04-02-2025, 03:15 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-02-2025, 03:17 PM von Herr Bert.)
Bundesliga oder 2. Liga - der neue Geschäftsführer beim VfL Bochum muss zweigleisig planen. Es warten aber noch andere wichtige Aufgabenfelder.
Über Dirk Dufner heißt es, das sei einer, der anpacken kann, der fleißig ist. Mit Volldampf muss der neue Geschäftsführer Sport des VfL Bochum auch loslegen, denn es gibt für ihn viele und wichtige Felder zu beackern in den nächsten Wochen. Es wartet eine Menge Arbeit auf den 57-Jährigen, der bei den Bochumern einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat.
Jetzt, da schon der April vor der Tür steht und die Bundesligasaison auf die Zielgerade einbiegt, wird sich Dufner gleich mal voll in die Kaderplanung werfen müssen. Dass der VfL nicht weiß, ob er in der nächsten Saison in der Bundesliga oder der 2. Liga spielt, macht die Sache komplizierter, aber fremd ist den Klub-Verantwortlichen die Situation natürlich nicht.
Krauß und Co.: Wichtige Spieler sind nur geliehen
"Wie in den vergangenen Jahren planen wir mit Spielern für beide Ligen. Wir würden ja keine Spieler nur für die 2. Liga verpflichten, und genauso würden auch keine Spieler bei uns nur für die 1. Liga unterschreiben", hatte Geschäftsführer Ilja Kaenzig im Zuge der Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Dieter Hecking erklärt. Kaenzig und Hecking waren nicht untätig in der Zeit ohne Sportchef, haben Vorarbeit geleistet, was potenzielle Zugänge und Spieler im eigenen Kader angeht. "Die Gespräche laufen", betonte der Geschäftsführer am Donnerstag. "Wir haben zusammen mit Dieter Hecking schon viele Dinge im Hintergrund angeschoben. Wir sind aktiv."
Dass der Kader ein anderes Gesicht erhalten wird, zeichnet sich ab. Zu der nicht gerade kleinen Gruppe von Profis, deren Vertrag ausläuft, zählen auch die vier Leihspieler Tom Krauß (Mainz 05), Georgios Masouras (Olympiakos Piräus), Myron Boadu (AS Monaco) und Jakov Medic (Ajax Amsterdam) - also nicht gerade die unwichtigsten Kräfte in der aktuellen Mannschaft. Mal gibt es Kaufoptionen, mal hat der Klub weniger eigene Möglichkeiten, die Situation und Zukunft der Leihprofis ist eines der Felder, das Dufner bearbeiten muss, und das gilt auch bei den verliehenen Spielern Moritz-Broni Kwarteng (Fortuna Düsseldorf), Agon Elezi (HNK Gorica), Noah Loosli (SpVgg Greuther Fürth), Lukas Daschner (FC St. Gallen) und Niclas Thiede (SSV Ulm).
Ein Kaderplaner oder Sportdirektor soll noch kommen
Generell wird Dufners Augenmerk darauf liegen, den großen Kader zu verschlanken. "Der Kader muss optimiert werden", sagte Kaenzig vergangene Woche. Geplant ist zudem, dass Dufner personelle Unterstützung für den Sport-Bereich erhält. In welcher Konstellation sich die Bochumer aufstellen, ob dann künftig mit Kaderplaner oder Sportdirektor unter Dufners Führung, muss man abwarten.
Zu den strategischen Aufgabengebieten, die auf den neuen Sportchef zukommen, wird zum Beispiel auch der Nachwuchs, der Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profis und das Thema Scouting-Abteilung gehören. Genauso ist es das erklärte Ziel, in Zukunft höhere Transfereinnahmen zu generieren als dies in der Vergangenheit der Fall war. "Wir müssen diesem Thema noch deutlich mehr Beachtung schenken", sagte Kaenzig in der vergangenen Woche dem VfL-Magazin "Tief im Westen" und erklärte: "Transfereinnahmen sind notwendig, um den Lizenzspieler-Etat auf Sicht deutlich anheben zu können."
Auf die Trainerfrage hatte Dufner keinen Einfluss, das musste ein künftiger Sport-Geschäftsführer aber auch einkalkulieren in den Gesprächen mit dem VfL. "Wir haben mit allen Kandidaten erörtert, dass wir gedenken, mit Dieter Hecking weiterzumachen", sagte Kaenzig vor dem Leverkusen-Spiel. Am Donnerstag hatten die Bochumer die Vertragsverlängerung mit ihrem Coach bis 2027 für den Fall des Klassenerhalts bekanntgegeben.
