03-29-2025, 10:50 AM
In Leverkusen hat der VfL Bochum die Überraschung verpasst, mit einer beachtlichen Leistung aber trotzdem ein positives Signal gesendet. Trainer Dieter Hecking lobte seine Spieler - im Gegensatz zum Schiedsrichter.
"Zweigeteilt" war die Stimmungslage bei Dieter Hecking nach der 1:3-Niederlage in Leverkusen, wie er am DAZN-Mikrofon bilanzierte. "Einerseits", erklärte der VfL-Coach, "kann die Mannschaft hier erhobenen Hauptes wegfahren aus Leverkusen". Andererseits sorgte der Auftritt von Schiedsrichter Sven Jablonski für Frust beim 60-Jährigen.
Allen voran in "drei entscheidenden Szenen" hätte sich Hecking ein anderes Verhalten des Unparteiischen gewünscht. Zwar wollte er die Schuld selbstverständlich "nicht alleine auf den Schiri schieben, aber es sind eben drei Szenen, worüber wir diskutieren in der Kabine, wo die Spieler enttäuscht sind, wo sie sagen: 'Mensch, was ist das?'"
Schiedsrichter "hat oft sehr kleinlich gepfiffen"
Worauf sich der Bochumer Cheftrainer konkret bezog? Den nicht gegebenen Foulelfmeter an Felix Passlack nach Zweikampf mit Victor Boniface in der elften Minute, das als passives Abseits ausgelegte Eingreifen von Jonathan Tah unmittelbar vor dem 1:2 sowie das - aus Heckings Sicht - "ganz klare Foulspiel" von Boniface an Matus Bero in der Entstehung des dritten Gegentors.
Während der Coach das vermeintlich strafstoßwürdige Foulspiel an Passlack ebenso als "klar" wahrgenommen hatte, ging er zumindest in Teilen damit d'accord, Tahs Trikotzupfen gegen Philipp Hofmann und die damit einhergehende Abseitsstellung "eventuell noch durchlaufen" zu lassen. "Aber er greift halt trotzdem ein und wenn man es jetzt ganz kleinlich sehen würde - und er hat oft sehr kleinlich gepfiffen heute - dann hätte ich mir da auch gewünscht, dass dann eben die Fahne hochgeht und auf Abseits entschieden wird."
VfL "absolut konkurrenzfähig gegen Spitzenmannschaften"
Dass sich an den Entscheidungen im Nachhinein nichts mehr ändern wird, weiß auch der erfahrene Hecking. So lohnte es sich doch viel mehr, die eigene Leistung zu analysieren - insbesondere nach diesem respektablen Auftritt beim amtierenden Meister.
"Ich glaube, wir haben auch heute wieder gesehen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind gegen Spitzenmannschaften", befand Bochums Trainer, den die Performance auch hinsichtlich des Abstiegskampfes positiv stimmte. Dem Coach gefiel "einfach, wie die Mannschaft auftritt. Dass sie sich gerade in der Kabine ärgern, dass sie nicht hier wegfahren und sagen: 'Na gut, war halt Leverkusen, da kann man verlieren.'"
Es mache ihm demnach "wahnsinnig viel Mut", dass seine Spieler erkennen, dass sie "ein richtig gutes Spiel" gemacht haben und dadurch neues "Selbstvertrauen" tanken. Der VfL sei "nah dran", müsse aber weiterhin "jedes Spiel genau so eine Leistung abrufen wie in den letzten Wochen". Gelingt das, sei Hecking "sehr zuversichtlich, dass wir das lösen."
Quelle: Kicker.de
"Zweigeteilt" war die Stimmungslage bei Dieter Hecking nach der 1:3-Niederlage in Leverkusen, wie er am DAZN-Mikrofon bilanzierte. "Einerseits", erklärte der VfL-Coach, "kann die Mannschaft hier erhobenen Hauptes wegfahren aus Leverkusen". Andererseits sorgte der Auftritt von Schiedsrichter Sven Jablonski für Frust beim 60-Jährigen.
Allen voran in "drei entscheidenden Szenen" hätte sich Hecking ein anderes Verhalten des Unparteiischen gewünscht. Zwar wollte er die Schuld selbstverständlich "nicht alleine auf den Schiri schieben, aber es sind eben drei Szenen, worüber wir diskutieren in der Kabine, wo die Spieler enttäuscht sind, wo sie sagen: 'Mensch, was ist das?'"
Schiedsrichter "hat oft sehr kleinlich gepfiffen"
Worauf sich der Bochumer Cheftrainer konkret bezog? Den nicht gegebenen Foulelfmeter an Felix Passlack nach Zweikampf mit Victor Boniface in der elften Minute, das als passives Abseits ausgelegte Eingreifen von Jonathan Tah unmittelbar vor dem 1:2 sowie das - aus Heckings Sicht - "ganz klare Foulspiel" von Boniface an Matus Bero in der Entstehung des dritten Gegentors.
Während der Coach das vermeintlich strafstoßwürdige Foulspiel an Passlack ebenso als "klar" wahrgenommen hatte, ging er zumindest in Teilen damit d'accord, Tahs Trikotzupfen gegen Philipp Hofmann und die damit einhergehende Abseitsstellung "eventuell noch durchlaufen" zu lassen. "Aber er greift halt trotzdem ein und wenn man es jetzt ganz kleinlich sehen würde - und er hat oft sehr kleinlich gepfiffen heute - dann hätte ich mir da auch gewünscht, dass dann eben die Fahne hochgeht und auf Abseits entschieden wird."
VfL "absolut konkurrenzfähig gegen Spitzenmannschaften"
Dass sich an den Entscheidungen im Nachhinein nichts mehr ändern wird, weiß auch der erfahrene Hecking. So lohnte es sich doch viel mehr, die eigene Leistung zu analysieren - insbesondere nach diesem respektablen Auftritt beim amtierenden Meister.
"Ich glaube, wir haben auch heute wieder gesehen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind gegen Spitzenmannschaften", befand Bochums Trainer, den die Performance auch hinsichtlich des Abstiegskampfes positiv stimmte. Dem Coach gefiel "einfach, wie die Mannschaft auftritt. Dass sie sich gerade in der Kabine ärgern, dass sie nicht hier wegfahren und sagen: 'Na gut, war halt Leverkusen, da kann man verlieren.'"
Es mache ihm demnach "wahnsinnig viel Mut", dass seine Spieler erkennen, dass sie "ein richtig gutes Spiel" gemacht haben und dadurch neues "Selbstvertrauen" tanken. Der VfL sei "nah dran", müsse aber weiterhin "jedes Spiel genau so eine Leistung abrufen wie in den letzten Wochen". Gelingt das, sei Hecking "sehr zuversichtlich, dass wir das lösen."
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."