07-24-2026, 07:05 PM
Uwe Rösler fordert beim VfL Bochum nach intensiver Trainingswoche vollen Einsatz gegen Bremen. Die Mannschaft kämpft mit mentaler Ermüdung.
In der letzten Einheit wurde Uwe Rösler noch einmal lauter. Den Abschluss des Trainingslagers in Bramberg am Wildkogel hatte er sich etwas anders vorgestellt, mehr Schärfe erwartet. Doch seine Spieler wirkten nach einer langen und durchaus anstrengenden Woche am Freitagvormittag mental etwas platt. Nicht jeder Spieler war voll auf der Höhe, was allerdings wenig überraschend kam für den Cheftrainer. „Am Ende eines jeden Trainingslagers ist es für Mannschaften, die mit mir zusammenarbeiten, hart. Wir haben die Woche gut und viel auf dem Platz gearbeitet, taktisch viel gemacht. Wir haben auch körperlich gearbeitet. Wenn die Jungs jetzt in den Beinen und speziell im Kopf müde sind, ist das verständlich“, sagte Rösler.
Am Samstagmittag in Zell am Ziller will er von seinen Spielern aber trotzdem noch einmal das sehen, woran sie in den Tagen in den Bergen so intensiv gearbeitet haben. Gegen Werder Bremen wird über zweimal 60 Minuten gespielt, viele Spieler sollen dann Spielpraxis bekommen, die Zeiten werden länger. Innenverteidiger Michael Steinwender etwa darf sich schon vor der Mannschaftsbesprechung am Freitagabend auf einen 90-Minuten-Einsatz gegen den Bundesligisten einstellen. Sein neuer Kollege Karol Mets wird derweil seine ersten 30 Spielminuten sammeln. Maximilian Wittek dürfte wohl auch über 60 Minuten zum Einsatz kommen.
Das fordert Rösler fürs Testspiel gegen Werder Bremen
„Wir müssen jetzt den Schweinehund überwinden“, forderte Rösler. „Darum geht es nur in der Vorbereitung. Nicht nur deinen Körper und deine taktischen Sachen schulen, sondern auch den Willen, die Mentalität“, sagte Rösler. Dies wird nun gegen Bremen wichtig. Nach dem Testspielsieg unter der Woche gegen Swansea City (2:0) dürften die Bremer die Bochumer noch einmal stärker fordern, wenngleich die Werderaner noch eher am Anfang ihrer Vorbereitung sind. „Ich werde volle Pulle gehen. Die werden uns pressen“, sagte er. So, wie er es am Freitag noch einmal im Training simulieren wollte. Was allerdings nur bedingt gelang, weil seine Spieler „träge im Kopf“ gewesen seien.
„Wir haben die gesamte Woche trainiert, wie wir gegen zwei Stürmer aufbauen“, sagte Rösler. Das will er auch am Samstag gegen Bremen sehen. Im Training am Freitag habe seine Mannschaft zu lange gebraucht, habe zu häufig den langen Ball gewählt. Rösler allerdings will, dass der VfL Bochum künftig von hinten das Spiel aufbaut, seine Flügelspieler dann in Szene setzt. Schon jetzt ist zu merken, dass Neuzugang Berkan Taz eine wichtige Rolle als Ballverteiler spielen soll. Die Kreativität des 27-Jährigen ist wichtig. Vor allem, solange Mats Pannewig als Achter noch verletzungsbedingt ausfällt. Er konnte in der Woche in Bramberg gar nicht mit der Mannschaft trainieren, soll erst nächste Woche in Bochum wieder einsteigen. Auch deshalb hofft Rösler noch auf Verstärkung im Mittelfeldzentrum. Die Verantwortlichen suchen derweil auch für den linken Flügel noch einen Spieler, der möglichst auch als Stürmer agieren kann.
Karol Mets gibt gegen Bremen VfL-Debüt
Neu dabei ist schon Karol Mets, der in Zell am Ziller erstmals im VfL-Trikot auflaufen wird. Bei ihm geht Rösler davon aus, dass er auch gegen Hertha BSC zum Saisonstart schon fit genug für die Startelf sein wird, gleiches gelte auch für Maximilian Wittek. Auch Christian Rasmussen hinterlässt nach einer schwierigen Saison für Fortuna Düsseldorf, die im Zweitliga-Abstieg mündete, einen starken Eindruck. Er könnte zum Unterschiedsspieler auf dem rechten Flügel werden. Das erhoffen sich die Verantwortlichen auf der anderen Seite auch von Alessandro Crimaldi, der „sein starkes Spiel gegen Swansea nun gegen Bremen bestätigen muss“, wie es Rösler ausdrückte.
„Es wird ein Test werden, die sind normal ein bisschen stärker als Swansea oder Antwerpen. Wenngleich die alles andere als Fallobst waren“, sagte Rösler. „Wir werden morgen der erste richtige Gegner für sie und dann werden wir sehen, wie die gegen uns zurechtkommen.“ Vom Spiel hänge dann auch ab, wie er am Ende der Vorbereitungswoche in Bramberg, wo er mehrfach die Bedingungen vor Ort lobte, sein Fazit ziehen wird. „80 Prozent des Trainingslagers haben wir rum und die haben wir sehr ordentlich gemacht“, sagte er. „Die Jungs haben richtig gut mitgemacht, auch wenn es nicht einfach war, von der Anzahl der Einheiten. Zum Schluss muss ich sagen, dass die geistliche Frische gefehlt hat. Die Spieler haben die Regeln vergessen, die wir heute gemacht haben. Sie haben vergessen, wie wir pressen“, so Rösler. Er sei dennoch absolut zufrieden.
