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Schock für Tom Meyer nach Top-Leistung
#1
Nach der 1:2-Niederlage in Hannover muss VfL-Talent Tom Meyer vorerst pausieren. Für Rösler war er Bochums Bester. Auch Debütant Patino ist im Fokus. 

Als wäre die Niederlage aufgrund des spielerisch guten Auftritts bei Hannover 96 nicht schon ärgerlich genug gewesen, gab es für den VfL Bochum nach dem 1:2 in der Heinz-von-Heiden-Arena noch einen weiteren Nackenschlag: Tom Meyer wird in den kommenden Tagen kürzer treten müssen. Der 18-Jährige hat nach der zuletzt hohen Belastung wieder Probleme mit dem Schambein, wie sein Trainer Uwe Rösler nach der Partie im kleinen Journalistenkreis bekanntgab. Er müsse in der Länderspielpause nun die nötige Ruhe bekommen, der VfL wolle die Kontrolle behalten. Deshalb wurde auch dem Deutschen Fußball-Bund mitgeteilt, dass Meyer nicht mehr auf Abruf für die U20-Nationalmannschaft bereitstehe. 

Dass Meyer Probleme mit dem Schambein hat, ist nicht neu. Schon in der vergangenen Saison in der U19 musste er lange aussetzen. In diesem Sommer allerdings sah es so aus, als hätten die Bochumer Trainer und Betreuer die Schwierigkeiten in den Griff bekommen. Doch nun der Rückschlag, der aber zumindest vorerst nicht besorgniserregend sein soll. Ein längerer Ausfall wäre für den VfL Bochum ein herber Verlust, denn Meyer steigerte sich in den vergangenen Wochen von Spiel zu Spiel, war laut Rösler „der beste Mann“ auf dem Platz in Hannover. Nicht nur aufgrund seines Treffers zum 1:2 per Nacken, der bei der Pleite allerdings etwas unterging, obwohl es sein erstes Profi-Tor war. 

Viel Lob für Talent Tom Meyer
„Was der Junge heute abgespult hat, Hut ab“, sagte auch Meyers Mitspieler Maximilian Wittek im Nachgang. „Es war wirklich ein sehr, sehr gutes Spiel. Mit Ball und ohne Ball.“ Meyer lief 11,8 Kilometer, zog zwölf Sprints an, hatte eine Passquote von 87 Prozent und gewann für einen zentralen Mittelfeldspieler gute 71 Prozent seiner Zweikämpfe. Der Ersatz für den verletzten Enis Cokaj drehte in Hannover richtig auf, fand die Räume und bespielte sie in Kombination mit dem Debütanten Charlie Patino gut. Wenngleich ihm zwangsläufig nicht alles gelang. „Die Zentrale auf dem Platz ist sehr, sehr wichtig in jeder Mannschaft. Beide haben es sehr gut gemacht“, sagte Rösler, der im Vorfeld selbst nicht genau gewusst habe, was er von Meyer und Patino im Zusammenspiel bekommen würde. 

Schon nach wenigen Spielminuten war zu sehen, warum Patino einst in der Jugend als eines der größten Talente der Geschichte beim englischen Topklub FC Arsenal galt. Der 22-Jährige spielte mit einer ungewöhnlichen Ruhe bei seinem Debüt im Trikot des VfL, zog das Spiel direkt an sich. „Charlie hat uns Ruhe am Ball gegeben, das Spiel bestimmt. Ballsicherheit, Übersicht, Wille, an den Ball unter Druck zu kommen – das war sehr gut. Es war eine ordentliche Leistung beim Debüt“, so Rösler. 

So kann sich Patino noch verbessern
Ähnlich äußerte sich auch Wittek. „Charlie bringt eine sehr gute spielerische Komponente mit. Er hat sehr viel Ruhe am Ball, hat Kontrolle im Spiel und findet die Räume.“ Doch: Nicht alles klappte bei dem Engländer nach Plan. „Wir wollten eigentlich, dass er etwas höher spielt und die Box geht. Das hat er leider nicht geschafft“, sagte Rösler. Denn eigentlich sollte Patino den gesperrten Mats Pannewig auch bei der Besetzung des Strafraums ersetzen. Das gelang allerdings nicht.

Und es war ihm anzusehen, dass er lange keine Pflichtspiele mehr bestritten hatte, sich auch an die Spielweise in der Zweiten Bundesliga noch gewöhnen muss. „Ein, zweimal vielleicht kann er schneller spielen“, sagte Wittek, der selbst mitunter davon hätte profitieren können. Und auch Torhüter Timo Horn sah noch Verbesserungspotenzial: „Er muss vielleicht noch ein bisschen explosiver werden in seinen Dribblings.“ Die Übersicht und die Spieleröffnung aber hätten gezeigt, wie wichtig der Spieler in dieser Saison noch werden könnte. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
@Berti: siehste?
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#3
(09-21-2026, 06:31 PM)Scheffkoch schrieb: @Berti: siehste?

Was ?
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#4
Wir hatten uns über die zusätzliche Belastung von Jungprofis, speziell Tom Meyer, durch Berufungen in Auswahlteams ausgetauscht. Ist zwar sehr motivierend und ehrenhaft, aber hinsichtlich der Belastung eher kontraproduktiv.
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#5
Ich denke, dass diese Schambein Probleme, wenig bis nichts mit"zusätzlicher" Belastung zu tun haben, zumal er die schon seit der U19 hat.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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