Vor 7 Stunden
Nach intensiven Gesprächen mit den Ultras will VfL-Trainer Uwe Rösler die Kritik der Fans aufnehmen und für mehr Leidenschaft auf dem Platz sorgen.
Lange haben die meisten Fans des VfL Bochum die Ruhe bewahrt. Hier und da gab es im vergangenen Jahr unter Uwe Rösler immer wieder Unmutsbekundungen, die gehören im Fußball aber genauso dazu wie das tägliche Training. Das Sprichwort von den 80 Millionen Bundestrainern gilt so schließlich auch für die Fans eines Vereins. Jeder hat seine eigene Meinung. Dass es aber ein kollektives Pfeifkonzert gab oder die Mannschaft massiv angegangen wurde – das ist in Bochum lange her. Vielmehr wurde auch von den Vertretern der Ultra-Gruppierungen immer wieder der Zusammenhalt beschworen. Nach der Partie in Kaiserslautern, in der der VfL Bochum sehr viel vermissen ließ, um im Zweitligafußball zu bestehen, schlug die Stimmung aber um.
Die Konsequenz daraus: Nach einem Gespräch mit drei Vertretern der Ultras Bochum direkt nach einem Training zu Wochenbeginn gab es am Mittwoch ein von Uwe Rösler persönlich initiiertes Treffen mit verschiedenen Fanvertretern, ihm und dem Mannschaftsrat, „um unsere Seite von Auge zu Auge rüberzubringen“, wie Rösler am Donnerstag auf der Pressekonferenz erklärte.
Rösler berichtet von Treffen mit Fans
„Es war ein positives und konstruktives Meeting. Die Fans haben ihre Meinungen rübergebracht“, sagte der Cheftrainer über den Austausch, an dem neben Vertretern der Ultra-Gruppen auch Vertreter des Fangremiums teilgenommen haben. In diesem Gespräch soll intensiv auch über die Spielweise diskutiert worden sein. „Mir wurden zwei Dinge nähergebracht, die ich auch der Mannschaft näherbringe“, sagte Rösler. „Wir wollten uns fußballerisch weiterentwickeln. Es gibt aber auch Sachen, für die der Klub steht. Das wollen wir in den Fokus stellen. Ich kann jetzt eine Message an die Mannschaft senden, was die Fans sehen wollen. Die Klarheit habe ich bekommen, die Spieler auch. Bochum hat einen gewissen Anspruch, gewisse Prinzipien voll umzusetzen“, so Rösler.
Vor allem Kampf und Leidenschaft sollen seine Spieler so gegen den VfL Wolfsburg am Freitag auf das Feld bringen, die Fans wieder mitreißen. In den bisherigen Heimspielen lief es eher anders. Bochums Fußball schläferte einige Fans ein, die Kritik war groß ob der fehlenden Offensivpower. Manch einer meinte schon, so würde die Mannschaft das ohnehin aufgrund der Umbauphase nicht mehr volle Stadion noch leerer spielen. Immerhin: Gegen Wolfsburg gibt es im Heimbereich „nur“ noch 300 Karten. Noch hoffen sie beim VfL auf einen vollen Heimbereich.
So will Rösler die Fans gewinnen
Was aber sollen die Fans dann zu sehen bekommen? „Wir wollten uns weiterentwickeln seit dem Sommer und haben Spieler geholt, die sich über andere Sachen im Fußball identifizieren als mit Grätsche und Körperlichkeit. Aber jeder, der in Bochum spielt, muss die Basics beibehalten“, kündigte Rösler an. „Es geht darum, dass die Zuschauer von uns sehen wollen, das gegnerische Tor mehr zu bedrohen. Das werde ich der Mannschaft beibringen. Wir müssen mehr attackieren. Je mehr Leute in der Box sind, desto gefährlicher wird es. Das fordert ein laufintensives Spiel von uns.“
Jetzt ist es an der Mannschaft, dies auch umzusetzen. Womöglich wird dann im Nachgang der Austausch mit den Fans zur Wende beigetragen haben.
