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Presseberichte zum 28. Spieltag VfL - Stuttgart
#1
Der VfL Bochum hofft beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart noch auf die Rückkehr von Bernardo. Im Angriff könnte der Torjäger in die Startelf zurückkehren. 

Wenn der Ball ins Trainings-Spiel kommt nach einer Verletzung, ist das meist ein gutes, ein wichtiges Zeichen: Ein Comeback naht. VfL Bochums derzeit größter Sorgenfall könnte demnach bald wieder eingreifen. Bernardo absolvierte am Dienstag gemeinsam mit Koji Miyoshi unter Reha-Trainer Björn Kadlubowski erstmals seit seinem Einsatz beim FC Bayern (3:2) vor rund dreieinhalb Wochen eine Einheit auf dem Platz. Dabei standen auch Sprints und Passübungen an. 

Nach Problemen mit der Achillessehne bremsten zuletzt auch Knieprobleme den linken Verteidiger aus. „Es sieht bisher ganz gut aus“, sagte Trainer Dieter Hecking nach der ersten Einheit der Woche vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) im ausverkauften Ruhrstadion. „Wir müssen jetzt abwarten, wie er das heutige Training übersteht. Vielleicht kann er im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagte Hecking. Einen Einsatz gegen Stuttgart wollte der Coach „noch nicht gänzlich ausschließen“. 

Bernardo: Viele Wechselgerüchte - VfL-Angebot abgelehnt
Läuft es weiter nach Plan, dürfte Bernardo spätestens im Heimspiel eine Woche darauf gegen den FC Augsburg wieder einsatzfähig sein. Zumindest im Saisonfinale im Kampf um den Klassenerhalt soll er für den VfL noch eine wichtige Rolle spielen. Im Sommer deutet alles auf eine Trennung hin.

Bochum hat ihm nach unseren Informationen längst ein für VfL-Verhältnisse hoch dotiertes Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet, die Bernardo-Seite lehnte dieses ab, prüft andere Optionen. Drei Einsätze über mindestens 45 Minuten fehlen Bernardo nach Informationen dieser Redaktion noch, damit sich sein im Sommer auslaufender Vertrag im Fall des Klassenerhalts um ein Jahr verlängert. Im Abstiegsfall wäre er ohnehin ablösefrei. 

Längst läuft die Gerüchteküche heiß. Es gibt Anfragen aus dem In- und Ausland, unter anderem soll wie schon im Vorsommer Union Berlin Interesse haben, auch Eintracht Frankfurt hat ihn laut Bild auf dem Zettel. Bei einem ablösefreien Wechsel würde Bernardo ein ordentliches Handgeld kassieren. 

Hecking hat bei der Dreierkette keine Bauchschmerzen
Ob gegen Stuttgart, Augsburg, später oder auch gar nicht mehr: Die Besetzung der Dreierkette, betonte Dieter Hecking, mache ihm „die wenigsten Bauchschmerzen“. Natürlich, so Hecking, „hätten wir Bernardo lieber auf dem Platz, weil er wirklich gut ist. . Aber man sieht auch, dass wir sehr gute Optionen haben, die ihn auch ersetzen können.“

Zuletzt in Leverkusen überzeugte Maximilian Wittek links in der Dreierkette. Zuvor kamen auch Erhan Masovic und dann Jakov Medic zum Zug, weil zwischenzeitlich auch die Stamm-Außenspieler Felix Passlack und Maxi Wittek sowie Ivan Ordets gefehlt hatten. Wittek, Masovic, Medic, alle hätten es in der Dreierreihe „gut gemacht“. 

