verspätung
Nach mehren Stadiondurchsagen und eindringlichen Appellen, die Banner doch bitte abzuhängen, und der Ansage, dass das Spiel andernfalls nicht angepfiffen werden würde, lenkten die Eintracht-Anhänger endlich ein und das Spiel konnte nach 50-minütiger Verzögerung zur Freude der restlichen Fußballfans losgehen - so mancher Frankfurter hatte da schon aus Protest den Gästeblock verlassen.
Auf dem Platz legte Bochum einen guten Start hin, suchte direkt und schnörkellos den Weg in die Spitze, gerne über die Außen, fand auch immer wieder Lücken in der gegnerischen Deckung und kam auch zu einigen guten Abschlüssen. Nur wollte das Tor nicht fallen. Weder Bero (17., 6.) noch Medic (6.) oder Ordets (10.) konnten für die Führung sorgen, ebenso wenig eine verunglückte Koch-Kerze nach Passlack-Hereingabe (11.).
Bahoya: Premiere und Bundesliga-Rekord
Ganz anders die Eintracht, die nach etwa 20 Minuten das Spiel annahm und gleich zweimal eiskalt konterte: Skhiri bewies ein gutes Auge für Kristensen, der zunächst noch aus spitzem Winkel an Horn scheiterte, den Abstauber dann aber über die Linie jagte (27.). Fünf Minuten später spielte Götze nach einem Einwurf einen exzellenten Pass nach links raus zu Ekitiké, der wiederum kurz darauf überlegt quer nach innen zum nachrückenden Bahoya legte. Der Franzose erzielte nicht nur sein erstes Bundesliga-Tor, er stellte in dem Spiel auch noch einen neuen Bundesliga-Rekord auf, nachdem er mit einem Top-Speed von 37,16 km/h gemessen worden war.
Der Spielverlauf war für den VfL bitter, zumal auch noch Krauß mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste. Für den Mittelfeldmann kam de Wit, der beinahe noch den Anschluss eingeleitet hätte. Kaua Santos parierte jedoch gegen Passlack und hielt das 2:0 zur Pause fest. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein zwar weiterhin intensives, zugleich ob fehlender offensiver Ideen auch ein zähes Duell ohne nennenswerte Abschlüsse. Seltene Ausnahmen waren Masouras' 15-Meter-Schuss (61.) sowie Hofmanns Kopfball (65.), die beide von Kaua Santos entschärft wurden.
Wilde Schlussphase in Bochum
Nachdem Kristensen (71.) und der zum Wiederanpfiff eingewechselte Knauff (72.) die frühe Vorentscheidung verpasst hatten, nahm die Partie aber wieder so richtig Fahrt auf. Auslöser dafür war das 1:2 des eingewechselten Holtmann, dessen Flanke von rechts lang und länger wurde und im langen Eck einschlug (73.).
Das Stadion wachte auf und peitschte den VfL in der Schlussphase nach vorne. Frankfurt hatte wiederum Mühe, den Schalter wieder umzulegen und verpasste es zudem, über Skhiri (79.) und Knauff (82.) wieder Ruhe einkehren zu lassen. Auf der anderen Seite verpasste Joker Boadu den Ausgleich, als er knapp rechts vorbeischoss (83.), ehe wiederum Chaibis direkter und noch abgefälschter Freistoß von Horn stark pariert wurde (88.).
Mit einer Monsterparade wartete dann aber auch noch Kaua Santos auf, als er in der dritten Minute der Nachspielzeit einen de-Wit-Kopfball entschärfte und so die Führung festhielt. Mit der letzten Aktion des Spiels tanzte Knauff noch Wittek und Medic aus und bediente Batshuayi, der den 3:1-Endstand markierte (90.+6).
Nach der Länderspielpause geht es für den VfL Bochum am Freitag, den 28. März, in Leverkusen weiter (20.30 Uhr). Die Frankfurter erwarten tags darauf den VfB Stuttgart (15.30 Uhr).
Quelle: Kicker.de
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