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Rösler fordert Vollgas gegen Bremen
#1
Uwe Rösler fordert beim VfL Bochum nach intensiver Trainingswoche vollen Einsatz gegen Bremen. Die Mannschaft kämpft mit mentaler Ermüdung. 

In der letzten Einheit wurde Uwe Rösler noch einmal lauter. Den Abschluss des Trainingslagers in Bramberg am Wildkogel hatte er sich etwas anders vorgestellt, mehr Schärfe erwartet. Doch seine Spieler wirkten nach einer langen und durchaus anstrengenden Woche am Freitagvormittag mental etwas platt. Nicht jeder Spieler war voll auf der Höhe, was allerdings wenig überraschend kam für den Cheftrainer. „Am Ende eines jeden Trainingslagers ist es für Mannschaften, die mit mir zusammenarbeiten, hart. Wir haben die Woche gut und viel auf dem Platz gearbeitet, taktisch viel gemacht. Wir haben auch körperlich gearbeitet. Wenn die Jungs jetzt in den Beinen und speziell im Kopf müde sind, ist das verständlich“, sagte Rösler. 

Am Samstagmittag in Zell am Ziller will er von seinen Spielern aber trotzdem noch einmal das sehen, woran sie in den Tagen in den Bergen so intensiv gearbeitet haben. Gegen Werder Bremen wird über zweimal 60 Minuten gespielt, viele Spieler sollen dann Spielpraxis bekommen, die Zeiten werden länger. Innenverteidiger Michael Steinwender etwa darf sich schon vor der Mannschaftsbesprechung am Freitagabend auf einen 90-Minuten-Einsatz gegen den Bundesligisten einstellen. Sein neuer Kollege Karol Mets wird derweil seine ersten 30 Spielminuten sammeln. Maximilian Wittek dürfte wohl auch über 60 Minuten zum Einsatz kommen. 

Das fordert Rösler fürs Testspiel gegen Werder Bremen
„Wir müssen jetzt den Schweinehund überwinden“, forderte Rösler. „Darum geht es nur in der Vorbereitung. Nicht nur deinen Körper und deine taktischen Sachen schulen, sondern auch den Willen, die Mentalität“, sagte Rösler. Dies wird nun gegen Bremen wichtig. Nach dem Testspielsieg unter der Woche gegen Swansea City (2:0) dürften die Bremer die Bochumer noch einmal stärker fordern, wenngleich die Werderaner noch eher am Anfang ihrer Vorbereitung sind. „Ich werde volle Pulle gehen. Die werden uns pressen“, sagte er. So, wie er es am Freitag noch einmal im Training simulieren wollte. Was allerdings nur bedingt gelang, weil seine Spieler „träge im Kopf“ gewesen seien. 

„Wir haben die gesamte Woche trainiert, wie wir gegen zwei Stürmer aufbauen“, sagte Rösler. Das will er auch am Samstag gegen Bremen sehen. Im Training am Freitag habe seine Mannschaft zu lange gebraucht, habe zu häufig den langen Ball gewählt. Rösler allerdings will, dass der VfL Bochum künftig von hinten das Spiel aufbaut, seine Flügelspieler dann in Szene setzt. Schon jetzt ist zu merken, dass Neuzugang Berkan Taz eine wichtige Rolle als Ballverteiler spielen soll. Die Kreativität des 27-Jährigen ist wichtig. Vor allem, solange Mats Pannewig als Achter noch verletzungsbedingt ausfällt. Er konnte in der Woche in Bramberg gar nicht mit der Mannschaft trainieren, soll erst nächste Woche in Bochum wieder einsteigen. Auch deshalb hofft Rösler noch auf Verstärkung im Mittelfeldzentrum. Die Verantwortlichen suchen derweil auch für den linken Flügel noch einen Spieler, der möglichst auch als Stürmer agieren kann. 

Karol Mets gibt gegen Bremen VfL-Debüt
Neu dabei ist schon Karol Mets, der in Zell am Ziller erstmals im VfL-Trikot auflaufen wird. Bei ihm geht Rösler davon aus, dass er auch gegen Hertha BSC zum Saisonstart schon fit genug für die Startelf sein wird, gleiches gelte auch für Maximilian Wittek. Auch Christian Rasmussen hinterlässt nach einer schwierigen Saison für Fortuna Düsseldorf, die im Zweitliga-Abstieg mündete, einen starken Eindruck. Er könnte zum Unterschiedsspieler auf dem rechten Flügel werden. Das erhoffen sich die Verantwortlichen auf der anderen Seite auch von Alessandro Crimaldi, der „sein starkes Spiel gegen Swansea nun gegen Bremen bestätigen muss“, wie es Rösler ausdrückte.