Ordets klarer Abwehrchef - Hecking lobt auch Oermann
Ordets und Tim Oermann sind ohnehin unumstritten bei Hecking. „Ivan hat sich als zentraler Abwehrspieler und Abwehrorganisator herauskristallisiert“, sagte Hecking, der hervorhob, wie Ordets die Abwehr auch verbal dirigierte in Leverkusen. Und Oermann „hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht auch im Spiel mit Ball. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was unsere Spieler hinten anbieten, egal wer spielt.“

Zufrieden war er auch mit den Leistungen des gesamten Teams zuletzt - trotz der 1:3-Niederlagen gegen Frankfurt und Leverkusen. Im Abschluss freilich fehlte ein Stück Konsequenz. Ein Torjäger. Einer wie Myron Boadu in Topform. Der Sieben-Tore-Mann des VfL fiel nach dem Kiel-Spiel mehrere Wochen aus mit einem Muskelfaserriss, feierte nach vier Partien Pause gegen Frankfurt sein Joker-Comeback. Auch in Leverkusen wurde er eingewechselt, konnte in den beiden rund 20-minütigen Auftritten aber nicht viel bewegen. 

Hecking-Lob für Boadu - Alternative für Hofmann oder Masouras?
Ist er wieder bei 100 Prozent? „In der Zeit, seit ich mit ihm zusammenarbeite, ist er in der besten Verfassung“, antwortete Hecking und lächelte. Vor seinem Muskelfaserriss traf Boadu in Kiel zweimal, drei Wochen zuvor gegen Leipzig dreimal. Körperlich ist Boadu damit offenbar reif für die Startelf.

Und taktisch? Offen. Ein Drei-Mann-Sturm wie in Kiel ist gegen die spielstarken Stuttgarter unwahrscheinlich, um die defensive Stabilität nicht zu gefährden. Hecking wird weiterhin auf ein 3-5-2 setzen, ein kompaktes Zentrum mit den unumstrittenen Tom Krauß, Matus Bero und Ibrahima Sissoko. Und er lobte auch das Sturmduo der letzten Wochen, Philipp Hofmann und Georgios Masouras. 

Koji Miyoshi könnte diese Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren
Beide stehen für weniger Torgefahr als Boadu, leisten aber mehr Defensivarbeit. Masouras sei „sehr umtriebig, laufstark, gegen den Ball sehr diszipliniert“, sagte Hecking. „Man wünscht sich auch noch die eine oder andere Aktion mehr Richtung Tor, aber wir wussten vorher, dass er nicht der klassische Torjäger ist.“ Hofmann sei „in einer sehr guten Verfassung. Er ist sehr spielfreudig, körperlich präsent.“ Alle Spieler seien gefordert, die Stürmer noch besser in Szene zu setzen, damit sie „im Abschluss ihre Gefährlichkeit noch besser ausspielen können“. 

Noch keine Option für das Stuttgart-Spiel wird wohl Koji Miyoshi sein, der sich im Testspiel gegen Preußen Münster einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen und zuvor in der Bundesliga keine Rolle mehr gespielt hatte. Beim Japaner soll ein Abschluss-Test im Laufe dieser Woche Aufschluss geben, wann er ins Mannschaftstraining zurückkehrt. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Für den VfL Bochum geht es am Samstag darum, gegen Stuttgart unbedingt die dritte Heimniederlage in Folge zu vermeiden. Helfen könnte dabei ein ziemlich überraschendes Comeback.

Am Dienstag jedenfalls kehrte Bernardo, zuletzt wegen Achillessehnen- und Kniebeschwerden außer Gefecht, auf den Trainingsplatz zurück. Noch nicht ins Mannschaftstraining, aber so langsam soll die Belastungen gesteigert werden. Vielleicht klappt es in den nächsten Tagen schon mit intensiveren Einheiten für den Brasilianer. 

Ganz genau wird natürlich verfolgt, wie der Körper des technisch starken Abwehrmannes reagiert. Zumindest ist nicht ausgeschlossen, dass Bernardo womöglich schon zum nächsten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den VfB Stuttgart zurückkehrt.

Dann will der VfL Bochum unbedingt vermeiden, die dritte Heimniederlage in Folge zu kassieren. Zumindest in großen Teilen war Dieter Hecking am vergangenen Freitag mit der Leistung seiner Mannschaft beim 1:3 in Leverkusen einverstanden, in ähnlicher Verfassung soll sich die Truppe gegen den VfB präsentieren. 