Quelle: Kicker.de
Über Dirk Dufner heißt es, das sei einer, der anpacken kann, der fleißig ist. Mit Volldampf muss der neue Geschäftsführer Sport des VfL Bochum auch loslegen, denn es gibt für ihn viele und wichtige Felder zu beackern in den nächsten Wochen. Es wartet eine Menge Arbeit auf den 57-Jährigen, der bei den Bochumern einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat.
Jetzt, da schon der April vor der Tür steht und die Bundesligasaison auf die Zielgerade einbiegt, wird sich Dufner gleich mal voll in die Kaderplanung werfen müssen. Dass der VfL nicht weiß, ob er in der nächsten Saison in der Bundesliga oder der 2. Liga spielt, macht die Sache komplizierter, aber fremd ist den Klub-Verantwortlichen die Situation natürlich nicht.
Krauß und Co.: Wichtige Spieler sind nur geliehen
"Wie in den vergangenen Jahren planen wir mit Spielern für beide Ligen. Wir würden ja keine Spieler nur für die 2. Liga verpflichten, und genauso würden auch keine Spieler bei uns nur für die 1. Liga unterschreiben", hatte Geschäftsführer Ilja Kaenzig im Zuge der Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Dieter Hecking erklärt. Kaenzig und Hecking waren nicht untätig in der Zeit ohne Sportchef, haben Vorarbeit geleistet, was potenzielle Zugänge und Spieler im eigenen Kader angeht. "Die Gespräche laufen", betonte der Geschäftsführer am Donnerstag. "Wir haben zusammen mit Dieter Hecking schon viele Dinge im Hintergrund angeschoben. Wir sind aktiv."
Dass der Kader ein anderes Gesicht erhalten wird, zeichnet sich ab. Zu der nicht gerade kleinen Gruppe von Profis, deren Vertrag ausläuft, zählen auch die vier Leihspieler Tom Krauß (Mainz 05), Georgios Masouras (Olympiakos Piräus), Myron Boadu (AS Monaco) und Jakov Medic (Ajax Amsterdam) - also nicht gerade die unwichtigsten Kräfte in der aktuellen Mannschaft. Mal gibt es Kaufoptionen, mal hat der Klub weniger eigene Möglichkeiten, die Situation und Zukunft der Leihprofis ist eines der Felder, das Dufner bearbeiten muss, und das gilt auch bei den verliehenen Spielern Moritz-Broni Kwarteng (Fortuna Düsseldorf), Agon Elezi (HNK Gorica), Noah Loosli (SpVgg Greuther Fürth), Lukas Daschner (FC St. Gallen) und Niclas Thiede (SSV Ulm).
Ein Kaderplaner oder Sportdirektor soll noch kommen
Generell wird Dufners Augenmerk darauf liegen, den großen Kader zu verschlanken. "Der Kader muss optimiert werden", sagte Kaenzig vergangene Woche. Geplant ist zudem, dass Dufner personelle Unterstützung für den Sport-Bereich erhält. In welcher Konstellation sich die Bochumer aufstellen, ob dann künftig mit Kaderplaner oder Sportdirektor unter Dufners Führung, muss man abwarten.
Zu den strategischen Aufgabengebieten, die auf den neuen Sportchef zukommen, wird zum Beispiel auch der Nachwuchs, der Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profis und das Thema Scouting-Abteilung gehören. Genauso ist es das erklärte Ziel, in Zukunft höhere Transfereinnahmen zu generieren als dies in der Vergangenheit der Fall war. "Wir müssen diesem Thema noch deutlich mehr Beachtung schenken", sagte Kaenzig in der vergangenen Woche dem VfL-Magazin "Tief im Westen" und erklärte: "Transfereinnahmen sind notwendig, um den Lizenzspieler-Etat auf Sicht deutlich anheben zu können."
Auf die Trainerfrage hatte Dufner keinen Einfluss, das musste ein künftiger Sport-Geschäftsführer aber auch einkalkulieren in den Gesprächen mit dem VfL. "Wir haben mit allen Kandidaten erörtert, dass wir gedenken, mit Dieter Hecking weiterzumachen", sagte Kaenzig vor dem Leverkusen-Spiel. Am Donnerstag hatten die Bochumer die Vertragsverlängerung mit ihrem Coach bis 2027 für den Fall des Klassenerhalts bekanntgegeben.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."