Quelle: WAZ.de
In der letzten Einheit wurde Uwe Rösler noch einmal lauter. Den Abschluss des Trainingslagers in Bramberg am Wildkogel hatte er sich etwas anders vorgestellt, mehr Schärfe erwartet. Doch seine Spieler wirkten nach einer langen und durchaus anstrengenden Woche am Freitagvormittag mental etwas platt. Nicht jeder Spieler war voll auf der Höhe, was allerdings wenig überraschend kam für den Cheftrainer. „Am Ende eines jeden Trainingslagers ist es für Mannschaften, die mit mir zusammenarbeiten, hart. Wir haben die Woche gut und viel auf dem Platz gearbeitet, taktisch viel gemacht. Wir haben auch körperlich gearbeitet. Wenn die Jungs jetzt in den Beinen und speziell im Kopf müde sind, ist das verständlich“, sagte Rösler.
Am Samstagmittag in Zell am Ziller will er von seinen Spielern aber trotzdem noch einmal das sehen, woran sie in den Tagen in den Bergen so intensiv gearbeitet haben. Gegen Werder Bremen wird über zweimal 60 Minuten gespielt, viele Spieler sollen dann Spielpraxis bekommen, die Zeiten werden länger. Innenverteidiger Michael Steinwender etwa darf sich schon vor der Mannschaftsbesprechung am Freitagabend auf einen 90-Minuten-Einsatz gegen den Bundesligisten einstellen. Sein neuer Kollege Karol Mets wird derweil seine ersten 30 Spielminuten sammeln. Maximilian Wittek dürfte wohl auch über 60 Minuten zum Einsatz kommen.
Das fordert Rösler fürs Testspiel gegen Werder Bremen
„Wir müssen jetzt den Schweinehund überwinden“, forderte Rösler. „Darum geht es nur in der Vorbereitung. Nicht nur deinen Körper und deine taktischen Sachen schulen, sondern auch den Willen, die Mentalität“, sagte Rösler. Dies wird nun gegen Bremen wichtig. Nach dem Testspielsieg unter der Woche gegen Swansea City (2:0) dürften die Bremer die Bochumer noch einmal stärker fordern, wenngleich die Werderaner noch eher am Anfang ihrer Vorbereitung sind. „Ich werde volle Pulle gehen. Die werden uns pressen“, sagte er. So, wie er es am Freitag noch einmal im Training simulieren wollte. Was allerdings nur bedingt gelang, weil seine Spieler „träge im Kopf“ gewesen seien.
„Wir haben die gesamte Woche trainiert, wie wir gegen zwei Stürmer aufbauen“, sagte Rösler. Das will er auch am Samstag gegen Bremen sehen. Im Training am Freitag habe seine Mannschaft zu lange gebraucht, habe zu häufig den langen Ball gewählt. Rösler allerdings will, dass der VfL Bochum künftig von hinten das Spiel aufbaut, seine Flügelspieler dann in Szene setzt. Schon jetzt ist zu merken, dass Neuzugang Berkan Taz eine wichtige Rolle als Ballverteiler spielen soll. Die Kreativität des 27-Jährigen ist wichtig. Vor allem, solange Mats Pannewig als Achter noch verletzungsbedingt ausfällt. Er konnte in der Woche in Bramberg gar nicht mit der Mannschaft trainieren, soll erst nächste Woche in Bochum wieder einsteigen. Auch deshalb hofft Rösler noch auf Verstärkung im Mittelfeldzentrum. Die Verantwortlichen suchen derweil auch für den linken Flügel noch einen Spieler, der möglichst auch als Stürmer agieren kann.
Karol Mets gibt gegen Bremen VfL-Debüt
Neu dabei ist schon Karol Mets, der in Zell am Ziller erstmals im VfL-Trikot auflaufen wird. Bei ihm geht Rösler davon aus, dass er auch gegen Hertha BSC zum Saisonstart schon fit genug für die Startelf sein wird, gleiches gelte auch für Maximilian Wittek. Auch Christian Rasmussen hinterlässt nach einer schwierigen Saison für Fortuna Düsseldorf, die im Zweitliga-Abstieg mündete, einen starken Eindruck. Er könnte zum Unterschiedsspieler auf dem rechten Flügel werden. Das erhoffen sich die Verantwortlichen auf der anderen Seite auch von Alessandro Crimaldi, der „sein starkes Spiel gegen Swansea nun gegen Bremen bestätigen muss“, wie es Rösler ausdrückte.
„Es wird ein Test werden, die sind normal ein bisschen stärker als Swansea oder Antwerpen. Wenngleich die alles andere als Fallobst waren“, sagte Rösler. „Wir werden morgen der erste richtige Gegner für sie und dann werden wir sehen, wie die gegen uns zurechtkommen.“ Vom Spiel hänge dann auch ab, wie er am Ende der Vorbereitungswoche in Bramberg, wo er mehrfach die Bedingungen vor Ort lobte, sein Fazit ziehen wird. „80 Prozent des Trainingslagers haben wir rum und die haben wir sehr ordentlich gemacht“, sagte er. „Die Jungs haben richtig gut mitgemacht, auch wenn es nicht einfach war, von der Anzahl der Einheiten. Zum Schluss muss ich sagen, dass die geistliche Frische gefehlt hat. Die Spieler haben die Regeln vergessen, die wir heute gemacht haben. Sie haben vergessen, wie wir pressen“, so Rösler. Er sei dennoch absolut zufrieden.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."