Boadu winkt ein längerer Einsatz
Dann kann womöglich Torjäger Myron Boadu wieder etwas länger zum Einsatz kommen, dem zuletzt nur Kurzeinsätze vergönnt waren. Der äußerst verletzungsanfällige Niederländer wäre natürlich eine Bank im Angriff als Spieler, der mit einem feinen Torinstinkt gesegnet ist und sein Können zuletzt ja auch schon aufblitzen ließ. 

Unvergessen, wie Boadu Mitte Januar quasi im Alleingang die Partie gegen Leipzig drehte und mit seinem Dreierpack aus einem 0:3 noch ein 3:3 machte. Allmählich kommt der 24-Jährige wieder auf Touren, hat seinen körperlichen Rückstand aufgearbeitet und präsentiert sich im Training in sehr ansprechender Verfassung 

Womöglich gehört Boadu allerdings gegen Stuttgart nicht zur Startelf, doch einen so starken Torjäger auf der Bank zu wissen, ist natürlich erst mal ein Pfund. Sieben Tore hat der von AS Monaco ausgeliehene Angreifer bereits erzielt, allerdings auch viele Spiele verpasst wegen diverser körperlicher Beschwerden. 

Heimspiel-Doppel im Abstiegskampf
In welcher Besetzung auch immer, am Samstag treffen im Ruhrstadion die beiden laufschwächsten Mannschaften der Liga aufeinander. Der VfB Stuttgart legte im Schnitt lediglich 114,8 Kilometer pro Partie zurück, Bochum gar nur 113,3 km. 

Auch in anderen Bereichen ist der Tabellen-17. der Bundesliga sogar das Schlusslicht. Die Mannschaft von Dieter Hecking leistete sich bisher die meisten Fouls, und der Anteil an langen Pässen ist prozentual beim VfL Bochum am höchsten, ganz ungeachtet der Tatsache, dass sich die Mannschaft unter Hecking auch spielerisch enorm weiter entwickelt hat. Das soll der VfL am Samstag gegen Stuttgart unbedingt zeigen. 

Und schon eine Woche darauf hat Heckings Team ebenfalls im Ruhrstadion gegen Augsburg die nächste Möglichkeit, seine Situation im Abstiegskampf zu verbessern. Im Heimspiel-Doppel setzt der VfL natürlich auf den Faktor Ruhrstadion und die massive Unterstützung der eigenen Fans. Zuletzt allerdings konnte Bochum zu Hause zwei Mal in Folge nicht punkten. Auf ein 0:1 gegen Hoffenheim folgte ein 1:3 gegen Frankfurt

Drei Heim-Niederlagen am Stück gab es für den VfL übrigens zuletzt zum Saisonstart 2022/23. Da verlor Thomas Reis drei Heimspiele als VfL-Coach - und wurde beurlaubt. 

Quelle: Kicker.de
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#3
Seit dem Sieg in München fehlt Bernardo dem VfL Bochum, Miyoshi verletzte sich im Test gegen Münster. Beide trainierten am Donnerstag nicht mit der Mannschaft. 

Der VfL Bochum hat derzeit weiterhin zwei Trainingsgruppen. Eine Mannschafts-große und eine Zwei-Mann-kleine. Während am Donnerstag nach zwei intensiveren Trainingstagen zuvor die meisten Profis des VfL Bochum ein sehr dosiertes Training absolvierten und die Einheit nur etwas mehr als eine Stunde dauerte, trainierten Koji Miyoshi und Bernardo erneut mit Reha-Trainer Björn Kadlubowski individuell. 

Dass die beiden oder auch nur einer für das kommende Heimspiel des VfL Bochum gegen den VfB Stuttgart fit wird und einsatzfähig, wird dadurch immer unwahrscheinlicher. Am Dienstag, als Miyoshi und Bernardo das erste Mal wieder mit Ball trainiert hatten, hatte VfL-Trainer Dieter Hecking zumindest noch gesagt, dass er einen Einsatz Bernardos gegen Stuttgart nicht gänzlich ausschließen wolle. 