Quelle: WAZ.de
Lange haben die meisten Fans des VfL Bochum die Ruhe bewahrt. Hier und da gab es im vergangenen Jahr unter Uwe Rösler immer wieder Unmutsbekundungen, die gehören im Fußball aber genauso dazu wie das tägliche Training. Das Sprichwort von den 80 Millionen Bundestrainern gilt so schließlich auch für die Fans eines Vereins. Jeder hat seine eigene Meinung. Dass es aber ein kollektives Pfeifkonzert gab oder die Mannschaft massiv angegangen wurde – das ist in Bochum lange her. Vielmehr wurde auch von den Vertretern der Ultra-Gruppierungen immer wieder der Zusammenhalt beschworen. Nach der Partie in Kaiserslautern, in der der VfL Bochum sehr viel vermissen ließ, um im Zweitligafußball zu bestehen, schlug die Stimmung aber um.
Die Konsequenz daraus: Nach einem Gespräch mit drei Vertretern der Ultras Bochum direkt nach einem Training zu Wochenbeginn gab es am Mittwoch ein von Uwe Rösler persönlich initiiertes Treffen mit verschiedenen Fanvertretern, ihm und dem Mannschaftsrat, „um unsere Seite von Auge zu Auge rüberzubringen“, wie Rösler am Donnerstag auf der Pressekonferenz erklärte.
Rösler berichtet von Treffen mit Fans
„Es war ein positives und konstruktives Meeting. Die Fans haben ihre Meinungen rübergebracht“, sagte der Cheftrainer über den Austausch, an dem neben Vertretern der Ultra-Gruppen auch Vertreter des Fangremiums teilgenommen haben. In diesem Gespräch soll intensiv auch über die Spielweise diskutiert worden sein. „Mir wurden zwei Dinge nähergebracht, die ich auch der Mannschaft näherbringe“, sagte Rösler. „Wir wollten uns fußballerisch weiterentwickeln. Es gibt aber auch Sachen, für die der Klub steht. Das wollen wir in den Fokus stellen. Ich kann jetzt eine Message an die Mannschaft senden, was die Fans sehen wollen. Die Klarheit habe ich bekommen, die Spieler auch. Bochum hat einen gewissen Anspruch, gewisse Prinzipien voll umzusetzen“, so Rösler.
Vor allem Kampf und Leidenschaft sollen seine Spieler so gegen den VfL Wolfsburg am Freitag auf das Feld bringen, die Fans wieder mitreißen. In den bisherigen Heimspielen lief es eher anders. Bochums Fußball schläferte einige Fans ein, die Kritik war groß ob der fehlenden Offensivpower. Manch einer meinte schon, so würde die Mannschaft das ohnehin aufgrund der Umbauphase nicht mehr volle Stadion noch leerer spielen. Immerhin: Gegen Wolfsburg gibt es im Heimbereich „nur“ noch 300 Karten. Noch hoffen sie beim VfL auf einen vollen Heimbereich.
So will Rösler die Fans gewinnen
Was aber sollen die Fans dann zu sehen bekommen? „Wir wollten uns weiterentwickeln seit dem Sommer und haben Spieler geholt, die sich über andere Sachen im Fußball identifizieren als mit Grätsche und Körperlichkeit. Aber jeder, der in Bochum spielt, muss die Basics beibehalten“, kündigte Rösler an. „Es geht darum, dass die Zuschauer von uns sehen wollen, das gegnerische Tor mehr zu bedrohen. Das werde ich der Mannschaft beibringen. Wir müssen mehr attackieren. Je mehr Leute in der Box sind, desto gefährlicher wird es. Das fordert ein laufintensives Spiel von uns.“
Jetzt ist es an der Mannschaft, dies auch umzusetzen. Womöglich wird dann im Nachgang der Austausch mit den Fans zur Wende beigetragen haben.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."