04-01-2025, 02:59 PM
Der VfL Bochum hofft beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart noch auf die Rückkehr von Bernardo. Im Angriff könnte der Torjäger in die Startelf zurückkehren.
Wenn der Ball ins Trainings-Spiel kommt nach einer Verletzung, ist das meist ein gutes, ein wichtiges Zeichen: Ein Comeback naht. VfL Bochums derzeit größter Sorgenfall könnte demnach bald wieder eingreifen. Bernardo absolvierte am Dienstag gemeinsam mit Koji Miyoshi unter Reha-Trainer Björn Kadlubowski erstmals seit seinem Einsatz beim FC Bayern (3:2) vor rund dreieinhalb Wochen eine Einheit auf dem Platz. Dabei standen auch Sprints und Passübungen an.
Nach Problemen mit der Achillessehne bremsten zuletzt auch Knieprobleme den linken Verteidiger aus. „Es sieht bisher ganz gut aus“, sagte Trainer Dieter Hecking nach der ersten Einheit der Woche vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) im ausverkauften Ruhrstadion. „Wir müssen jetzt abwarten, wie er das heutige Training übersteht. Vielleicht kann er im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagte Hecking. Einen Einsatz gegen Stuttgart wollte der Coach „noch nicht gänzlich ausschließen“.
Bernardo: Viele Wechselgerüchte - VfL-Angebot abgelehnt
Läuft es weiter nach Plan, dürfte Bernardo spätestens im Heimspiel eine Woche darauf gegen den FC Augsburg wieder einsatzfähig sein. Zumindest im Saisonfinale im Kampf um den Klassenerhalt soll er für den VfL noch eine wichtige Rolle spielen. Im Sommer deutet alles auf eine Trennung hin.
Bochum hat ihm nach unseren Informationen längst ein für VfL-Verhältnisse hoch dotiertes Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet, die Bernardo-Seite lehnte dieses ab, prüft andere Optionen. Drei Einsätze über mindestens 45 Minuten fehlen Bernardo nach Informationen dieser Redaktion noch, damit sich sein im Sommer auslaufender Vertrag im Fall des Klassenerhalts um ein Jahr verlängert. Im Abstiegsfall wäre er ohnehin ablösefrei.
Längst läuft die Gerüchteküche heiß. Es gibt Anfragen aus dem In- und Ausland, unter anderem soll wie schon im Vorsommer Union Berlin Interesse haben, auch Eintracht Frankfurt hat ihn laut Bild auf dem Zettel. Bei einem ablösefreien Wechsel würde Bernardo ein ordentliches Handgeld kassieren.
Hecking hat bei der Dreierkette keine Bauchschmerzen
Ob gegen Stuttgart, Augsburg, später oder auch gar nicht mehr: Die Besetzung der Dreierkette, betonte Dieter Hecking, mache ihm „die wenigsten Bauchschmerzen“. Natürlich, so Hecking, „hätten wir Bernardo lieber auf dem Platz, weil er wirklich gut ist. . Aber man sieht auch, dass wir sehr gute Optionen haben, die ihn auch ersetzen können.“
Zuletzt in Leverkusen überzeugte Maximilian Wittek links in der Dreierkette. Zuvor kamen auch Erhan Masovic und dann Jakov Medic zum Zug, weil zwischenzeitlich auch die Stamm-Außenspieler Felix Passlack und Maxi Wittek sowie Ivan Ordets gefehlt hatten. Wittek, Masovic, Medic, alle hätten es in der Dreierreihe „gut gemacht“.
Ordets klarer Abwehrchef - Hecking lobt auch Oermann
Ordets und Tim Oermann sind ohnehin unumstritten bei Hecking. „Ivan hat sich als zentraler Abwehrspieler und Abwehrorganisator herauskristallisiert“, sagte Hecking, der hervorhob, wie Ordets die Abwehr auch verbal dirigierte in Leverkusen. Und Oermann „hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht auch im Spiel mit Ball. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was unsere Spieler hinten anbieten, egal wer spielt.“
Zufrieden war er auch mit den Leistungen des gesamten Teams zuletzt - trotz der 1:3-Niederlagen gegen Frankfurt und Leverkusen. Im Abschluss freilich fehlte ein Stück Konsequenz. Ein Torjäger. Einer wie Myron Boadu in Topform. Der Sieben-Tore-Mann des VfL fiel nach dem Kiel-Spiel mehrere Wochen aus mit einem Muskelfaserriss, feierte nach vier Partien Pause gegen Frankfurt sein Joker-Comeback. Auch in Leverkusen wurde er eingewechselt, konnte in den beiden rund 20-minütigen Auftritten aber nicht viel bewegen.
