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Ruhrstadion wird umgebaut
#1
Drei Jahre Baustelle, 90 Millionen Euro, ab Oktober fallen erste Plätze für die Fans des VfL Bochum weg: So verändert der Umbau das Ruhrstadion. 

Ein Bagger vor dem Ruhrstadion, drumherum die Erde aufgerissen. Es geht also los, der Umbau des Ruhrstadions startet die heiße Phase. Für rund 90 Millionen Euro wird das „Schmuckkästchen“ an der Castroper Straße saniert. Drei Jahre soll der Umbau dauern, seit April steht fest, dass die Hellmich-Gruppe die Bauarbeiten koordinieren wird. 

Nachdem in den vergangenen Monaten Genehmigungen, Vorarbeiten und Bürokratie zu bewältigen waren, sehen Fans nun erste Auswirkungen der Baustelle. Das Ruhrstadion gehört der Stadt Bochum, die Sanierung verantwortet Ralf Meyer, Chef der Sportstättenbesitzgesellschaft. 

Was ist rund ums Ruhrstadion in der Sommerpause passiert?
Gegenüber der Rundsporthalle stehen Absperrung und Bagger. Der Boden ist aufgerissen, Kabel ragen heraus. Dort soll in Kürze das neue Technikgebäude entstehen. Fernwärme, Strom, Wasser: Alles soll dort gesammelt untergebracht werden. Doch der Weg dahin war nicht leicht, wie Ralf Meyer erklärt: „Wir haben erst einmal hier den Boden aufgemacht und dann geschaut, wem welches Kabel gehört. Man sollte meinen, dass jedes Kabel angemeldet ist, aber manchmal erleben wir dann doch Überraschungen.“ Mit dem Sortieren der Kabel sind die Experten fertig, danach geht’s an die Bodenplatte des Technikgebäudes. Das soll recht schnell fertig sein. 

Was ist bei den Umbauarbeiten als Nächstes geplant? 
Ab dem 1. September soll das Gebäude unter der Nordkurve abgerissen werden. Dort ist unter anderem der Pressebereich. Dieser zieht um – ins Stadioncenter. Denn: Ohne Medienbereich keine DFL-Lizenz. Dafür muss dort wiederum ein Kraftraum weichen. Viel Umbau, viel Umräumen rund ums Stadion also. Danach bereiten die Bauarbeiter den Abriss vor – zum Beispiel, indem sie den Strom abklemmen. 

Wie lange dauert es, bis die ersten Tribünen gesperrt werden?
„Der VfL möchte natürlich so lange wie möglich die volle Zuschauerzahl im Stadion haben“, sagt Ralf Meyer. Am 12. September können VfL-Fans gegen Greuther Fürth zum vorerst letzten Mal ein Spiel im Ruhrstadion ohne Baustellen-Atmosphäre genießen. Nach einem Auswärtsspiel und der Länderspielpause wird’s beim nächsten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im Oktober dann ernst. Dann soll nach Angaben des VfL Bochum die Nordtribüne weitgehend gesperrt sein – bis mindestens 2027. Der Verein spricht von 2402 Dauerkartenbesitzern, die betroffen sein werden. 

Was sehen Fans von der Baustelle dann als Erstes?
Es werden dann die ersten Sitze abgebaut sein, auch erste Zäune werden fehlen. Im Hintergrund startet die Betonsanierung. Ab Januar 2027 sollen auch auf der Südtribüne die Blöcke C und D betroffen sein, so heißt es vom VfL Bochum

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Oh man. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle das da unter den Tribünen kein Stein, kein Kabel mehr da sein wird wo es war!
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#3
(09-26-2026, 08:33 PM)Redeemer1848 schrieb: Oh man. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle das da unter den Tribünen kein Stein, kein Kabel mehr da sein wird wo es war!

