Vor 5 Stunden
Der VfL Bochum steht in Kaiserslautern unter Druck. Trainer Uwe Rösler macht die Schotten dicht und erklärt, worauf es auf dem Betzenberg ankommt.
Es knistert beim VfL Bochum. Mit sieben Punkten aus sieben Partien hinkt der Zweitligist den eigenen Ambitionen deutlich hinterher. Den letzten Sieg holte der Zweitligist Anfang September in Dresden, es folgten ein 1:1 gegen Fürth, ein 1:2 in Hannover, eine frustrierende Vorstellung gegen Arminia Bielefeld. Das 0:1 hat Spuren hinterlassen bei vielen Fans, bei Verantwortlichen.
Eine Konsequenz: Vor dem Spiel in Kaiserslautern an diesem Samstag (13 Uhr/Sky) machte Trainer Uwe Rösler die Schotten dicht. Bis aufs kurze Warm-Up am Dienstag fanden alle Einheiten ohne Fans, ohne Medien statt. „Ich spüre, dass die Mannschaft Selbstvertrauen hat, eine sehr gute Energie, dass sie den Fußball mag, den wir spielen“, versicherte der Coach. Ein Gefühl, das Rösler allerdings auch vor der Bielefeld-Partie hatte. Entsprechend betonte der 57-Jährige: „Aber wir müssen das beweisen im Spiel, vor 50.000 Fans gegen eine Mannschaft, die uns sofort hinten reindrücken will. Wir müssen voll dagegenhalten und mutig sein.“
VfL-Trainer Rösler stellt sich dem Druck nach drei Partien ohne Sieg
Dass der Druck zunimmt, auch auf ihn, nimmt der Trainer wahr. Er geht voran. „Es ist gut, dass der Druck auf mich kommt und sich die Spieler damit nicht beschäftigen müssen“, sagte Rösler. Brisant: Drei Pleiten in Folge gab es in seiner gut einjährigen Amtszeit beim VfL noch nie. Und nach Kaiserslautern werden die Aufgaben mit Wolfsburg sowie im Pokal gegen Mainz nicht einfacher, zumal der VfL im Ruhrstadion erst einen Punkt holte.
Auswärts, gegen weniger destruktive Gegner, lief es bisher besser, spielerisch zuletzt in Hannover sogar richtig gut. Das Kernproblem blieb: Bochum hat erst fünf Treffer erzielt. Die Lösung? Bessere Standards, die speziell trainiert wurden diese Woche, könnten helfen. Und „Effizienz“, so Rösler kurz und knapp vor dem Duell beim Aufstiegsanwärter, der auf dem Betzenberg noch gar kein Tor kassierte und insgesamt erst vier.
Rösler hält an der neuen Spielidee des VfL Bochum fest
Am neuen Stil mit spielerischen Lösungen, mit viel Ballbesitz will er festhalten. Höchste Intensität in der Arbeit gegen den Ball sind dabei unerlässlich, gerade auf dem Betzenberg. Die Pfälzer, mit zwölf Punkten im Soll, „gehen stark auf den zweiten Ball, sind sehr athletisch, laufstark“.
Das spricht dafür, dass Rösler im Zentrum nicht auf den fußballerisch starken, aber körperlich eher unterlegenen Leihspieler Charlie Patino setzt, sondern erneut die Größe und Widerstandskraft der jungen Tom Meyer und Mats Pannewig bevorzugt. Mit Flügelstürmer Jarne Steuckers, der nach dem Verlust seines ungeborenen Kindes wieder mitmischt, hat er offensiv eine weitere Option, wobei Christian Rasmussen und Gerrit Holtmann in der Startelf die Nase vorn haben dürften.
Quelle: WAZ.de
Es knistert beim VfL Bochum. Mit sieben Punkten aus sieben Partien hinkt der Zweitligist den eigenen Ambitionen deutlich hinterher. Den letzten Sieg holte der Zweitligist Anfang September in Dresden, es folgten ein 1:1 gegen Fürth, ein 1:2 in Hannover, eine frustrierende Vorstellung gegen Arminia Bielefeld. Das 0:1 hat Spuren hinterlassen bei vielen Fans, bei Verantwortlichen.
Eine Konsequenz: Vor dem Spiel in Kaiserslautern an diesem Samstag (13 Uhr/Sky) machte Trainer Uwe Rösler die Schotten dicht. Bis aufs kurze Warm-Up am Dienstag fanden alle Einheiten ohne Fans, ohne Medien statt. „Ich spüre, dass die Mannschaft Selbstvertrauen hat, eine sehr gute Energie, dass sie den Fußball mag, den wir spielen“, versicherte der Coach. Ein Gefühl, das Rösler allerdings auch vor der Bielefeld-Partie hatte. Entsprechend betonte der 57-Jährige: „Aber wir müssen das beweisen im Spiel, vor 50.000 Fans gegen eine Mannschaft, die uns sofort hinten reindrücken will. Wir müssen voll dagegenhalten und mutig sein.“
VfL-Trainer Rösler stellt sich dem Druck nach drei Partien ohne Sieg
Dass der Druck zunimmt, auch auf ihn, nimmt der Trainer wahr. Er geht voran. „Es ist gut, dass der Druck auf mich kommt und sich die Spieler damit nicht beschäftigen müssen“, sagte Rösler. Brisant: Drei Pleiten in Folge gab es in seiner gut einjährigen Amtszeit beim VfL noch nie. Und nach Kaiserslautern werden die Aufgaben mit Wolfsburg sowie im Pokal gegen Mainz nicht einfacher, zumal der VfL im Ruhrstadion erst einen Punkt holte.
Auswärts, gegen weniger destruktive Gegner, lief es bisher besser, spielerisch zuletzt in Hannover sogar richtig gut. Das Kernproblem blieb: Bochum hat erst fünf Treffer erzielt. Die Lösung? Bessere Standards, die speziell trainiert wurden diese Woche, könnten helfen. Und „Effizienz“, so Rösler kurz und knapp vor dem Duell beim Aufstiegsanwärter, der auf dem Betzenberg noch gar kein Tor kassierte und insgesamt erst vier.
Rösler hält an der neuen Spielidee des VfL Bochum fest
Am neuen Stil mit spielerischen Lösungen, mit viel Ballbesitz will er festhalten. Höchste Intensität in der Arbeit gegen den Ball sind dabei unerlässlich, gerade auf dem Betzenberg. Die Pfälzer, mit zwölf Punkten im Soll, „gehen stark auf den zweiten Ball, sind sehr athletisch, laufstark“.
Das spricht dafür, dass Rösler im Zentrum nicht auf den fußballerisch starken, aber körperlich eher unterlegenen Leihspieler Charlie Patino setzt, sondern erneut die Größe und Widerstandskraft der jungen Tom Meyer und Mats Pannewig bevorzugt. Mit Flügelstürmer Jarne Steuckers, der nach dem Verlust seines ungeborenen Kindes wieder mitmischt, hat er offensiv eine weitere Option, wobei Christian Rasmussen und Gerrit Holtmann in der Startelf die Nase vorn haben dürften.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."