Nun aber bliebe Bernardo nur noch das Abschlusstraining am Freitag, um in den Kreis der Mannschaft zurückzukehren. Wäre Stuttgart das letzte Spiel, wäre das vorstellbar. So aber stehen nach dem Stuttgart-Spiel noch sechs weitere Partien an. Da wird der VfL Bochum einen fitten, belastbaren Bernardo gut brauchen können - und daher bei seinem Genesungsprozess nichts erzwingen. 

Spätestens im Heimspiel gegen den FC Augsburg sollten er und auch Miyoshi wieder einsatzfähig sein. Miyoshi hatte sich im Testspiel gegen Preußen Münster verletzt. Er aber spielte, anders als Bernardo, zuletzt unter Hecking keine Rolle. Anders als Bernardo hat er beim VfL Bochum einen langfristigen Vertrag bis 2028. Bei Bernardo deutet dagegen im Sommer weiterhin alles auf eine Trennung hin. 

Etliche Anfragen für Bernardo
Drei Einsätze über mindestens 45 Minuten fehlen ihm nach Informationen dieser Redaktion noch, damit sich sein im Sommer auslaufender Vertrag im Fall des Klassenerhalts um ein Jahr verlängern würde. Im Abstiegsfall wäre er ablösefrei.

Bereits nach der vergangenen Saison gab es und auch jetzt gibt es Anfragen für ihn aus dem In- und Ausland. So soll erneut Union Berlin Interesse haben, auch Eintracht Frankfurt soll ihn auf dem Zettel haben. 

Quelle: WAZ.de
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#4
   
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„Unsere Hausaufgaben machen“
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Der Heimspiel-Doppelpack steht bevor. Zunächst empfängt der VfL Bochum 1848 den VfB Stuttgart, der jüngst ins DFB-Pokalfinale eingezogen ist, im Vonovia Ruhrstadion. Anstoß ist am Samstagnachmittag, den 05. April, um 15:30 Uhr. VfL-Cheftrainer Dieter Hecking sprach vorab auf der Pressekonferenz über die Personalsituation, den Gegner und seine Erwartungen an die Partie. 
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VfL-Cheftrainer Dieter Hecking über…
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… die Personalsituation: Bernardo und Kōji Miyoshi befinden sich im Aufbautraining. Für das morgige Spiel reicht es noch nicht, in Richtung Augsburg könnten sie wieder zum Kader gehören. Alle anderen Spieler stehen zur Verfügung.
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… die Stimmung in der Mannschaft: Die Stimmung ist gut. Die Schwierigkeit dieses Viererblocks – mit Bayern, Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart – wurde ausreichend thematisiert. Wir würden die Bilanz natürlich gerne weiter verbessern. Wir werden alles versuchen, ein gutes Spiel zu machen. Ob es erfolgreich wird, hängt nicht nur von uns ab. Zuletzt hatten wir einige Spiele, in denen punktemäßig mehr drin war. Wir hatten auch nicht immer das Quäntchen Glück. Es sind noch sieben Spiele. Wir können nur dann Druck auf andere Teams aufbauen, wenn wir unsere Hausaufgaben machen.
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… den Fitnesszustand von Myron Boadu: Myron hat in den vergangenen 14 Tagen sehr ordentlich trainiert. Er hat keine Probleme. Wir müssen immer abwägen, ob er ein Startelfkandidat ist oder nicht. Was uns mitunter abgeht, ist die Torgefahr. Die bringt Myron vorm Tor mit. Wir werden in den nächsten Spielen Tore brauchen. Wir sind froh, dass Myron körperlich schonmal einen stabilen Eindruck macht.
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… Maximilian Wittek: Maxi befindet sich in einer sehr, sehr guten Verfassung. Egal, ob er in der Innenverteidigung oder als Linksverteidiger spielt – er ist wichtig für uns. Maxi hat sich in der Mannschaft einen gewissen Stellenwert erarbeitet. Er wird auf jeden Fall von Anfang an spielen, auf welcher Position, sehen wir morgen.
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… die Ausfälle beim VfB Stuttgart: Im Hinspiel hat Angelo Stiller auch nicht von Anfang an gespielt. Wenn man sich den Kader vom VfB Stuttgart anschaut, haben sie sehr viel Qualität, mit der sie Ausfälle gut kompensieren können. Ob sich ihr Pokalspiel drei Tage zuvor positiv oder negativ auswirkt, kann man in verschiedener Hinsicht betrachten. Wenn ich VfB-Trainer wäre, würde ich den DFB-Pokal-Finaleinzug sehr positiv sehen. Das kann nochmal einen großen Schwung für die nächsten Wochen geben. Jeder will sich zeigen, jeder will im Pokalfinale spielen. Der VfB hat eine sehr, sehr gute Mannschaft. Sie werden morgen sicherlich ein gutes Spiel abliefern.
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… VfB-Stürmer Nick Woltemade: Nick Woltemade ist eine absolut positive Erscheinung. Er hat in den vergangenen Monaten nochmal einen Riesenschritt gemacht. Es macht mir auch Spaß, wenn ich ihn in der deutschen U21-Nationalmannschaft spielen sehe. Wie eiskalt er vorm Tor geworden ist, ist schon beeindruckend. Er ist ein richtiges Juwel, der sicherlich noch zu Höherem berufen sein wird. Aber morgen braucht er das nicht unbedingt zu zeigen.