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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#4
Vielleicht in naher Zukunft ;-)
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#5
Jetzt wird der Umbau des Ruhrstadions sichtbar. Ein neues Technikhaus steht, eine Tribüne ist dicht. Aber was passiert gerade noch? Ein Überblick. 

Drei Jahre Baustelle, rund 90 Millionen Euro: Die Sanierung des Ruhrstadions zählt zu den größten Bauprojekten in Bochum. Nach monatelangen Vorarbeiten geht es nun im und ums Stadion richtig los. Einiges – wie die gesperrte Nordtribüne – ist sehr offensichtlich. Vieles passiert aber auch im Verborgenen. Ein Überblick. 

Was ist bereits passiert? 
Vor dem Stadion steht bereits das neue Technikhaus, das Herz des Stadions: Rasenbewässerung und -heizung, Stromversorgung, ein Dieselgenerator für den Notfall. „Das Ding wird das Stadion voranbringen“, sagt Ralph Meyer, Chef der Bochumer Sportstättenbesitzgesellschaft. Noch wirkt es etwas trist, aber Fans sollen es mit Graffitis gestalten können. 

Was ist nun los?
Das sogenannte „Ligaspielgebäude“ unter der Nordtribüne wird abgerissen. Der Bereich ist abgesperrt, die Arbeiten laufen. Stück für Stück geht es von oben nach unten. Im ersten Obergeschoss entsteht ein zweiter VIP-Bereich. Im Untergeschoss entstehen Heim-, Gast- und Schiedsrichterkabinen sowie die Mixed Zone neu. Vorerst dient ein Container hinter der Ostkurve als Mixed Zone.

Der Pressebereich wandert auf die gegenüberliegende Seite. Bis zu 80 Medienvertreter finden dort Platz, ausgelegt ist er auf den Spielbetrieb in der Ersten Liga. Erstmals stattfinden wird die Pressekonferenz dort nach dem Spiel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag, 11. Okober (13.30 Uhr). 

Die Nordtribüne selbst ist – wie bekannt – abgesehen von den VIP-Plätzen gesperrt. Fans konnten „ihre“ Sitze abmontieren und mit nach Hause nehmen. In Kürze beginnt die Betonsanierung. Danach soll das Stadion nach Angaben der Sportstättenbesitzgesellschaft 25 Jahre lang „wieder fit“ sein. Es wird eine neue Beton-Brüstung geben, außerdem erneuern die Handwerker das Blech am Dach. Auch Kioske und Toiletten werden neu gebaut. 

Der Betriebshof des VfL Bochum wird abgerissen. Dort entsteht ein Teil der großen Plaza. Der Eingang zum VIP-Bereich wechselt auf die Rückseite. Dort entsteht auf dem ehemaligen Sportplatz das VIP‑Parkhaus. In die gleiche Ecke kommt ein neues Polizeigebäude mit einer richtigen Wache. Dort können Fans Anzeigen aufgeben. Auch eine Sammelzelle wird es geben. 

Was ändert sich für die Fans?
Sie bekommen im Stadion deutlich mehr Platz, weil die Zäune weiter nach außen rücken. Das heißt aber auch: Außerhalb der Spiele lässt sich nicht mehr ums komplette Stadion herumlaufen. „Man kann dann nicht mehr so nah rankommen wie jetzt“, sagt Ralph Meyer. „Das hat auch damit zu tun, dass es viel Vandalismus gegeben hat.“

Kurios: Die Spieler des VfL Bochum betreten das Stadion ab sofort nicht mehr über den Tunnel, sondern laufen über die Tribüne an der Treppe von N1 ein. Wenn Spieler das Stadion betreten oder verlassen, sperren Ordner mit Zäunen den Durchgang an der Geschäftsstelle. Bei Risikospielen soll es auch einen Sichtschutz geben. Mit dem Konzept haben die Verantwortlichen bei der Frauenfußball-WM 2011 gute Erfahrungen gemacht 

Wie geht es weiter?
Nach der Winterpause startet die Betonsanierung im Südwesten des Stadions.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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