09-11-2012, 07:47 AM
Villis: Der VfL hat Perspektive
![[Bild: villis729.jpg]](http://www.vflbochum.de/kickit/upload/news/2012_09_10/villis729.jpg)
Der Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 hat einen neuen Vorsitzenden. Nachdem Ernst-Otto Stüber nach zwei Jahren an der Spitze des Gremiums nicht mehr zur Wahl angetreten ist, wurde Hans-Peter Villis im Anschluss an der Jahreshauptversammlung von seinen Kollegen zum Vorsitzenden bestimmt. Wir sprachen mit dem 54-Jährigen.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates beim VfL Bochum 1848. Zu Ihrem Stellvertreter wurde Frank Goosen gewählt. Ein Zeichen für Kontinuität?
Villis: Auf jeden Fall. Wenn man nachhaltig erfolgreich arbeiten will, braucht man Kontinuität in den entscheidenden Positionen. Das gilt auch für den Vorstand. Ansgar Schwenken arbeitet bereits sehr lange für diesen Verein, und unter Jens Todt ist in unseren Augen der Neuanfang in sportlicher Hinsicht gelungen. Wir haben sportlich und wirtschaftlich gesehen eine gute Perspektive.
Hat Sie das einstimmige Ergebnis bei der Wahl zum Aufsichtsrat überrascht?
Villis: Es zeigt, wie sachlich und konstruktiv die Mitglieder erst diskutieren und dann entscheiden.
Wie gehen Sie die neue Aufgabe an?
Villis: Mit viel Herzblut. Mein Abschied von EnBW zum Ende des Monats ermöglicht mir, dass ich mich stärker in die Arbeit des Aufsichtsrates einbringen kann. Wobei es nicht mein Anspruch ist, operativ tätig zu sein. Das obliegt dem Vorstand. Der Aufsichtsrat kontrolliert in erster Linie.
Der Verein hat einen Schuldenstand von 6,8 Millionen Euro bekannt gegeben. Wie wollen Sie helfen?
Villis: Natürlich ist es unser Ziel, die Ertragslage zu verbessern. Dazu werde ich mein Know-how und mein Netzwerk zur Verfügung stellen. Wir wollen den Verein noch attraktiver für Partner machen – sowohl für neue als auch für bestehende.
Hans-Peter Villis im Kurzportrait
Villis wurde 1958 in Castrop-Rauxel geboren und ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der EnBW. Von 1987 bis 1989 war Villis Kaufmännischer Leiter der Bergbau AG Westfalen in Dortmund. Im Anschluss arbeitete er bis 1992 bei der VEBA Kraftwerke Ruhr AG in Gelsenkirchen als Manager Planung und Controlling. Villis wechselte zur VEBA AG und war dort bis 1993 als Projektmanager Ostdeutschland tätig. Im Anschluss daran übernahm er bis 1999 den Posten als Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg GmbH. Bis 2002 war er dann Mitglied im Vorstand der Gelsenwasser AG und im Jahr 2003 als Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Wesertal GmbH in Hameln tätig. Anschließend war er bis Juni 2006 Vorstandsvorsitzender der E.ON Westfalen Weser AG in Paderborn. Danach war er bis September 2007 Finanzvorstand und Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der E.ON Nordic AB. Seit September 2012 ist Villis neuer Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Bochum 1848.
Quelle HP: VfL Bochum 1848
![[Bild: villis729.jpg]](http://www.vflbochum.de/kickit/upload/news/2012_09_10/villis729.jpg)
Der Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 hat einen neuen Vorsitzenden. Nachdem Ernst-Otto Stüber nach zwei Jahren an der Spitze des Gremiums nicht mehr zur Wahl angetreten ist, wurde Hans-Peter Villis im Anschluss an der Jahreshauptversammlung von seinen Kollegen zum Vorsitzenden bestimmt. Wir sprachen mit dem 54-Jährigen.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates beim VfL Bochum 1848. Zu Ihrem Stellvertreter wurde Frank Goosen gewählt. Ein Zeichen für Kontinuität?
Villis: Auf jeden Fall. Wenn man nachhaltig erfolgreich arbeiten will, braucht man Kontinuität in den entscheidenden Positionen. Das gilt auch für den Vorstand. Ansgar Schwenken arbeitet bereits sehr lange für diesen Verein, und unter Jens Todt ist in unseren Augen der Neuanfang in sportlicher Hinsicht gelungen. Wir haben sportlich und wirtschaftlich gesehen eine gute Perspektive.
Hat Sie das einstimmige Ergebnis bei der Wahl zum Aufsichtsrat überrascht?
Villis: Es zeigt, wie sachlich und konstruktiv die Mitglieder erst diskutieren und dann entscheiden.
Wie gehen Sie die neue Aufgabe an?
Villis: Mit viel Herzblut. Mein Abschied von EnBW zum Ende des Monats ermöglicht mir, dass ich mich stärker in die Arbeit des Aufsichtsrates einbringen kann. Wobei es nicht mein Anspruch ist, operativ tätig zu sein. Das obliegt dem Vorstand. Der Aufsichtsrat kontrolliert in erster Linie.
Der Verein hat einen Schuldenstand von 6,8 Millionen Euro bekannt gegeben. Wie wollen Sie helfen?
Villis: Natürlich ist es unser Ziel, die Ertragslage zu verbessern. Dazu werde ich mein Know-how und mein Netzwerk zur Verfügung stellen. Wir wollen den Verein noch attraktiver für Partner machen – sowohl für neue als auch für bestehende.
Hans-Peter Villis im Kurzportrait
Villis wurde 1958 in Castrop-Rauxel geboren und ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der EnBW. Von 1987 bis 1989 war Villis Kaufmännischer Leiter der Bergbau AG Westfalen in Dortmund. Im Anschluss arbeitete er bis 1992 bei der VEBA Kraftwerke Ruhr AG in Gelsenkirchen als Manager Planung und Controlling. Villis wechselte zur VEBA AG und war dort bis 1993 als Projektmanager Ostdeutschland tätig. Im Anschluss daran übernahm er bis 1999 den Posten als Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg GmbH. Bis 2002 war er dann Mitglied im Vorstand der Gelsenwasser AG und im Jahr 2003 als Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Wesertal GmbH in Hameln tätig. Anschließend war er bis Juni 2006 Vorstandsvorsitzender der E.ON Westfalen Weser AG in Paderborn. Danach war er bis September 2007 Finanzvorstand und Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der E.ON Nordic AB. Seit September 2012 ist Villis neuer Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Bochum 1848.
Quelle HP: VfL Bochum 1848
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."