03-18-2026, 05:11 PM
Nach erneut kontroversen Schiedsrichterentscheidungen fordert Bochums Trainer Uwe Rösler die Abschaffung des Videobeweises.
Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden für Trainer der deutschen Profiligen. Da bildet auch Uwe Rösler keine Ausnahme. Woche für Woche müssen er und seine Amtskollegen wieder und wieder Fragen zu zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen beantworten. Oftmals ist es neben der Erregung über die Entscheidung des Unparteiischen auf dem Feld per se, der Eingriff oder Nicht-Eingriff des Videobeweises, der die Gemüter erhitzt.
Nicht anders war es, als Rösler auf Nachfrage dieser Redaktion zur Generalkritik ausholte. „Wenn da der VAR nicht eingreift, dann hat das alles keinen Sinn mit VAR“, sagte der 57-Jährige mit Blick auf ein Foulspiel am Wochenende an Matus Bero in der 62. Minute der Partie gegen Hertha BSC, die am Ende 1:1 endete. Der slowakische Nationalspieler wurde von Kevin Sessa heftig an Wade und Achillesferse getroffen, die Spuren waren nach Spielende in der Kabine deutlich zu sehen. Und dennoch griff der Videoassistent im Kölner Keller nicht ein. Genauso wenig bei einer möglichen Elfmetersituation kurz vor der Pause, als Michael Cuisance Bero im Strafraum am Fuß traf und der Bochumer Kapitän zu Boden ging.
Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Rösler im Nachgang eines Spiels zur Kritik am Videobeweis ansetzte. Und auch am Mittwoch, als er von dieser Redaktion noch einmal auf diese Szenen angesprochen wurde, fiel sein Urteil deutlich aus. „Das mit dem Videobeweis funktioniert nicht so, wie sich das alle vorgestellt haben“, sagte Rösler. „Das ist bundesweit Woche für Woche ein Thema. Nicht nur von uns.“
Probleme mit dem VAR: Heftige Kritik vom FC Bayern
In der Tat vergeht kein Spieltag der Ersten und Zweiten Bundesliga, an dem nicht über Schiedsrichter-Leistungen und die Rolle des Videobeweises diskutiert wird. So klagten beispielsweise am vergangenen Wochenende auch die Verantwortlichen des FC Bayern über die Leistung von Schiedsrichter Christian Dingert und die Rolle des Videobeweises. „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, polterte Ehrenpräsident Uli Hoeneß etwa. Währenddessen kritisierte Sven Ulreich explizit den VAR: „Die Entscheidungen sind manchmal schon fragwürdig. Auch mit dem Video-Schiedsrichter ist es schwierig. Irgendwas ist immer. Bei klaren Entscheidungen kann man eingreifen, aber nicht bei Kleinigkeiten. Es gibt keine klare Linie. Die müssen wir wiederfinden.“
Ins gleiche Horn blies nun Rösler. „Es gibt keine Konstanz in den Entscheidungen. Dann brauchen wir auch keinen VAR“, sagte er. Und wurde deutlich: „Der DFB hat mir einen Fragebogen geschickt, in dem die Frage stand, ob der VAR etwas bringt. Da habe ich klar geantwortet: Nein, bringt nichts.“
Quelle: WAZ.de
Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden für Trainer der deutschen Profiligen. Da bildet auch Uwe Rösler keine Ausnahme. Woche für Woche müssen er und seine Amtskollegen wieder und wieder Fragen zu zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen beantworten. Oftmals ist es neben der Erregung über die Entscheidung des Unparteiischen auf dem Feld per se, der Eingriff oder Nicht-Eingriff des Videobeweises, der die Gemüter erhitzt.
Nicht anders war es, als Rösler auf Nachfrage dieser Redaktion zur Generalkritik ausholte. „Wenn da der VAR nicht eingreift, dann hat das alles keinen Sinn mit VAR“, sagte der 57-Jährige mit Blick auf ein Foulspiel am Wochenende an Matus Bero in der 62. Minute der Partie gegen Hertha BSC, die am Ende 1:1 endete. Der slowakische Nationalspieler wurde von Kevin Sessa heftig an Wade und Achillesferse getroffen, die Spuren waren nach Spielende in der Kabine deutlich zu sehen. Und dennoch griff der Videoassistent im Kölner Keller nicht ein. Genauso wenig bei einer möglichen Elfmetersituation kurz vor der Pause, als Michael Cuisance Bero im Strafraum am Fuß traf und der Bochumer Kapitän zu Boden ging.
Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Rösler im Nachgang eines Spiels zur Kritik am Videobeweis ansetzte. Und auch am Mittwoch, als er von dieser Redaktion noch einmal auf diese Szenen angesprochen wurde, fiel sein Urteil deutlich aus. „Das mit dem Videobeweis funktioniert nicht so, wie sich das alle vorgestellt haben“, sagte Rösler. „Das ist bundesweit Woche für Woche ein Thema. Nicht nur von uns.“
Probleme mit dem VAR: Heftige Kritik vom FC Bayern
In der Tat vergeht kein Spieltag der Ersten und Zweiten Bundesliga, an dem nicht über Schiedsrichter-Leistungen und die Rolle des Videobeweises diskutiert wird. So klagten beispielsweise am vergangenen Wochenende auch die Verantwortlichen des FC Bayern über die Leistung von Schiedsrichter Christian Dingert und die Rolle des Videobeweises. „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, polterte Ehrenpräsident Uli Hoeneß etwa. Währenddessen kritisierte Sven Ulreich explizit den VAR: „Die Entscheidungen sind manchmal schon fragwürdig. Auch mit dem Video-Schiedsrichter ist es schwierig. Irgendwas ist immer. Bei klaren Entscheidungen kann man eingreifen, aber nicht bei Kleinigkeiten. Es gibt keine klare Linie. Die müssen wir wiederfinden.“
Ins gleiche Horn blies nun Rösler. „Es gibt keine Konstanz in den Entscheidungen. Dann brauchen wir auch keinen VAR“, sagte er. Und wurde deutlich: „Der DFB hat mir einen Fragebogen geschickt, in dem die Frage stand, ob der VAR etwas bringt. Da habe ich klar geantwortet: Nein, bringt nichts.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."