Hecking-Lob für Boadu - Alternative für Hofmann oder Masouras?
Ist er wieder bei 100 Prozent? „In der Zeit, seit ich mit ihm zusammenarbeite, ist er in der besten Verfassung“, antwortete Hecking und lächelte. Vor seinem Muskelfaserriss traf Boadu in Kiel zweimal, drei Wochen zuvor gegen Leipzig dreimal. Körperlich ist Boadu damit offenbar reif für die Startelf.
Und taktisch? Offen. Ein Drei-Mann-Sturm wie in Kiel ist gegen die spielstarken Stuttgarter unwahrscheinlich, um die defensive Stabilität nicht zu gefährden. Hecking wird weiterhin auf ein 3-5-2 setzen, ein kompaktes Zentrum mit den unumstrittenen Tom Krauß, Matus Bero und Ibrahima Sissoko. Und er lobte auch das Sturmduo der letzten Wochen, Philipp Hofmann und Georgios Masouras.
Koji Miyoshi könnte diese Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren
Beide stehen für weniger Torgefahr als Boadu, leisten aber mehr Defensivarbeit. Masouras sei „sehr umtriebig, laufstark, gegen den Ball sehr diszipliniert“, sagte Hecking. „Man wünscht sich auch noch die eine oder andere Aktion mehr Richtung Tor, aber wir wussten vorher, dass er nicht der klassische Torjäger ist.“ Hofmann sei „in einer sehr guten Verfassung. Er ist sehr spielfreudig, körperlich präsent.“ Alle Spieler seien gefordert, die Stürmer noch besser in Szene zu setzen, damit sie „im Abschluss ihre Gefährlichkeit noch besser ausspielen können“.
Noch keine Option für das Stuttgart-Spiel wird wohl Koji Miyoshi sein, der sich im Testspiel gegen Preußen Münster einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen und zuvor in der Bundesliga keine Rolle mehr gespielt hatte. Beim Japaner soll ein Abschluss-Test im Laufe dieser Woche Aufschluss geben, wann er ins Mannschaftstraining zurückkehrt.
Quelle: WAZ.de
Wenn der Ball ins Trainings-Spiel kommt nach einer Verletzung, ist das meist ein gutes, ein wichtiges Zeichen: Ein Comeback naht. VfL Bochums derzeit größter Sorgenfall könnte demnach bald wieder eingreifen. Bernardo absolvierte am Dienstag gemeinsam mit Koji Miyoshi unter Reha-Trainer Björn Kadlubowski erstmals seit seinem Einsatz beim FC Bayern (3:2) vor rund dreieinhalb Wochen eine Einheit auf dem Platz. Dabei standen auch Sprints und Passübungen an.
Nach Problemen mit der Achillessehne bremsten zuletzt auch Knieprobleme den linken Verteidiger aus. „Es sieht bisher ganz gut aus“, sagte Trainer Dieter Hecking nach der ersten Einheit der Woche vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) im ausverkauften Ruhrstadion. „Wir müssen jetzt abwarten, wie er das heutige Training übersteht. Vielleicht kann er im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagte Hecking. Einen Einsatz gegen Stuttgart wollte der Coach „noch nicht gänzlich ausschließen“.
Bernardo: Viele Wechselgerüchte - VfL-Angebot abgelehnt
Läuft es weiter nach Plan, dürfte Bernardo spätestens im Heimspiel eine Woche darauf gegen den FC Augsburg wieder einsatzfähig sein. Zumindest im Saisonfinale im Kampf um den Klassenerhalt soll er für den VfL noch eine wichtige Rolle spielen. Im Sommer deutet alles auf eine Trennung hin.
Bochum hat ihm nach unseren Informationen längst ein für VfL-Verhältnisse hoch dotiertes Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet, die Bernardo-Seite lehnte dieses ab, prüft andere Optionen. Drei Einsätze über mindestens 45 Minuten fehlen Bernardo nach Informationen dieser Redaktion noch, damit sich sein im Sommer auslaufender Vertrag im Fall des Klassenerhalts um ein Jahr verlängert. Im Abstiegsfall wäre er ohnehin ablösefrei.