… den Geschwindigkeitsfußball des VfB Stuttgart: Der VfB hat viele Spieler mit sehr, sehr hohem Tempo. Aber auch das haben wir in den vergangenen Spielen durch eine gute Raumaufteilung ordentlich gemacht. Das bereitet uns kein Kopfzerbrechen.
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… die Wahrnehmung des VfL bei gegnerischen Vereinen: Die Art, wie wir wahrgenommen werden, hat sich verändert. Früher haben Trainer und Spieler anderer Vereine oft nur über unser Stadion gesprochen, vor dem sie Respekt haben. Mittlerweile ist auch zu hören, dass wir eine sehr, sehr unangenehme Mannschaft haben. Das ist ein großes Lob. Das müssen wir morgen auf den Platz bringen.

… den Profivertrag für Nachwuchsspieler Kacper Kościerski: Der VfL kann stolz sein, dass Kacper sich für uns entschieden hat. Er hatte sicherlich die ein oder andere Anfrage. Es spricht für den Weg, den Nachwuchsspieler bei uns vom Talentwerk bis hin zu den Profis gehen können. Man darf nicht vergessen, dass Kacper auch noch ein Jahr in der U19 spielen könnte. Wir werden versuchen, ihn miteinzubinden. Er macht gerade sein Abitur, auch dabei hoffen wir das Beste. Wir werden in den nächsten Wochen mit Dirk Dufner und dem Talentwerk zusammensitzen und besprechen, welches Modell in der nächsten Saison am besten wäre.
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#5
Seit über zwei Jahren schon ist Sebastian Hoeneß Trainer des VfB Stuttgart. Die komplizierte Situation zu Beginn seiner Amtszeit und die nun anstehende Aufgabe am Wochenende haben sogar eine Parallele. 

Zwei Tage ist das 3:1 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Leipzig her, da ist der Endspieleinzug vorerst wieder in den Hintergrund gerückt. Ist ja auch klar, denn Stuttgart spielt schon am Samstag wieder beim VfL Bochum (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in der Bundesliga. 

Anders als im Pokal, ist im Ligabetrieb der Wurm drin. Sechs sieglose Spiele liegen hinter dem VfB, darunter vier Niederlagen. Zum letzten Mal gewonnen haben die Stuttgarter vor fast zwei Monaten, als ein 2:1 in Dortmund stand. 

Hoeneß muss die Abwehrreihe umstellen
Da kommt es nicht gelegen, dass die halbe Abwehrreihe gesperrt wegfällt. Maximilian Mittelstädt fehlt wegen seiner 5. Gelben Karte, Ameen Al-Dakhil hat in Frankfurt Rot gesehen. Umso wichtiger, dass Ramon Hendriks nach Magenproblemen wieder einsatzfähig ist und aller Voraussicht nach hinten links anstelle von Mittelstädt verteidigen wird. 