„Es wird ein Test werden, die sind normal ein bisschen stärker als Swansea oder Antwerpen. Wenngleich die alles andere als Fallobst waren“, sagte Rösler. „Wir werden morgen der erste richtige Gegner für sie und dann werden wir sehen, wie die gegen uns zurechtkommen.“ Vom Spiel hänge dann auch ab, wie er am Ende der Vorbereitungswoche in Bramberg, wo er mehrfach die Bedingungen vor Ort lobte, sein Fazit ziehen wird. „80 Prozent des Trainingslagers haben wir rum und die haben wir sehr ordentlich gemacht“, sagte er. „Die Jungs haben richtig gut mitgemacht, auch wenn es nicht einfach war, von der Anzahl der Einheiten. Zum Schluss muss ich sagen, dass die geistliche Frische gefehlt hat. Die Spieler haben die Regeln vergessen, die wir heute gemacht haben. Sie haben vergessen, wie wir pressen“, so Rösler. Er sei dennoch absolut zufrieden. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
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#3
   
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#4
Zum Abschluss des Sommertrainingslagers in Österreich musste der VfL die erste Niederlage in der Vorbereitung hinnehmen. Bundesligist Werder Bremen setzt sich in Zell am Ziller mit 2:0 durch. Bei den Blau-Weißen gab Karol Mets sein Debüt. 
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So lief das Spiel
5‘: Mets zeigt bei seinem Debüt gleich mal, wer der Boss ist. Körper rein gegen Kownacki, der Stürmer prallt ab.
12‘: Klasse Balleroberung von Cokaj. Taz geht noch zwei Schritte und probiert es von halblinks. Noch leicht abgefälscht, und so knapp rechts daneben.
17‘: Erste gute Aktion der Norddeutschen. Einwurf, Kownacki dann aus spitzem Winkel. Fehlt nicht viel, Ball geht am langen Pfosten vorbei.
30‘: Beste Möglichkeit bislang. Kurz vor der ersten Trinkpause spielt Cokaj einen wunderbaren Diagonalball. Wittek nimmt die Kugel herunter und bringt sie per Dropkick ins Zentrum. Rasmussen mit links, starker Versuch, der aber „nur“ am Pfosten landet!
32‘: Werder hat links Platz. Flanke kommt, Kowanacki zu blank. Aber der Pole trifft den Ball nicht.
34‘: Crimaldi einfach ein Top-Fußballer. Setzt zum Solo an. Schuss, Hein macht sich lang und rettet.
38‘: Wir sind besser im Spiel, aber Bremen trifft. Guter Ball in die Spitze. Erevbenagie umkurvt Horn und schiebt dann an Mets vorbei ins Netz. 0:1.
47‘: Grüll drüber.
52‘: Crimaldi kommt im Sechzehner zu Fall. Die Pfeife bleibt stumm.
Pause: Guter Auftritt, Chancen kreiert. Den Treffer aber machen die Grün-Weißen in Person von Erevbenagie.
63‘: Werder mit komplett neuer Elf. Wojcik köpft nach Ecke, Horn packt zu.
64‘: Im Gegenzug beinahe der Ausgleich. Ball kommt von rechts. Crimaldi steigt hoch, köpft aber knapp am langen Pfosten vorbei.
70‘: Strompf geht im eigenen Sechzehner ins Dribbling, muss dann foulen. Musah verwandelt den Strafstoß sicher. 0:2.
83‘: Werder fast mit dem dritten. Ball schon an Timo vorbeigelegt, doch Cokaj springt rein und blockt.
90‘: Letzte Trinkpause, nochmal Zeit zu wechseln.
96‘: Miyoshi hat das wohl was abbekommen. Bamba kommt noch ins Spiel.
98‘: Ecke Holtmann, Hanslik läuft ein. Aber der Kopfball misslingt.
 109': Drakas tritt einen Freistoß direkt - ganz knapp drüber!
 114': Bamba umkurvt Kolke. Doch Wojcik grätscht noch rein!
116': Dicke Chancen in der Schlussphase. Karademir köpft knapp neben den Kasten

Ende: Wir verlieren den Test gegen Bremen, zeigen aber insgesamt eine gute Leistung. Mindestens ein Treffer wäre verdient gewesen.
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VfL Bochum 1848: Horn (90. Rölleke), Olsen (80. Koscierski), Steinwender (90. Karademir), Mets (45. Strompf), Wittek (50. Keumo (80. Sawas)), Cokaj (90. Isbruch), Mbom (45. Meyer), Taz (80. Drakas), Rasmussen (50. Miyoshi (96. Bamba)), Hofmann (80. Hanslik), Crimaldi (80. Holtmann)
Tore: 0:1 Erevbenagie (38.), 0:2 Musah (70. FE)
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#5
Was machen die eigentlich, wenn Taz oder Hofmann ausfallen? Einen auch nur annähernd gleichwertigen Ersatz habe ich nicht gesehen.
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#6
(Vor 7 Stunden)Scheffkoch schrieb: Was machen die eigentlich, wenn Taz oder Hofmann ausfallen? Einen auch nur annähernd gleichwertigen Ersatz habe ich nicht gesehen.

Ganz einfach, dann müsste das System angepasst werden. Das Problem haben doch viele andere Vereine auch.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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