Längst läuft die Gerüchteküche heiß. Es gibt Anfragen aus dem In- und Ausland, unter anderem soll wie schon im Vorsommer Union Berlin Interesse haben, auch Eintracht Frankfurt hat ihn laut Bild auf dem Zettel. Bei einem ablösefreien Wechsel würde Bernardo ein ordentliches Handgeld kassieren.
Hecking hat bei der Dreierkette keine Bauchschmerzen
Ob gegen Stuttgart, Augsburg, später oder auch gar nicht mehr: Die Besetzung der Dreierkette, betonte Dieter Hecking, mache ihm „die wenigsten Bauchschmerzen“. Natürlich, so Hecking, „hätten wir Bernardo lieber auf dem Platz, weil er wirklich gut ist. . Aber man sieht auch, dass wir sehr gute Optionen haben, die ihn auch ersetzen können.“
Zuletzt in Leverkusen überzeugte Maximilian Wittek links in der Dreierkette. Zuvor kamen auch Erhan Masovic und dann Jakov Medic zum Zug, weil zwischenzeitlich auch die Stamm-Außenspieler Felix Passlack und Maxi Wittek sowie Ivan Ordets gefehlt hatten. Wittek, Masovic, Medic, alle hätten es in der Dreierreihe „gut gemacht“.
Ordets klarer Abwehrchef - Hecking lobt auch Oermann
Ordets und Tim Oermann sind ohnehin unumstritten bei Hecking. „Ivan hat sich als zentraler Abwehrspieler und Abwehrorganisator herauskristallisiert“, sagte Hecking, der hervorhob, wie Ordets die Abwehr auch verbal dirigierte in Leverkusen. Und Oermann „hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht auch im Spiel mit Ball. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was unsere Spieler hinten anbieten, egal wer spielt.“
Zufrieden war er auch mit den Leistungen des gesamten Teams zuletzt - trotz der 1:3-Niederlagen gegen Frankfurt und Leverkusen. Im Abschluss freilich fehlte ein Stück Konsequenz. Ein Torjäger. Einer wie Myron Boadu in Topform. Der Sieben-Tore-Mann des VfL fiel nach dem Kiel-Spiel mehrere Wochen aus mit einem Muskelfaserriss, feierte nach vier Partien Pause gegen Frankfurt sein Joker-Comeback. Auch in Leverkusen wurde er eingewechselt, konnte in den beiden rund 20-minütigen Auftritten aber nicht viel bewegen.
Hecking-Lob für Boadu - Alternative für Hofmann oder Masouras?
Ist er wieder bei 100 Prozent? „In der Zeit, seit ich mit ihm zusammenarbeite, ist er in der besten Verfassung“, antwortete Hecking und lächelte. Vor seinem Muskelfaserriss traf Boadu in Kiel zweimal, drei Wochen zuvor gegen Leipzig dreimal. Körperlich ist Boadu damit offenbar reif für die Startelf.
Und taktisch? Offen. Ein Drei-Mann-Sturm wie in Kiel ist gegen die spielstarken Stuttgarter unwahrscheinlich, um die defensive Stabilität nicht zu gefährden. Hecking wird weiterhin auf ein 3-5-2 setzen, ein kompaktes Zentrum mit den unumstrittenen Tom Krauß, Matus Bero und Ibrahima Sissoko. Und er lobte auch das Sturmduo der letzten Wochen, Philipp Hofmann und Georgios Masouras.
Koji Miyoshi könnte diese Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren
Beide stehen für weniger Torgefahr als Boadu, leisten aber mehr Defensivarbeit. Masouras sei „sehr umtriebig, laufstark, gegen den Ball sehr diszipliniert“, sagte Hecking. „Man wünscht sich auch noch die eine oder andere Aktion mehr Richtung Tor, aber wir wussten vorher, dass er nicht der klassische Torjäger ist.“ Hofmann sei „in einer sehr guten Verfassung. Er ist sehr spielfreudig, körperlich präsent.“ Alle Spieler seien gefordert, die Stürmer noch besser in Szene zu setzen, damit sie „im Abschluss ihre Gefährlichkeit noch besser ausspielen können“.
Noch keine Option für das Stuttgart-Spiel wird wohl Koji Miyoshi sein, der sich im Testspiel gegen Preußen Münster einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen und zuvor in der Bundesliga keine Rolle mehr gespielt hatte. Beim Japaner soll ein Abschluss-Test im Laufe dieser Woche Aufschluss geben, wann er ins Mannschaftstraining zurückkehrt.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."