Zudem kann Trainer Sebastian Hoeneß auch nicht auf Angelo Stiller setzen, der ebenfalls gelb-gesperrt nicht dabei ist. Für den VfB sind diese drei Ausfälle natürlich bitter, auf der anderen Seite bietet sich den Lauernden im Kader eine Gelegenheit. 

"Die Mannschaft, die gemeinsam auf dem Platz steht, hat die Chance, sich durch gute Leistungen in eine gute Position zu bringen", lautete Hoeneß Aussage am Freitagmittag auf der Pressekonferenz. 

Wer nun aber genau für wen spielt, wusste Hoeneß noch nicht so wirklich, oder wollte es vielleicht einfach nicht verraten. "Zum Personal würde ich heute noch nichts sagen, weil wir gestern nicht trainiert haben." Dass "Yannik (Keitel, Anm. d. Red.) sicher ein Kandidat ist", um Stiller zu ersetzen, ließ sich der 42-Jährige dann aber doch entlocken. 

"Nichts abschenken" trotz Platz elf
Neben dem Personal-Puzzle, das es zusammenzusetzen gilt, muss dem VfB auch der Spagat zwischen Pokal und Liga gelingen, was bekanntlich nicht immer so einfach ist. Besonders, wenn man einen solch emotionalen Sieg unter der Woche feiern konnte. "Es ist eine Herausforderung. Es war sicher emotional und es lag viel auf diesem Spiel. Das zerrt auch, aber mit diesem positiven Ausgang hast du natürlich die Hoffnung und Chance, Dinge freizulegen und einen Energieschub zu bekommen." 

Stuttgart möchte "eine Serie starten und schauen, was das dann für das Saisonfinale bedeutet" und trotz Platz elf und acht Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Rang gelte es, "nichts abzuschenken". 

Vielleicht ist das Auswärtsspiel in Bochum genau dafür ja ein gutes Omen. Schließlich begann genau mit dieser Aufgabe auch Hoeneß' Bundesliga-Mission vor rund zwei Jahren, als er den VfB auf dem 18. Platz übernahm. "Ich bin normalerweise keiner, der übertrieben weit zurückschaut, aber anlässlich dieses Jubiläums kann man das sicher mal machen. Als ich hier begann, haben wir ein Pokalspiel gespielt und sind dann nach Bochum gefahren." Eine ähnliche Konstellation, weiß auch Hoeneß: "Da gibt es schon eine Parallele." 

"Da hat man gesehen, was mit der Stadt und den Fans möglich ist"
Wenn er auf diese Zeit zurückblickt, erinnert sich der VfB-Coach an "Druck" und stellte nochmal die immense Wichtigkeit des damaligen 3:2-Erfolgs in Bochum heraus. "Wenn das Spiel nicht gewonnen worden wäre, dann weiß ich nicht, ob wir gemeinsam Champions League gespielt hätten." 

Die Bundesliga-Relegation hatte Stuttgart mit Bravour überstanden und war danach auf eine "unglaubliche Reise" gegangen. "Wir haben die Erwartungen übertroffen, das war nicht zu erwarten. Da sind Dinge entfesselt worden, da hat man mal gesehen, was mit der Stadt und den Fans möglich ist." 

Genau deshalb gab es für Hoeneß auch nie einen Grund, seinen Vertrag in Stuttgart nicht zu verlängern, sodass am 22. März dessen Vertragsausdehung auf der Mitgliederversammlung des VfB verkündet worden war. "Für mich war es nie wirklich so, dass ich gedacht habe, ich muss den nächsten Schritt machen. Ich habe das Gefühl, dass ich genau hier den nächsten Schritt machen kann. Das muss jetzt auch das Ziel und die Aufgabe sein." 

Zuallererst steht aber nun im Fokus, die Negativserie möglichst mit einem Sieg in Bochum zu durchbrechen. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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